Wie versende ich News­let­ter?

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Online-Marketing-Beitrag: Der News­letter­versand

Informationen gemäss stand vom 20.4.2021

Der ideale Versand eines Newsletters ist abhängig von der Auflage, dem Budget und der gewünschten Pro­fes­siona­lität des Versenders. Mit welchen technischen Mitteln kann der Newsletter grundsätzlich versendet wer­den? Erfahren Sie mehr in diesem Beitrag.

Newsletter-Marketing Bildquelle von Gerd Altmann auf Pixabay

Inhaltsverzeichnis: News­letter­versand


Hobby-Ansätze für sehr kleine Verteiler

  • Sehr kleine Auflagen (+/- 50 Stück)
    Für kleinste Versände kann das eigene E-Mail-Programm via Befehl ‚BCC‘ sowie einer Textverarbeitung oder einer Datenbank mit einer Serienbrieffunktion verwendet werden. Die Bewirtschaftung der E-Mail-Adressen erfolgt ma­nuell (Ein- und Austragen der Adressen).
  • Versand via Newsletter-Software auf dem eigenen PC (+/- 200 Stück)
    Für kleinere Versände gibt es spezielle Newsletter-Programme, die auf einem PC installiert werden. Diese Pro­gram­me ersetzen das konventionelle E-Mail-Programm und verwenden den STMP-Server des Access-Pro­vi­ders. Die Bewirtschaftung der E-Mail-Adressen erfolgt normalerweise manuell.

„Beim Versand über den eigenen Access-Provider kann es Probleme geben, wenn Sie viele Newsletter ver­senden. Lästig: Oft muss man einen Newsletter in kleinen Paketen von unter 100 Mails versenden, um die Limitierungen eines Providers zu umgehen.“

  • Versand via Script auf dem eigenen Webserver
    Bei einer einfachen Lösung werden die E-Mail-Adressen in einer Textdatei abgelegt. Bei einer profes­sionel­leren Lösung werden die Adressen in einer Datenbank wie MySQL gespeichert. Die Bewirtschaf­tung der E-Mail-Ad­res­sen erfolgt direkt durch die Newsletterabonnenten (An- resp. Anmeldung zum Abonnement).
    Abklärungen die vorzunehmen sind: Welche Programmiersprachen und Datenbanken laufen auf dem Server? (beispielsweise PHP, Perl, MySQL). Ist das Know-how vorhanden, um das Script selbst zu installieren und an eigene Bedürfnisse anzupassen?

Professionelle Ansätze

  • Kostenlose / kostenpflichtige Dienstleister
    Eine weitere Möglichkeit ist der Versand via kostenloser (beinhaltet in der Regel Fremdwerbung) oder kosten­pflich­tiger (beinhaltet keine Fremdwerbung) Dienstleister. Die An- resp. Abmeldung des Newsletters erfolgt auf der ei­ge­nen Website (Dazu müssen einige wenige Zeilen Code auf dem eigenen Internetauftritt integriert werden). Der eigentliche Service und der Newsletter­versand wird jedoch auf dem Server des Dienstleisters vorgenommen. Dort können Sie in einem Passwortbereich alle wichtigen Einstellungen vornehmen und die Newsletter versenden.
    Ein Onlinedienst bietet u. a. rechtliche Sicherheit durch die Protokollierung des Opt-In-Verfahrens, bessere Zu­stell­ra­ten, direkte Abmeldemöglichkeiten und vieles mehr.
    Nun müssen Sie noch erfahren, mit welchen beiden Systemen die Programme arbeiten. Erfahren Sie die Unter­schiede zwischen listenbasierten und tag­basierten Systemen in diesem Video:

„Mein persönlicher Tipp: Verwenden Sie ein tagbasiertes Newslettersystem!“

Nach dem Versand

Führen Sie nach dem Versand eine übersichtliche Statistik nach. Ich empfehle Ihnen dafür den Einsatz eines Ta­bel­len­kalku­lationprogramms. Hier können Sie eine Exceldatei mit einem Muster zur Weiterverarbeitung her­un­ter­laden. Folgende Informationen können Sie darin festhalten:

  • Interne Bezeichnung des Versands
  • Versanddatum
  • Versandwochentag
  • Versanduhrzeit
  • Betreff
  • Absendertext
  • Wie viele E-Mails wurden versendet
  • Wie viele E-Mails wurden geöffnet
  • Wie hoch ist die Öffnungsrate
    Berechnung: Geöffnete E-Mails / Anzahl versendete E-Mails * 100
  • Anzahl der Klicks
  • Klickrate
    Berechnung: Anzahl der geöffneten E-Mails durch Anzahl der Klicks * 100
  • Inhalt: Um was ging es im Versand
  • Wie viele Produkte wurden verkauft
    Sofern korrekt eruirbar
  • Wie viel Umsatz wurde getätigt
    Sofern korrekt eruirbar

Wenn Sie verschiedene Uhrzeiten, Wochentage, Inhalte, etc. verwenden, lernen Sie allmählich, welche Parameter bei Ihrem Adressenstamm funktionieren.

„Wenn Ihr Versandprogramm es zulässt, senden Sie den Empfängern, die die E-Mail nicht geöffnet haben, die E-Mail mit einem neuen Betreff nochmals zu.“

Testen

Wenn Ihr Versandprogramm es zulässt, arbeiten Sie mit einem A/B-Test. Die Tests erfolgen in den Rubriken:

  • Anmeldeprozess
  • Öffnungsfaktoren
  • Inhalte
  • Design
  • Technischen Faktoren
  • Personalisierung
  • Angebot
  • E-Commerce
  • Call-to-Action
  • Fortgeschrittene-Funktionen

Es gibt über 150 Parameter, die Sie testen können.

P.S.

Notieren Sie alle wichtigen Erkenntnisse und werden Sie von Versand zu Versand etwas besser!

Autor: Walter B. Walser, kundennutzen.ch

Verfolgen Walter B. Walser:

Gründer des pra­xis­na­hen On­li­ne-Mar­ke­ting Ma­ga­zins kundennutzen.ch, Autor und Online-Marketing Manager. Er half frü­her Un­ter­neh­mern 100% mehr aus Ihrer Web­site he­r­au­­s­zu­­­ho­len. Er hat KMU in Bezug auf deren Web­auf­tritt be­raten und sich auf die Web­si­te-Pfle­ge, Web­si­te-Opti­mie­rung und das On­li­ne-Mar­ke­ting mit On­li­ne-Tools spe­zia­li­siert.

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