Wie digitale Geschenke Kundschaft gewinnen und erhal­ten

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Gelegentlich überrascht man gerne die Besucher mit einem fesselnden digitalen Geschenk – in der Praxis auch als Freebies, Boni, Give-aways oder Leadmagnete bekannt. Ob als Belohnung für das Abonnieren eines Newsletters oder zu anderen passenden Anlässen, die Auswahl an aufregenden Gaben ist schier endlos! Doch welch verlockenden Möglichkeiten warten darauf, entdeckt zu werden?

Informationen gemäss Stand vom 4.5.2024

Digitale GeschenkeBild: Bruno /Germany auf Pixabay.com

Inhaltsverzeichnis: Digitale Geschenke


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Vorteile beim Verteilen von Freebies

  • Konkurrenz
    Unterscheiden Sie sich von der Konkurrenz.
  • Leads
    Setzen Sie Geschenke ein, um mehr Newsletter-Abonnenten zu gewinnen. Durch ein wertvolles Geschenk sind die Websitebesucher eher bereit, ihre E-Mail-Adresse herauszurücken.
  • Vertrauen gewinnen
    Durch Geschenke gewinnen Sie besser das Vertrauen Ihrer Besucher. Mit einem Geschenk gehen Sie schon mal in eine Vorleistung und zeigen, dass Ihnen Ihre Kunden wichtig sind!
  • Expertenstatus
    Durch ein nützliches Geschenk können Sie Ihren Expertenstatus beweisen.

„Es geht darum, mehr Neukunden zu gewinnen und bestehende Kunden zu erhalten!“

Einige Lead-Magnete Beispiele aus der Praxis

  • Checklisten
    Beliebt sind nützliche Checklisten, die Routinearbeiten hilfreich zu gestalten wissen. Diese kann man zum Beispiel als Download in Form einer PDF-Datei zur Verfügung stellen.
  • Ein Check
    Eine weitere Möglichkeit ist es, einen kostenlosen Check zur Verfügung stellen. Etwa ein kurzer Check der eigenen Website von einem erfahrenen Webmaster.
  • Online-Tools
    Anstatt selbst aktiv zu werden, lassen Sie ein Online-Tool für sich arbeiten. Stellen Sie den Besuchern ein Online-Tool zur Verfügung. (etwa ein Tool zur Ermittlung einer Textlänge.) OK, ein solches Werkzeug muss zuerst programmiert werden.
  • Top-10-Listen
    Verschenken Sie eine Top-10-Liste.
  • Gutschein
    Auch ein nummerierter Gutschein in Form einer PDF-Datei kann ein schönes Geschenk sein.
  • Kaufanleitungen
    Was muss ein Konsument wissen, um gut fundierte Kaufentscheidungen bezüglich eines Produktes oder einer Dienstleistung treffen zu können? Ein detaillierter Report kann dem Konsumenten weiterhelfen.
  • Problemlösungen
    Ein nützlicher Beitrag, ein cleverer Leitfaden, um ein bestimmtes Problem sauber zu lösen.
  • Bildschirmschoner
    Technisch aufwendiger ist die Erstellung eines guten Bildschirmschoners. Obwohl die Installation auf dem eigenen PC meistens sehr einfach ist, dürften doch einige Anwender damit Probleme haben. Zudem muss zum Anbieter ein gewisses Vertrauen bestehen, um fremde Programme auf dem eigenen Computer zu installieren.
    Interessant sind hauptsächlich Bildschirmschoner, die automatisch via Internet aktuelle Informationen einholen.
  • Bildschirmhintergründe
    Für Abwechslung auf dem Desktop sorgen Bildschirmhintergründe (Wallpaper) in verschiedenen Grössen, eventuell mit kleinem Logo des Spenders. Hier eignen sich hauptsächlich stimmungsvolle Landschaftsfotos.
    Die üblichsten Bildschirmgrössen lauten: 1024 × 768, 1280 × 1024 und 1680 × 1050 Pixel.
  • PDF-Report
    Schenken Sie einen Report über ein interessantes Thema als eigene Software oder als PDF-Datei.
  • PLR-Produkte
    Nicht jeder hat die Möglichkeit selbst ein passendes digitales Geschenk zu erstellen. Als Alternative bieten sich sogenannte PLR-Produkte an. Wer ein solches Produkt ersteht, kann dieses weiterverkaufen oder als Geschenk weiterreichen.
  • Vorlagen
    Verschenken Sie Vorlagen oder sogenannte Templates für weitverbreitete Programme wie Word, Excel, WordPress und Quentn.
  • Plug-ins
    Verschenken Sie Plug-ins, zum Beispiel für WordPress-Blogs.
  • Grafiken
    Beliebt sind selbst hergestellte Favicons, Infografiken, Icons, Fotos und Grafiken aller Art.
  • Multimedia
    Interessante Beiträge in Form von Musikdateien oder Videos sowie Klingeltöne. So sind etwa Videos in Form eines Online-Kurses sehr beliebt.
  • Webinare
    Laden Sie Ihre Interessenten zu einem wertvollen Webinar ein.
    Zeichen Sie ein Online-Seminar auf und überlassen Sie Ihren Kunden den Link zum Film.
  • Einladung
    zum Beispiel in eine geschlossene Facebook-Gruppe, in der wertvolle Insidertipps ausgetauscht werden.
  • Interview
    Stellen Sie Branchenexperten eine Frage. Stellen Sie die Antworten als PDF- oder Audio-Datei zur Verfügung.
  • Freeware
    Überreichen Sie kleine Softwareprogramme für alle denkbare Zwecke, Berechnungsprogramme und Ähnliches. Dafür brauchen Sie allerdings ein etwas grösseres Budget.
  • Linklisten
    Verschenken Sie ein PDF-Dokument mit einer umfangreichen und gut dokumentierten Linkliste.
    Beispiel: Links zu kostenlosen SEO-Tools.
  • Kurse
    Ein wertvolles Freebie kann der Zugriff auf einen Online-Kurs sein. Man kann diesen in Form von regelmässigen E-Mails (automatisch verschickt via Follow-Up-Autoresponder) oder indem Sie den Teilnehmern einen Zugriff auf einen Passwortbereich geben, zur Verfügung stellen.
  • Spiele
    Verschenken Sie einen Link zu einem interessanten Spiel, ein Gutschein für ein kostenpflichtiges Spiel oder ein aufregendes Gewinnspiel.
  • Quiz
    Ein Quiz zum Mitmachen.
  • Köderangebot
    Stellen Sie ein unglaubliches Angebot für einen minimalen Preis zusammen. Begeistern Sie Ihre Kunden und verdienen Sie ab dem 2. Auftrag!
  • Verlosung
    Ermöglichen Sie, an einer Verlosung teilzunehmen.

Digitale Geschenke

Einige Beispiele zum direkt auf der Website anwenden

Diese Beispiele locken den Besucher immer mal wieder auf eine Website.

  • SMS
    Die Möglichkeit, einige SMS kostenlos zu versenden.
  • Datenbanken
    Gewähren Sie die Möglichkeit, auf Datenbanken zuzugreifen, die für den Nutzer wertvolle Informationen enthalten. (Etwa Zugriff auf ein Fachwörterbuch, die Möglichkeit Kleinanzeigen anzubieten, den eigenen Link in eine Datenbank einzutragen etc.)

Doch woher nehme ich ein Geschenk?

„Entweder Sie erstellen das Geschenk selbst, outsourcen den Auftrag oder Sie organisieren sich ein PLR-Produkt, welches Sie personalisiert weiter verschenken können.“

Was macht ein guter Lead-Magnet aus?

Lead-Magnet

  • Der Titel muss unbedingt zum Herunterladen reizen.
  • Das Geschenk muss für eine enge Zielgruppe konfektioniert sein.
  • Es muss etwas versprechen.
  • Es muss ein Problem lösen.
  • Die Lösung muss schnell durchführbar sein.
  • Es muss ein klares Resultat ermöglichen.
  • Es sollten klare Beweise geliefert werden.

Erfahren Sie jetzt alles rund um perfekte Lead-Magnete und vermeiden Sie alle potenziellen Fehler!

Video: Profitaktiken für den Lead-Magneten

 

Weitere Tricks und Tipps rund um Lead-Magnete

  • Outsourcing
    Anstatt viel Zeit zu investieren, outsourcen Sie die Erstellung des Geschenks. Dafür stehen virtuelle Assistenten bereit.
  • Standort
    Sorgen Sie dafür, dass das Geschenk auf der Website sofort klar ersichtlich ist. Wieso nicht direkt auf der Startseite anbieten?
  • Pop-ups
    Unter Umständen bieten Sie das Geschenk per Pop-up an, wenn der Benutzer die Website verlassen will.
  • Bilder
    Verwenden Sie Bilder, um ein Geschenk anzubieten. Dazu eignet sich ein Bild des Geschenks oder ein Foto von einer fröhlichen und sympathischen Person.
  • E-Mail-Marketing
    Damit auch Sie etwas davon haben, müssen Sie unbedingt die E-Mail-Adresse anfordern.
  • Call-to-Action
    Verwenden Sie einen Button mit einer klaren Handlungsaufforderung!
  • Entwickeln Sie
    Checklisten, Skripte, Vorlagen und andere Ressourcen, die viel Zeit und Aufwand bei der Erstellung erfordern, aber nach Fertigstellung einfach zu verwenden sind. Investieren Sie in einmalige Erstellungsarbeit, sei es Zeit oder Geld, um etwas zu schaffen, dass immer wieder genutzt werden kann. Diese Art von Ressourcen eignet sich ideal als Bonus für Ihre Kunden.

Ein Angebot wesentlich aufwerten

Viele Marketingfachleute erhöhen den Wert eines Angebotes, indem Sie dem Angebot Boni zufügen.

Beim Abschluss eines Geschäfts ist es ratsam, keine Rabatte auf das Hauptangebot zu gewähren. Dies vermittelt Ihren Kunden, dass die Preise verhandelbar sind (was nicht ideal ist). Stattdessen ist es effektiver, den Wert des Angebotes durch Boni zu steigern, anstatt die Preise zu senken. Auf diese Weise stärken Sie Ihre Verhandlungsposition und Ihr Vertrauensverhältnis zu den Kunden, anstatt Ihre Position zu schwächen.

Wenn eine Person nach der ersten Anfrage nicht kauft, können Sie einen Bonus anbieten, der das wahrgenommene Hindernis ausgleicht, und dann erneut nachfragen. Es ist völlig in Ordnung, erneut zu fragen. Sie stimmen einfach mit dem potenziellen Kunden überein, fügen den Bonus hinzu und fragen, ob dieses Zugeständnis „fair genug“ ist. Menschen halten es für oft schwer, Gegenseitigkeit abzulehnen. Indem Sie einen Bonus anbieten, zeigen Sie Ihre Bereitschaft, entgegenzukommen. Indem Sie weitere Boni hinzufügen, können Sie das Gefühl der Verpflichtung verstärken, bei Ihnen zu kaufen.

Autor: Walter B. Walser, kundennutzen.ch

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Online-Mar­ke­ting-Mana­ger

Seit 1995 hat Walter B. Walser Erfahrung mit dem Internet. Im Jahr 2001 gründete er das Magazin kundennutzen.ch, das sich auf praktisches Online-Marketing und Online-Tools konzentriert. Als Agenturleiter hat er Unternehmern geholfen, die Effektivität ihrer Website um 100% zu steigern. Ferner beriet Walser kleine Unternehmen bei ihrem Internetauftritt und spezialisierte sich auf die Pflege und Optimierung von Websites. Zu seinen Interessen gehören Umweltschutz und Geopolitik.