Das Surfer-Vokabular

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Fachwörter rund um das Thema Surfen

Informationen gemäss Stand vom 16.3.2021

Surfen ist eine Tätigkeit, welche wir alle tagtäglich durchführen. Doch ist es wirklich so alltäglich? Manche Surfer ken­nen noch nicht mal den Begriff „Browser“. Kennen Sie alle die Begriffe rund um dieses Thema? Machen Sie jetzt den Test!

Vokabular, Glossar, Fachwörter

Glossar, Definition der Inter­net-Fach­begriffe

  • ADSL
    Steht für Asymmetrical Digital Subscriber Line und be­zeichnet ein Breit­band­ver­fahren, welches die vorhan­dene Fest­­­netz­­telefon­leitung benutzt. Damit surfen Sie schnell und zum Einheits­tarif ohne Zeitdruck. Ver­glei­chen Sie mal Ihre Band­breite.

  • AGB
    Die allgemeinen Geschäftsbedingungen treffen Sie vor allem in Online-Shops an.
  • Alias
    So eine Art Übernamen. Wenn Sie an einem Chat teilnehmen, können Sie sich einen Übernamen wie „James Bond“ aneignen.
  • App
    Ist ein Zusatzprogramm für ein Smartphone. Es gibt tausende von Apps für jeden denkbaren Zweck.
  • Augmented Reality
    Bei dieser Technik werden Einblendungen virtueller Informationen in die echte Umgebung eingespielt.
  • Blog
    Blog ist die Kurzform von Weblog. Ein Weblog setzt sich zusammen aus den Begriffen „Web“ und „Log“. Log kommt von Logbuch und meint eine tagebuchartige geführte Aufzeichnung von Beiträgen. Personen, die ein Weblog betreiben, nennt man umgangssprachlich Blogger.
  • Bookmark
    Englischer Begriff für Lesezeichen. Hilfsmittel, um im Browser schnell wieder eine bestimmte Webseite zu fin­den, analog zu einem Lesezeichen in einem Buch.
  • Browser
    Jenes Programm, mit dem Sie surfen, also zum Beispiel Mozilla Firefox, Edge, Safari, Google Chrome oder Ope­ra. Damit „brausen“ Sie gewissermassen durch das Web.
  • Cache
    Ein besonderer Speicher im Browser, der zum Zwischenspeichern von Internetseiten verwendet wird. So rich­ten Browser einen Cache auf der Festplatte des Users ein, um die Ladezeiten zu reduzieren. Beim Zugriff auf eine Webseite prüft der Browser zunächst, ob bereits eine Version im lokalen Cache liegt, und vergleicht die Webseite auf etwaige Änderungen.
  • Cardware
    Wenn eine Software als Cardware läuft, können Sie das Programm gratis nutzen. Die einzige Bedingung lautet: Sie müssen an den Autor eine Postkarte schicken.
  • Chat
    Software mit der Sie sich via Tastatur (und/oder via Mikrofon und Lautsprecher) mit anderen Anwendern un­ter­halten können.
  • Chronik
    In der Chronik Ihres Browsers können Sie sehen, wo Sie in den letzten Tagen surften.
  • Cookie
    Keks. Kleine Informationshappen, die von einer Website im Browserverzeichnis angelegt werden. Sie dienen insbesondere dazu, einen Anwender bei einem erneuten Besuch auf einer Website wiederzuerkennen.
  • CrowdFunding
    Steht für Schwarmfinanzierung. Hat jemand scheinbar eine gute Idee, aber kein Geld für die Realisierung: Er wird seine Idee auf einer CrowdFunding-Plattform vorstellen. Er hofft, dass genügend Personen das Projekt vor­fi­nan­zie­ren und dafür mit einem Produkt oder Rabatt belohnt werden. Es bleibt ein Restrisiko, dass das Projekt stirbt und das Geld danach weg ist.
  • Customer Experience (CX)
    Die Customer Experience ist die Summe der gesammelten Erfahrungen des Kunden. Customer Experience geht weiter als die User Experience und berücksichtigt zudem wie faire und transparente Preisgestaltung, Werbe­mass­nah­men, das Markenimage, Bestell- und Abwicklungsprozesse, sowie die Produkt­ge­stal­tung bis hin zur Kunden­kommunikation.
  • DAU
    Steht für den dümmsten anzunehmenden User.
  • Download
    Herunterladen einer Datei vom Internet auf Ihren eigenen Computer.
  • Egogooglen
    Suche in der Suchmaschine Google nach sich selbst, beispielsweise „Klaus Richter“ Zürich
  • FAQ
    Steht für Frequently Asked Questions und ist eine Liste mit häufig gestellten Fragen und deren Beantwortung. FAQs finden Sie vor allem auf grösseren Websites. Bevor Sie fra­gen, lesen Sie diese Liste durch.
  • Favorit
    Synonym von Bookmark.
  • File Transfer Protocol (FTP)
    Steht für File Transfer Protocol und ist ein standardisiertes Protokoll mit dem Dateien auf den Web-Server ge­laden respektive herunter­geladen werden. Per FTP-Software kann man den eigenen Internet­auftritt aktua­li­sie­ren.
  • Flatrate
    Internetzugriff zum Pauschaltarif.
  • Forum
    Diskussionsort im Internet. Anwender stellen Fragen und andere helfen so gut wie möglich.
  • Fraggles
    Es handelt sich hier um fragmentierte, in kleine Einheiten zerlegte Informationen, die direkt auf der Sucher­geb­nis­sei­te von Google angezeigt werden.
  • Frame
    Mit einem Frame (Rahmen) können mehrere Internetseiten auf dem Bildschirm angezeigt werden. Eventuell las­sen sich die einzelnen Seiten einzeln scrollen (bewegen). Frames gelten als out.
  • Freebies
    Gratis-Angebote, die Surfer auf eine Website locken und zur Angabe Ihrer E-Mail-Adresse verlocken. Freebies sind digitale Geschenke.
  • Googlen
    Synonym fürs Suchen in einer Suchmaschine. Dieses Wort ist deshalb entstanden, weil die Suchmaschine Google so populär ist.
  • Hamburger-Menü
    Hamburger Menü Darunter versteht man die drei waagrechten, parallel zueinander platzierten Striche, die für die Navigation von mo­bilen Seiten genutzt werden. Sie erinnern an einen Hamburger.
  • Homepage
    Wird von Laien oft als Begriff für einen Internetauftritt verwendet, was oft zur Verwirrung führt. Die Homepage ist jedoch nur die erste Seite eines Internetauftritts, die Startseite.
  • HTML
    Abkürzung für Hyper Text Markup Language. Enthält Formatierungsanweisungen für die klassischen Inter­net­sei­ten. HTML ist keine Programmier­sprache, sondern lediglich eine Seiten­beschreibungs­sprache.
  • HTTPS
    Beim HTTPS-Protokoll werden die Daten, die Sie auf einer Website eingeben, bei der Übertragung zum Web­ser­ver ver­schlüsselt.
  • Impressum
    Im Impressum stehen Informationen über die Betreiber eines Internetauftritts.
  • Internet of Things (IOT)
    Dabei handelt es sich um alltägliche Geräte (Kühlschränke, Webcam, Toaster, etc.), die mit dem Internet ver­bun­den sind.
  • IP-Adresse
    Eindeutige Identifikationsnummer eines Rechners im Internet.
  • Lesezeichen
    Deutsches Synonym von Bookmark.
  • Login
    Das Login ist eine Benutzerkennung, die Sie in Passwortbereichen brauchen. Zum Login gehört ein dazu­ge­hö­ri­ges Passwort.
  • Metasuchmaschine
    Eine Metasuchmaschine sucht nicht selbst, sondern lässt suchen. Die von Ihnen gesuchten Begriffe werden an mehrere konventionelle Suchmaschinen weitergeleitet. Die Ergebnisse werden eingesammelt und nach einem eigenen Sortierschlüssel wieder ausgegeben.
  • Mixed Content
    Sichere, respektive verschlüsselte Websites beginnen mit https. Beispielsweise: https://kundennutzen.ch/
    Darin sind die Bilder eingebunden. Und hier kann es Mixed Content geben, gemischte Inhalte: Das ist dann der Fall, wenn ein Foto zum Beispiel an der Adresse http://kundennutzen.ch/bild.jpg liegt. Das ist eine un­sichere Verbindung, der Webauftritt mischt Inhalte von sicheren Verbindungen mit solchen von unsicheren Verbindungen. Solche Probleme muss man unbedingt lösen.
  • Netikette
    Zusammensetzung aus Net und Etikette. Ein Netz-Knigge für angemessenes und anständiges menschliches Verhalten im Internet.
  • Newbie
    Dieser Begriff kennzeichnet einen Internetneuling.
  • Newsletter
    Die Newsletter sind periodisch versendete E-Mails an eine mehr oder weniger gleichbleibende Gruppe von Adres­saten. Sie enthalten meist kurze Meldungen, Unternehmens- oder Produkt­nach­richten zu bestimmten The­men. Per Link gelangt der Empfänger zu ausführlichen Berichten oder Ange­boten auf Webseiten.
  • PDF
    Die Abkürzung PDF steht für „Portable Document Format“ und ist ein häufig anzutreffendes Dateiformat. Zum Betrachten dieser Dateien brauchen Sie ein Plugin (Adobe Acrobat Reader).
  • Portal
    Eine virtuelle Plattform für ein bestimmtes Thema oder Branche. Hier treffen sich Menschen mit gemeinsamen Inte­res­sen.
  • Posten
    Einen Beitrag in einem Diskussionsforum leisten resp. einen Beitrag in einer Mailing-Liste oder einem Blog schreiben.
  • Plugin
    Zusatzprogramm im Browser, um spezielle Dateiformate auswerten zu können oder zusätzliche Fähigkeiten zu er­werben.
  • Ratter
    Ratter hacken Computer und spionieren ihre Opfer über die Webcam aus.
  • RSS
    RSS RSS Steht für Really Simple Syndication. RSS erlaubt Internetanwendern mit einem geeig­neten Leseprogramm, Inhalte aus dem Internet automatisch abzurufen. RSS ist ein stan­dard­isier­tes Datei­format zur einfachen Weitergabe von Web-Inhalten. Auf vielen Websites signalisieren Logos wie RSS oder XML eine RSS-Datei. Das Logo ist ein Verweis auf die URL der RSS-Datei. Diese Datei enthält eine Auflistung der Inhalte; entweder nur ein Auszug des Inhaltes mit einem Link zum Beitrag oder den gesamten Beitrag.
  • Short URL
    Hier geht es um eine gekürzte Webadresse.
  • Sitemap
    Inhaltsverzeichnis eines Internetauftritts. Zeigt mehr oder weniger auf einen Blick die Struktur einer ganzen Website an. Ein Beispiel
  • Skip Intro
    Einige Websites haben auf der Startseite eine Animation, welche mit der Software Flash gemacht wurde. Falls Sie diese Animation schon mal gesehen haben, resp. nicht sehen wollen, können Sie mit einem Klick auf „Skip Intro“ diese Animation einfach überspringen.
  • Skype, skypen
    Software mit der Sie über das Internet telefonieren können. Per Skype können Sie mittels einer Webkamera Ihren Gesprächspartner sehen.
  • Smiley
    Gefühlsregungen via Tastatur zeigen, zum Beispiel 🙂 :-((
  • Spam
    Lästige und unverlangte Werbe-E-Mails. Synonyme: UCE, Junk Mails, Werbemüll.
  • Suchkatalog
    Ermöglicht die Suche nach Informationen im Internet anhand von Themenrubriken.
  • Suchmaschine
    Ermöglicht die Suche nach Informationen im Internet anhand von Stichwörtern. Beispiele: google.ch oder bing.ch.
  • Tablet
    Ein Computer, der lediglich aus einem kleineren, flachen Bildschirm besteht. Beispiel: Der Kindle, von der Firma Amazon.
  • Tabs
    Tabs sind diverse Arbeitsblätter resp. Reiter in einem Browser. Jeder dieser Tabs kann eine andere Internetadresse anzeigen. So kann der Surfer gelegentlich von Reiter zu Reiter springen.
  • Toggles
    Toggles Ein Toggle ist ein grafischer Kippschalter, der etwas aktiviert oder deaktiviert.
    Je nach Zustand wird die Farbe aktiviert oder eben nicht.
  • Upload
    Das Gegenteil von Download: Das Hochladen einer Datei vom eigenen Computer ins Internet.
  • URL
    Steht für Uniform-Resource-Locator und ist eine Internetadresse wie https://kundennutzen.ch
  • URL-Shortener
    oder URL-Verkürzer macht lange und unübersichtliche Links kürzer. Details
  • User Experience (UX)
    Unter UX versteht man das Erscheinungsbild, die Interaktionsmöglichkeiten mit einem Anbieter und die Infor­mations­architektur, es geht um die Gestaltung und Bedienung relevanter Touchpoints wie beispielsweise einem Webshop auf den unterschiedlichen Devices.
  • Virtual Reality
    Komplett virtuelle Welt.
  • Warenkorbsystem
    In einem Online-Shop kann der Kunde einzelne Artikel auswählen und mit einem Klick in eine Kaufliste eintra­gen. Diese Zusammenstellung wird Warenkorb oder Einkaufswagen genannt. Der Käufer kann den Inhalt des Warenkorbs ansehen, den Preis prüfen und am Ende mit einem einzigen Mausklick alle Produkte respektive Dienstleistungen bestellen.
  • Web 2.0
    Oberbegriff für eine neue Generation von Internetangeboten, die nicht zentral erstellt werden, sondern dezen­tral von den Nutzern selbst – etwa in Form von sozialen Plattformen. Web 2.0 ist also keine Technologie, son­dern eine Haltung.
  • Webmaster
    Der Webmaster ist verantwortlich für die technische Funktionalität (und oftmals für den Inhalt) eines Internet­auftritts.
  • Webseite
    Einzelne Seite auf einem Internetauftritt.
  • Website
    Alle Seiten eines Internetauftritts. Wird von Laien fälschlicherweise Homepage und Webseite genannt.
  • WWW
    Das World Wide Web ist ein Teil des Internets, wo Besucher Internetseiten besuchen können.
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)
    Beim Anmelden zu einem Online-Dienst braucht man in der Regel eine E-Mail-Adresse und ein Passwort. Beim 2FA muss man zusätzlich noch einen Code eingeben, den man via SMS erhält.
Verfolgen Walter B. Walser:

Gründer des pra­xis­na­hen On­li­ne-Mar­ke­ting Ma­ga­zins kundennutzen.ch, Autor und Online-Marketing Manager. Er half frü­her Un­ter­neh­mern 100% mehr aus Ihrer Web­site he­r­au­­s­zu­­­ho­len. Er hat KMU in Bezug auf deren Web­auf­tritt be­raten und sich auf die Web­si­te-Pfle­ge, Web­si­te-Opti­mie­rung und das On­li­ne-Mar­ke­ting mit On­li­ne-Tools spe­zia­li­siert.