Wie Sie E-Mail-Adressen im Online-Marketing gezielt ein­setzen

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Online-Marketing-Beitrag: E-Mail-Adres­sen

Sie haben einen eigenen Server in der Form www.meineDomain.xyz. Nun können Sie eigene E-Mail-Adressen in­stallieren. Doch welchen Namen sollen Sie den Adressen geben? Und wie viele Adressen überhaupt instal­lie­ren? Dieser Beitrag wird Ihnen viele Ideen ver­mitteln!

E-Mail Bildquelle von Gerd Altmann auf Pixabay

Tipps aus der Praxis für E-Mail-Adressen

  • Firmenname bei einem externen Anbieter (Freemail Anbieter)
    Vermeiden Sie eine Firmenadresse bei einem extern Webanbieter wie beispielsweise firmenname@IhrFreemailer.xyz. Eine solche E-Mail-Adresse wirkt äusserst un­profes­sionell für das Unter­neh­men, vor allem dann, wenn Sie eine eigene Firmen­domain be­sitzen.
  • info@meineDomain.xyz
    Die info-Adresse hat sich bei vielen Betrieben als Standardadresse etabliert. Andere Betriebe verwenden auch gerne
    ➤ kontakt@meineDomain.xyz
    ➤ contact@meineDomain.xyz
    ➤ office@meineDomain.xyz
  • Filialenort einsetzen
    Für Firmen mit mehreren Standorten oder Ladenketten lässt sich bestens der Ort mit der E-Mail-Adresse ver­binden, so zum Beispiel
    ➤ st.gallen@meineDomain.xyz oder
    ➤ bern@meineDomain.xyz.
  • Persönliche E-Mail-Adresse
    Mitarbeiter mit Kundenkontakt erhalten jeweils eine eigene E-Mail-Adresse in der Form
    ➤ walter.walser@meineDomain.xyz
    ➤ w.walser@meineDomain.xyz
    ➤ wwalser@meineDomain.xyz
    ➤ ww@meineDomain.xyz.
    Tipp: Adressen in der Form Name.Vorname wirken persönlicher als nur die Angabe der Initialen. Hat ein Mitar­beiter eine Firma verlassen, so leiten Sie seine E-Mails für eine Zeit lang an seinen Nach­folger.
  • Abteilungsadressen
    werden jeweils von einem x-beliebigen Mitarbeiter beantwortet. Typische Beispiele
    ➤ support@meineDomain.xyz
    ➤ verkauf@meineDomain.xyz
    ➤ buchung@meineDomain.xyz
    ➤ reservation@meineDomain.xyz.
    ➤ support@meineDomain.xyz
  • Projektadressen
    Für ein zeitlich limitiertes Projekt lassen sich Adressen anlegen wie zum Beispiel
    ➤ cebit2014@meineDomain.xyz
    ➤ fasching2016@meineDomain.xyz
    ➤ wettbewerb@meineDomain.xyz.
  • Newsletter
    Um den allgemeinen Account nicht zu überfüllen, gibt es weitere Tipps. So kann eine Adresse wie newsletter@meineDomain.xyz alle abonnierten Newsletter enthalten. Diesen Account lesen Sie, wenn Sie ge­rade Zeit haben.
  • Eigene Newsletter
    Mit einer weiteren E-Mail-Adresse abonnieren Sie Ihre eigenen Newsletter. So erhalten Sie im Laufe der Zeit ein Archiv direkt im Newsletterformat.
  • Viral-Mailer
    Wenn Sie Viral-Mailer einsetzen, dann sollten Sie eine eigene E-Mail-Adresse einrichten. Durch diesen Kanal kom­men sehr viele E-Mails rein.
  • Webmaster
    Für den Webmaster gibt es eine weitere Adresse. An diese Adresse senden Sie alle System­meldungen und Feh­ler­­hinweise.
  • Google
    Wenn Sie mit diversen Diensten von Google (Google Analytics, Google Search Console, etc.) arbeiten, so lohnt es sich, eine eigene Adresse einzurichten.
  • Datenschutz
    Vermeiden Sie Adressen wie peter94@meineDomain.xyz. Gerade im geschäftlichen Umgang wirken E-Mail-Ad­res­sen mit dem Jahr­gang kind­isch.
  • Vermeiden Sie das Unterstreichen-Zeichen
    Welche Adresse ist besser? public-relations@meineDomain.xyz oder public_relations@meineDomain.xyz? Die erste Variante ist eindeutig besser!
    Vermeiden Sie das Unterstreichen-Zeichen, weil man es nicht immer richtig sieht (zum Beispiel bei einem Link) und viele dafür ein (falsches) Leerzeichen einsetzen.
  • E-Mail-Adresse für die Anmeldung bei anderen Websites
    Es ist ein grosses Risiko, immer die gleiche E-Mail-Adresse für verschiedene Accounts zu verwenden. Besser ist es, wenn Sie sich für die Anmeldung, zum Beispiel bei den Social-Media-Diensten, mehrere Adressen zulegen.
    Sie sollten mehrere E-Mail-Adressen für Anmeldungen zur Verfügung haben. Unterteilen Sie die erstellten Kon­tis in Gruppen, die dem Risikograd entsprechen, sollten die Zugangsdaten einmal in fremde Hände gelan­gen.
    Die Anmeldungen für Newsletter und Forenaccounts weisen ein sehr geringes Risiko auf. Ein hohes Risiko liegt bei sozialen Netzwerken oder Administrator-Accounts für Foren und Websites vor.
    Sehr hoch ist das Risiko bei Kontos, in denen Zahlungsinformationen hinterlegt sind. Je höher das Risiko, des­to sel­tener sollte die E-Mail-Adresse verwendet und desto eher sollten zusätz­liche E-Mail-Adressen für diese Risiko­gruppe einger­ichtet werden.
  • Private E-Mails vermeiden
    Vermeiden Sie es, die geschäftliche E-Mail-Adresse für den privaten Einsatz zu verwenden. Erstellen Sie für den privaten Einsatz eine zweite E-Mail-Adresse oder legen Sie sich eine Adresse bei einem kostenlosen E-Mail-An­bie­ter an.
  • In der Kürze liegt die Würze
    Das gilt für die E-Mail-Adressen. Vermeiden Sie extrem lange Bandwürmer.

„Zum Schluss müssen die Adressen im E-Mail-Programm konfiguriert und mit einer Signatur er­gänzt wer­den. E-Mails ohne Signatur wirken nicht professionell. Nach dem Schlusstest können die E-Mail-Adres­sen in der Praxis eingesetzt werden.“

Autor: Walter B. Walser, kundennutzen.ch

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Gründer des pra­xis­na­hen On­li­ne-Mar­ke­ting Ma­ga­zins kundennutzen.ch, Autor und Online-Marketing Manager. Er half frü­her Un­ter­neh­mern 100% mehr aus Ihrer Web­site he­r­au­­s­zu­­­ho­len. Er hat KMU in Bezug auf deren Web­auf­tritt be­raten und sich auf die Web­si­te-Pfle­ge, Web­si­te-Opti­mie­rung und das On­li­ne-Mar­ke­ting mit On­li­ne-Tools spe­zia­li­siert.