Was beim Herausgeben eines News­let­ters zu be­achten ist

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Online-Marketing-Fachbeitrag: Newsletter

E-Mail-Marketing ist eines der wichtigsten Mittel zur Neukundengewinnung und Kundenbindung! Dieser Beitrag fasst mehrere der hier publizierten Checklisten zusammen.

Newsletter-Marketing Bildquelle von Gerd Altmann auf Pixabay

Inhaltsverzeichnis: Newsletteraufbau


Ziele eines Newsletters definieren

Bevor Sie loslegen, definieren Sie zuerst das Ziel Ihres Newsletters:

  • Vertrauen aufbauen
    Vertrauen ist im Web die einzig harte Währung!
  • Content-Marketing
    Bewerben Sie kostenlose Informationen, die Sie auf Ihrer Website anbieten.
  • Expertentum beweisen
    Zeigen, dass Sie sich auf Ihrem speziellen Themengebiet perfekt auskennen.
  • Leistungen bekannt machen
    Stellen Sie Ihre aktuellen Angebote vor.
  • Reaktivierung I
    Locken Sie Leser immer wieder auf Ihre Webpräsenz.
  • Reaktivierung II
    Bewegen Sie Ihre Leser dazu, Ihren Newsletter weiterzuempfehlen.

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Empfohlene Bestandteile des Newsletters“

  • Betreff
    Formulieren Sie eine attraktive Betreffzeile, die zum Weiterlesen reizt.
    Achtung: Bei Mobiles ist bereits bei 30 Zeichen Schluss…
  • Newslettername
    Geben Sie Ihrem Newsletter einen Namen und damit mehr Profil.
  • Hinweis, wieso der Empfänger die E-Mail bekommt
    Beispiel: Sie erhalten diesen Newsletter, weil sie ihn am (Datum) abonniert haben.
  • Inhaltsverzeichnis
    Verwenden Sie ein Inhaltsverzeichnis bei einem grösseren Newsletter.
  • Inhalt
    Den eigentlichen Text.
  • Anzeigen
    Newsletter dürfen einige wenige Inserate enthalten. Diese Inserate müssen keine fremden Firmen bewerben, sondern es können eigene Produkte sein.
  • ISBN-Nummer
    Ggf. organisieren Sie sich eine eigene ISBN-Nummer.
  • Hinweis zur Aboänderung und Abbestellen
    Geben Sie dem Leser die Möglichkeit den Namen und die E-Mail-Adresse zu ändern und das Abo zu kündigen.
  • Fakultative Einträge
    ➤ Hinweis für eine Weiterempfehlung.
    ➤ Aufforderung zum Feedback.
    ➤ Copyrighthinweis.
    ➤ Erscheinungsdatum und die Ausgabennummer.
    ➤ Hinweis für eine Werbemöglichkeit im Newsletter.
  • Impressum
    Nennen Sie Ross und Reiter: Firmenname und Kontaktmöglichkeiten.

Tipps zum Inhalt und zur Form

  • Bestätigung
    Bestätigen Sie nach der Anmeldung eines Lesers das Abo eines Newsletters.
  • Datenschutz
    Versprechen Sie den Abonnenten, die E-Mail-Adresse nicht weiterzugeben und halten Sie sich auch daran. Verkaufen oder tauschen Sie keine E-Mail-Adressen!
  • Der Nutzen steht im Vordergrund
    Der Newsletter muss dem Leser zwingend einen Nutzen bringen.
  • Wer ist der Leser?
    Der Inhalt muss für die entsprechende Zielgruppe aufbereitet werden.
  • Textstil
    Der Text sollte nicht reisserisch, sondern sachlich/fachlich sein.
  • Newsletterformat
    Newsletter immer auch im Text-Format, nicht nur im HTML-Format versenden.
    (Ausnahme: wenn der Abonnent zwischen beiden Typen wählen kann).
  • Attachments vermeiden
    Verzichten Sie auf Datei-Anhänge.
  • Responsive
    Newsletter sollten auch für das Lesen auf Smartphones und Tablets geeignet sein.
  • Kurze Zeilen
    Machen Sie jeweils bei ca. 60-65 Zeichen einen harten Zeilenumbruch.
  • Schreibstil
    Achten Sie auf die Orthografie und den Schreibstil.
  • Links nicht umbrechen
    Hyperlinks kommen auf eigene Zeilen.
  • Archiv zur Verfügung stellen
    Archivieren Sie die älteren Newsletter auf Ihrer Website.
  • Regelmässigkeit
    Der Newsletter sollte regelmässig erscheinen, nicht zu oft – aber auch nicht zu selten.
  • Feedback erlauben
    Geben Sie den Lesern die Möglichkeit, sich einfach zu Inhalten zu äussern, Fragen zu stellen oder Anregungen zu geben.
  • Reaktionsgeschwindigkeit
    Reagieren Sie schnell auf den Input Ihrer Leser.

Inhalte und Quelle

  • Aktualitäten
    Informationen aus der Branche, News von Partnern, Pressemitteilungen, neue Verordnungen, neue Gerichtsurteile die für die Branche massgebend sind, neue Marktforschungsstudien, Buchbesprechungen von Neuerscheinungen, Hinweis auf Fachartikel in Fachorganen, Branchenklatsch, Berichte über aktuelle Trends, Leserfragen beant­wor­ten, Experten­meinungen.
  • Produkte und Dienstleistungen
    Schnäppchen, Sonderangebote, Restposten, Schlussverkäufe, neue Produkte und Dienstleistungen vorstellen, neue Preise, Saisonangebote und bestimmte Festtagsangebote (Ostern, Muttertag), Angebote für Spezial­an­lässe (beispielsweise Fussball Weltmeisterschaften).
  • Anlässe
    Tag der offenen Türe, Fachkongresse, Seminare, Messebeteiligungen, Verbandssitzungen, Online-Chat mit Fachleuten.
  • Tipps und Tricks
    Nützliche Checklisten, Vorstellung von Problemlösungen, Spartipps, Finanzierungstipps, nützliche Links, neue Websites, Literaturtipps, Studien.
  • Interna
    Vorstellung neuer Mitarbeiter und Abgänge, neue Filialen, Änderungen in der Logistik und im Verkauf, Ge­schäfts­berichte.
  • Sowie
    Gastkommentare von Partnern.

Werbung im Newsletter

  • Werberubrik
    Werbung sollte als Werbung gekennzeichnet werden.
  • Nur passende Werbung
    Werbung sollte nur integriert werden, wenn sie zum Thema des Newsletters passt.
  • In der Kürze liegt die Würze
    Die Anzeigen sollte nicht mehr als maximal 7 Zeilen umfassen und vor allem nicht länger als die eigenen Beiträge sein.
  • Schreibstil
    Achten Sie auf die Wortwahl des Textes. Ein schlechter oder reisserischer Text wirkt sich auch negativ auf Sie als Newsletter-Herausgeber aus.

Wie macht man den Newsletter bekannt?

  • Verweis auf der Startseite
    Weisen Sie bereits auf der Homepage auf den Newsletter hin.
  • Eigene Rubrik
    Machen Sie für den Newsletter eine eigene Rubrik / Button ggf. mit einem Newsletterarchiv.
  • Auf den Kundennutzen hinweisen
    Weisen Sie Interessenten für den Newsletter klar darauf hin, was ihnen Ihr Newsletter wirklich bringt.
  • Newsletterarchiv
    Stellen Sie ein Archiv mit älteren Newsletterausgaben zur Verfügung.
  • Abbestellung muss möglich sein
    Weisen Sie Ihre Leser schon bei der Bestellung darauf hin, dass sie den Newsletter auf einfache Art auch wieder abbestellen können.
  • Exzellenter Inhalt
    Veröffentlichen Sie exklusive, wertvolle Inhalte und machen Sie dies bereits auf der Homepage bekannt.
  • Gewinnspiele nutzen
    Schaffen Sie zusätzliche Anreize um den Newsletter zu abonnieren, zum Beispiel Gewinnspiele.
  • Referenzen verwenden
    Veröffentlichen Sie sogenannte Testimonials, also E-Mails von zufriedenen Abonnenten.
  • Vermarktung planen
    Informieren Sie an jeder denkbaren Stelle im Web, dass Ihr Newsletter existiert.
  • Kooperationen eingehen
    Betreiben Sie Anzeigentausch mit anderen Anbietern, die ein ähnliches Zielpublikum ansprechen.
  • Empfehlung anfordern
    Fordern Sie Ihre Abonnenten auf, Ihren Newsletter weiterzuempfehlen. Zufriedene Leser, die Ihr Angebot zu schätzen wissen, werden dieser Bitte sicherlich gerne nachkommen.
  • Boni bieten
    Geben Sie zusätzliche Anreize. So wäre beispielsweise ein kleiner Gewinn für jeden Leser möglich, der einige neue Leser wirbt.
  • Subdomains nutzen
    Richten Sie sich eine eigene Subdomain für den Newsletter ein (newsletter.unsere-firma.ch). Dies ermöglicht Ihnen, den Newsletter eigenständig in Suchmaschinen, etc. zu promoten.

Technik

  • Infrastruktur
    Mit welcher Software/Dienstleister werden die Newsletter verwaltet und versendet?
  • Personalisierung
    Können die Newsletter personalisiert werden?
  • Tracking
    Werden die Links getrackt?
  • Erfolgsmessung
    Wie wird der Erfolg gemessen?
  • Landingpages
    Sind die Landeseiten erstellt worden?
  • Umfangreiche Tests durchführen
    Wurden die Newsletter auf mehreren E-Mail-Clients getestet?

Organisation

  • Inhalt
    Wer ist für den Inhalt verantwortlich?
  • Korrektorat
    Wer ist für die Orthografie verantwortlich?
  • Webmaster
    Wer ist für die Technik verantwortlich?
  • Dienste auslagern
    Sollen einzelne Dienstleistungen via Outsourcing betrieben werden?
  • Textbroker
    Sollen Inhalte eingekauft werden?

Testing

Bevor Sie mit Ihrem Newsletter an die Öffentlichkeit gehen, testen Sie Ihr System mit mehreren Testadressen.

Erstellen Sie dafür einen Testverteiler. Fragen Sie Freunde und Bekannte, ob Sie Ihnen Testmails senden dürfen und bitten Sie sie um Feedback. Es eignen sich vor allem Personen, die mit verschiedenen Geräten und Programmen ihre E-Mails lesen.

Gerade HTML-E-Mails können auf verschiedenen E-Mail-Programmen unterschiedlich angezeigt werden.

Mit anderen Worten. Testen Sie verschiedene

  • E-Mail-Programme,
  • Smartphones,
  • und Tablets.

Autor: Walter B. Walser, kundennutzen.ch

Verfolgen Walter B. Walser:

Gründer des pra­xis­na­hen On­li­ne-Mar­ke­ting Ma­ga­zins kundennutzen.ch, Autor und Online-Marketing Manager. Er half frü­her Un­ter­neh­mern 100% mehr aus Ihrer Web­site he­r­au­­s­zu­­­ho­len. Er hat KMU in Bezug auf deren Web­auf­tritt be­raten und sich auf die Web­si­te-Pfle­ge, Web­si­te-Opti­mie­rung und das On­li­ne-Mar­ke­ting mit On­li­ne-Tools spe­zia­li­siert.

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