Was bedeuten die wich­tigsten Blogbegriffe?

Definition der Fachbegriffe

Informationen gemäss Stand vom 27.2.2021

Wer sich mit Blogs befasst, wird schnell mal mit speziellen Fachbe­griffen konfrontiert. Was diese be­deuten, erfahren Sie in diesem Glossar.

Quelle: Pixabay / geralt / Pixabay-Lizenz

Was sind Weblogs respektive Blogs? Das Wort „Weblog“ setzt sich aus „Web“ und „Log“ (für Logbuch) zu­sammen. Weblogs sind eine Art Tage­bücher und kommentierte Link­listen. Weblogs werden von Privat­personen, Unter­neh­men, Verei­nen oder Parteien verwendet. Weblogs ermöglichen es, Inhalte über einen Browser zu erfassen. Mit Web­logs können Teile von Web­sites (zum Beispiel der Nachrichten­bereich) ge­wartet werden.

 

Inhaltsverzeichnis: Blogs

Der Blogslang

  • Backend
    Das ist der innere Teil des Blogs, den Sie mit Ihrem Passwort betreten.
  • Blog
    Blog ist die Kurz­form von Web­log. Die Bezeich­nung Weblog setzt sich zusammen aus „Web“ und „Log“. Log kommt von Logbuch und meint eine tage­buch­artig ge­führ­te Auf­zeichnung von Ereig­nissen. Blog ist eher umgangs­sprachlich.
  • Blog-Archiv
    Wie der Name schon vermuten lässt, finden sich jeweils ältere Beiträge des Blogs.
  • Bloggen
    Betreiben eines Weblogs.
  • Blogger
    Leute, die ein Weblog schreiben, werden Blogger genannt.
  • Blogkonzept
    Ein Blogkonzept ist ein Doku­ment, welches die administra­tiven Informa­tionen rund um ein Weblog enthält.
  • Blogosphäre
    Die Welt der Blogger.
  • Blogparade
    Bei einer Blogparade handelt es sich um ein gemeinsames Projekt vieler Blogger. Einer dieser Blogger gibt das Thema einer Blogparade vor und alle Blogger, die dazu etwas schreiben möchten, schreiben in ihrem eigenen Blog einen Beitrag zu diesem Thema. Am Schluss erhält der Leser eine Vielzahl an Mei­nungen und Sichtweisen auf das beschrie­bene Thema. Unter Umständen werden diese Beiträge zusätzlich in einem E-Book zusammen­gefasst.
  • Blogroll
    Eine Blogroll ist eine Liste mit Links zu anderen Weblogs. Mit der Linkliste zeigt der Betreiber, welche Quellen er selbst liest und empfiehlt. In der Blogroll finden sich häufig Links zu Blogs, die das gleiche oder ähnliche In­halte bereitstellen!
  • Captcha
    Programme, die sich unerwünscht automa­tisiert in Websites und Weblogs einloggen, bereiten vielen Bloggern arge Probleme. Captchas verhindern die Nut­zung dieser Programme durch Ma­schinen und lassen nur Men­schen als Nutzer zu. Beispiel: Prüf­grafiken, die eine verfrem­dete Zeichen­folge anzei­gen. Der Anwender muss diese Zeichen­folge ein­tippen, um ein Formular absenden zu können.
  • Dashboard
    Das Armaturenbrett ist die Einstiegsseite eines Blogs im Backend.
  • Feeds: XML resp. RSS
    Diese Begriffe sind auf vielen Weblogs zu lesen. Feeds sind Text-Dateien, die die ak­tuellen Weblog-Inhalte speichern. Diese Dateien werden zum Abonnieren des Weblogs benötigt. In Weblogs signalisieren Logos wie RSS (RDF Site Summary) oder XML eine RSS-Datei. Das Logo ist ein Verweis auf die URL der RSS-Datei. Die RSS-Datei enthält eine Auf­listung der Weblog­inhalte; entweder nur die Titel mit einem Link zum Beitrag oder dazu einen grösseren Auszug des Beitrags. Die Dateien werden im soge­nannten XML-Format erstellt.
  • Frontend
    Das ist der öffentliche Teil des Blogs.
  • Kategorien
    Jeder Blogbeitrag wird einer Kategorie zuge­ordnet. Durch den Zugriff via Kategorie kann der Leser schnell alle Beiträge zu einem bestimmten Thema nachlesen.
  • Kommentar
    Unter einem Blogbeitrag kann der Leser den Beitrag kommentieren. Auf ge­pfleg­ten Blogs bekommen die Kom­mentar­schreiber vom Bloginhaber eine Antwort.
    Bei der Kommentar­funktion sind drei Eingaben möglich: Der eigene Name, die E-Mail-Adresse und eine Web­adresse. Wobei die E-Mail-Adresse nicht ange­zeigt wird. In diesem Blog­beitrag bekommen Sie Tipps, wie Sie öfter Blog­kommentare bekommen.
  • Permalink
    Der Permalink ist ein Verweis auf die beständige URL (Internet-Adresse) eines Weblog-Beitrags. Unter dieser Inter­net-Adresse wird der gesamte Beitrag inklu­sive aller Kommentare und Zusatz­informationen angezeigt. Oft verweist die Bei­trags­überschrift auf die Perma­link-Seite. Ein Perma­link ist praktisch, weil Internet­benutzer die Web­adresse eines wert­vollen Beitrags oft als Lese­zeichen speichern oder als Link auf einer anderen Web­seite einfügen wollen.
    Die URL des Permalinks lässt sich in den meisten Browsern einfach über das Kontext­menü als Lesezeichen ab­legen oder über die Auswahl ‚Link-Adresse kopieren‘ in die Zwischen­ablage speichern.
  • Pingback
    Ein Pingback ist eine automa­tische Be­nachrich­tigung darüber, dass ein Blog­beitrag von Ihnen auf einem frem­den Blog verlinkt wurde. Die er­scheint als Ping-Signal in Form einer Benach­richti­gung in Ihrem Blog.
    Weitere Details
  • Plugin
    Software, die zusätzlich installiert werden kann und einen Blog leistungsfähiger macht.
  • Posten
    Ein Beitrag in einen Blog schreiben.
  • RSS
    Nicht unbedingt ein Blogbegriff, jedoch auf fast jedem Blog zu finden ist eine Grafik oder ein Link mit dem Eintrag RSS (inkl. Verweis auf die URL der RSS-Datei). Die RSS-Datei enthält eine Auflistung der Webloginhalte; entweder nur die Titel mit einem Teaser sowie Link zum Beitrag oder oftmals den ganzen Beitrag. Wenn Sie einen RSS-Reader verwenden, werden Sie immer informiert, wenn es auf Ihrem Lieblings­blog wieder etwas Neues gibt.
  • RSS-Reader
    Programm, um einen Weblog (respektive des­sen RSS-Feed) zu abonnieren und zu lesen.
  • Sidebar
    Neben der Hauptspalte haben Blogs oft eine zweite und dritte schmalere Spalte, die Sidebar genannt wird. Dort befindet sich zum Beispiel eine Blog­roll, ein Newslet­terabo oder Werbung.
  • Slider
    Ein Slider ist ein kleines Soft­ware­programm, welches Fotos auf einer Webseite anzeigt. Nach einigen Se­kun­den wird (meistens unterstützt durch einen Überblendungs­effekt) ein weiteres Bild aus dem Archiv an­ge­zeigt.
  • Slug
    Ein Slug ist die Web­adresse einer WordPress-Installa­tion, der nach dem ersten Schrägstrich nach dem Do­main­na­men folgt. Der Slug wird vom Er­steller der Seite bestimmt.
    Beispiel: www.kundennutzen.ch/kontakt => Hier lautet der Slug kontakt
  • Stöckchen
    Ein Stöckchen wird von einem Blogger an einen anderen Blogger weitergegeben. Es geht darum, dass der Blogger Fragen beant­wortet.
  • Template
    Eine Vorlage für Webseiten.
  • Trackback
    Bei vielen Weblogs finden Sie auf der Beitrags­seite eine Trackback-URL und zwischen den Kommentaren viel­leicht Trackback-Mel­dungen. Trackback ist ein System, mit dem ein Hinweis auf einen Beitrag zum gleichen Thema in einem anderen Weblog hinter­lassen werden kann.
  • Trolle
    Trolle sind Personen in Foren, Blogs und sozialen Netz­werken. Sie stören Diskus­sionen mit unsachlichen, pro­vo­kanten und beleidi­genden Kommen­taren.
  • WordPress
    WordPress ist eine Open-Source-Software, um einen Blog zu erstellen. WordPress ist der klare Marktführer in diesem Bereich. WordPress ist nicht für Weblogs geeignet, sondern kann als Content – Management – System verwendet werden (ein System zur Verwaltung der Inhalte einer Website mit Text und Bildern). WordPress be­nötigt auf dem Server die Programmiersprache PHP und eine MySQL-Datenbank.
  • Zen-Mode
    Der Zen-Mode ist ein Editormodus, bei dem alle Bildschirmelemente ausgeblendet werden, um den Fokus rein auf den Text zu legen.

Blogs finden grundsätzlich Verwendung als

Vorteile der Weblogs

  • Kostenlos, einfach installier­bar und zu pflegen
    Einige der auf dem Markt erhält­lichen Web­logs sind kosten­los und einfach zu instal­lieren. Weder für die Installation noch für die Pflege sind wesentliche Internetkenntnisse erforderlich. Ein Brow­ser mit Internetanschluss reicht in der Regel.
  • Interaktion möglich
    Viele Weblogs lassen eine Interaktion mit den Lesern zu. Besucher des Blogs können zu den ein­zelnen Einträgen (mehr oder weniger sinnvolle) Kommen­tare hinterlassen.
  • Inhalt
    Ein Weblog kann wie konventionelle Webseiten Texte, Bilder, Hyperlinks, Videos und Audios enthalten.
  • Dienst abonnierbar
    Wer viele Weblogs im Auge behalten will, muss die einzelnen Websites nicht jeden Tag ab surfen. Mittels RSS-Reader lassen sich diese Weblogs abonnieren. Beim Abonnieren eines Weblogs muss man keine E-Mail-Ad­res­se hinter­lassen. Sobald einer der Weblogs aktuali­siert wurde, kann man den Text schnell und einfach mit dem RSS-Reader nachlesen, ohne die entsprechende Website zu be­suchen. Weblogs entwickeln sich darum immer mehr als Alter­native zum Versand von Newslettern. Für den Be­treiber des Weblogs entfällt gegebenen­falls der Aufwand für den News­letter­versand.
  • Suchmaschinen lieben Weblogs
    Wer auf eine gute Rangierung bei den Suchmaschinen wert legt, wird sich am Weblog erfreuen, denn sie ent­halten in der Regel die wichtigen Schlüsselbegriffe, um via Suchmaschinen gefunden zu wer­den.

Nachteile der Weblogs

  • Muss regelmässig ge­pflegt werden
    Die Pflege eines aktuel­len Weblogs ist mit Arbeit verbunden. Die Aktualisierung kos­tet Zeit. Deshalb teilen einige Blogs das Schicksal vieler Websites: während einer kurzen Zeit werden sie gepflegt, dann geht den Betreibern die Luft aus.
  • RSS-Reader versus Newsletter
    Wer auf RSS-Reader vertraut, hat keine Übersicht, wer alles die Nachrichten liest.

Wartung und Pflege

Welche Pflege braucht zum Beispiel ein Blog wie WordPress? Einiges lässt sich automatisieren, benötigt werden dafür zusätzliche Plugins.

  • Datensicherung
  • Updates vom Kern, der Themes und der Plugins einspielen
  • Löschen der temporären DB-Dateien, alter Revisionen und spamiger Kom­men­tare
  • Malware-Scanning
  • Performance Überprüfung der gesamten Website
  • Überwachen der Serververfügbarkeit (Uptime)