Wie Sie E-Mail-Ad­res­sen im On­li­ne-Mar­ke­ting gezielt ein­setzen

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Online-Marke­ting-Bei­trag: E-Mail-Ad­res­sen

Sie haben einen eigenen Server in der Form Domain.xyz. Nun können Sie eigene E-Mail-Ad­ressen in­stal­lie­ren. Doch welchen Na­men sollen Sie den Adressen geben? Und wie viele Ad­res­sen überhaupt instal­lie­ren? Dieser Beitrag wird Ihnen viele Ideen ver­mitteln!

Informationen gemäss Stand vom 16.4.2022

E-Mail
Quelle: Gerd Altmann auf Pixabay.com

Tipps aus der Praxis für E-Mail-Adressen

  • Firmenname bei einem ex­ter­nen Anbieter (Freemail An­bie­ter)
    Vermeiden Sie eine Firmen­ad­resse bei einem extern Web­an­bie­ter wie beispiels­weise firmenname@Freemailer.xyz. Eine solche E-Mail-Adresse wirkt äusserst un­profes­sio­nell für das Unter­neh­men, vor allem dann, wenn Sie eine eigene Firmen­domain be­sit­zen.
  • info@Domain.xyz
    Die info-Adresse hat sich bei vielen Betrieben als Stan­dard­adresse etabliert. Andere Be­triebe verwenden auch gerne
    ➤ kontakt@Domain.xyz
    ➤ contact@Domain.xyz
    ➤ office@mDomain.xyz
  • Filialenort einsetzen
    Für Firmen mit mehreren Stand­orten oder Ladenketten lässt sich bestens der Ort mit der E-Mail-Adresse ver­bin­den, so zum Beispiel
    ➤ st.gallen@Domain.xyz oder
    ➤ bern@Domain.xyz.
  • Persönliche E-Mail-Adresse
    Mitarbeiter mit Kunden­kon­takt erhalten jeweils eine eigene E-Mail-Adresse in der Form
    ➤ walter.walser@Domain.xyz
    ➤ w.walser@Domain.xyz
    ➤ wwalser@Domain.xyz
    ➤ ww@Domain.xyz.
    Tipp: Adressen in der Form Name.Vorname wirken per­sönlicher als nur die An­ga­be der Initialen. Hat ein Mitar­beiter eine Firma ver­lassen, so leiten Sie seine E-Mails für eine Zeit lang an sei­nen Nach­folger.
  • Abteilungsadressen
    werden jeweils von einem x-beliebigen Mitarbeiter be­ant­wortet. Typische Bei­spiele
    ➤ support@Domain.xyz
    ➤ verkauf@Domain.xyz
    ➤ buchung@Domain.xyz
    ➤ reservation@Domain.xyz.
    ➤ support@Domain.xyz
  • Projektadressen
    Für ein zeitlich limitiertes Pro­jekt lassen sich Adressen anlegen wie zum Beispiel
    ➤ cebit2014@Domain.xyz
    ➤ ostern2016@Domain.xyz
    ➤ wettbewerb@Domain.xyz.
  • Newsletter
    Um den allgemeinen Account nicht zu überfüllen, gibt es wei­tere Tipps. So kann eine Adresse wie newsletter@Domain.xyz alle abonnierten Newsletter ent­halten. Diesen Account lesen Sie, wenn Sie ge­rade Zeit ha­ben.
  • Eigene Newsletter
    Mit einer weiteren E-Mail-Ad­res­se abonnieren Sie Ihre ei­genen Newsletter. So er­hal­ten Sie im Laufe der Zeit ein Archiv direkt im News­letter­format.
  • Viral-Mailer
    Wenn Sie Viral-Mailer ein­set­zen, dann sollten Sie eine ei­gene E-Mail-Adresse ein­rich­ten. Durch diesen Ka­nal kom­men sehr viele E-Mails rein.
  • Webmaster
    Für den Webmaster gibt es eine weitere Adresse. An die­se Adresse senden Sie alle Sys­tem­meldungen und Feh­ler­hinweise.
  • Google
    Wenn Sie mit diversen Diens­ten von Google (Google Analytics, Google Search Console, etc.) arbeiten, so lohnt es sich, eine eigene Adresse einzurichten.
  • Datenschutz
    Vermeiden Sie Adressen wie peter94@Domain.xyz. Gerade im geschäftlichen Umgang wirken E-Mail-Ad­res­sen mit dem Jahr­gang kin­d­isch.
  • Vermeiden Sie das Unterstreichen-Zeichen
    Welche Adresse ist besser? public-relations@Domain.xyz oder public_relations@Domain.xyz? Die erste Variante ist ein­deu­tig besser!
    Vermeiden Sie das Un­ter­streichen-Zeichen, weil man es nicht immer richtig sieht (zum Beispiel bei einem Link) und viele dafür ein (falsches) Leerzeichen ein­setzen.
  • E-Mail-Adresse für die An­mel­dung bei anderen Web­sites
    Es ist ein grosses Risiko, immer die gleiche E-Mail-Adresse für verschiedene Accounts zu verwenden. Besser ist es, wenn Sie sich für die Anmeldung, zum Bei­spiel bei den Social-Media-Diensten, mehrere Adressen zulegen.
    Sie sollten mehrere E-Mail-Adressen für Anmeldungen zur Verfügung haben. Unterteilen Sie die erstellten Kon­tis in Gruppen, die dem Risikograd entsprechen, sollten die Zugangsdaten einmal in fremde Hände ge­lan­gen.
    Die Anmeldungen für News­letter und Foren­accounts weisen ein sehr geringes Risiko auf. Ein hohes Risiko liegt bei sozialen Netzwerken oder Administrator-Accounts für Foren und Websites vor.
    Sehr hoch ist das Risiko bei Kontos, in denen Zah­lungs­informationen hinterlegt sind. Je höher das Risiko, des­to sel­tener sollte die E-Mail-Adresse verwendet und desto eher sollten zusätz­liche E-Mail-Adressen für diese Risiko­gruppe einger­ichtet werden.
  • Private E-Mails vermeiden
    Vermeiden Sie es, die geschäftliche E-Mail-Adresse für den privaten Einsatz zu verwenden. Erstellen Sie für den privaten Einsatz eine zweite E-Mail-Adresse oder legen Sie sich eine Adresse bei einem kostenlosen E-Mail-An­bie­ter an.
  • In der Kürze liegt die Würze
    Das gilt für die E-Mail-Ad­res­sen. Vermeiden Sie extrem lange Bandwürmer.

„Zum Schluss müssen die Ad­res­sen im E-Mail-Programm kon­fi­guriert und mit einer Sig­natur er­gänzt wer­den. E-Mails ohne Signatur wirken nicht pro­fessionell. Nach dem Schluss­test können die E-Mail-Adres­sen in der Praxis ein­ge­setzt wer­den.“

Autor: Walter B. Walser, kundennutzen.ch

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Online-Mar­ke­ting-Mana­ger

Walser arbeitet seit 1995 mit dem In­ter­net. Er ist Gründer des pra­xis­na­hen On­li­ne-Mar­ke­ting- und Online-Tools-Ma­ga­zins kundennutzen.ch, Autor und Online-Marketing-Manager. Er half frü­her als Agenturleiter Un­ter­neh­mern 100% mehr aus Ihrer Web­site heraus­zu­holen. Er hat KMU in Bezug auf deren Web­auf­tritt be­raten und sich auf die Web­si­te-Pfle­ge, Web­si­te-Opti­mie­rung und das On­li­ne-Mar­ke­ting mit On­li­ne-Tools spe­zia­li­siert.