Wie ver­sen­de ich News­let­ter?

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Online-Mar­ke­ting-Bei­trag: Der News­­letter­­versand

Informationen gemäss stand vom 4.9.2021

Der ideale Versand eines News­letters ist abhängig von der Auflage, dem Budget und der gewünschten Pro­fes­siona­lität des Versenders. Mit welchen technischen Mitteln kann der Newsletter grund­sätz­lich versendet wer­den? Erfahren Sie mehr in die­sem Beitrag.

Newsletter-Marketing Bildquelle von Gerd Altmann auf Pixabay

Inhaltsver­zeich­nis: News­­letter­­ver­sand

Hobby-Ansätze für sehr kleine Ver­teiler

  • Sehr kleine Auflagen (+/- 50 Stück)
    Für kleinste Versände kann das eigene E-Mail-Programm via Befehl ‚BCC‘ sowie einer Textverarbeitung oder einer Datenbank mit einer Serienbrieffunktion verwendet werden. Die Bewirtschaftung der E-Mail-Adressen erfolgt ma­nuell (Ein- und Austragen der Adressen).
  • Versand via Newsletter-Software auf dem eigenen PC (+/- 200 Stück)
    Für kleinere Versände gibt es spezielle Newsletter-Programme, die auf einem PC installiert werden. Diese Pro­gram­me ersetzen das konventionelle E-Mail-Programm und verwenden den STMP-Server des Access-Pro­vi­ders. Die Bewirtschaftung der E-Mail-Adressen erfolgt normalerweise manuell.

„Beim Versand über den eige­nen Access-Provider kann es Probleme geben, wenn Sie viele Newsletter ver­senden. Lästig: Oft muss man einen News­letter in kleinen Paketen von unter 100 Mails versenden, um die Limitierungen eines Pro­viders zu umgehen.“

  • Versand via Script auf dem eigenen Webserver
    Bei einer einfachen Lösung werden die E-Mail-Adressen in einer Textdatei abgelegt. Bei einer profes­sionel­leren Lösung werden die Adressen in einer Datenbank wie MySQL gespeichert. Die Bewirtschaf­tung der E-Mail-Ad­res­sen erfolgt direkt durch die News­letter­abonnen­ten (An- respektive Anmeldung zum Abonnement).
    Abklärungen die vorzu­neh­men sind: Welche Programmiersprachen und Datenbanken laufen auf dem Server? (beispielsweise PHP, Perl, MySQL). Ist das Know-how vorhanden, um das Script selbst zu in­stallie­ren und an eigene Be­dürfnisse anzupassen?

Professionelle An­sätze

    • Kostenlose / kosten­pflich­tige Dienst­leister
      Eine weitere Möglichkeit ist der Versand via kostenloser (beinhaltet in der Regel Fremd­werbung) oder kosten­pflich­tiger (beinhaltet keine Fremdwerbung) Dienst­leister. Die An- respektive Abmeldung des Newsletters erfolgt auf der ei­ge­nen Website (Dazu müssen einige wenige Zeilen Code auf dem eigenen Internet­auftritt integriert werden). Der eigentliche Service und der Newsletter­­versand wird jedoch auf dem Server des Dienst­leisters vorge­nom­men. Dort können Sie in einem Passwort­bereich alle wichtigen Einstellungen vornehmen und die Newsletter versen­den.
      Ein Onlinedienst bietet u. a. rechtliche Sicherheit durch die Protokollierung des Opt-In-Verfahrens, bessere Zu­stell­ra­ten, direkte Abmelde­mög­lich­keiten und vieles mehr.
      Nun müssen Sie noch erfah­ren, mit welchen beiden Systemen die Pro­gramme arbeiten. Erfahren Sie die Unter­­schiede zwischen listen­basierten und tag­basierten Systemen in diesem Video:

„Mein persönlicher Tipp: Ver­wen­den Sie ein tagbasiertes Newslettersystem!“

Nach dem Ver­sand

Führen Sie nach dem Versand eine übersichtliche Statistik nach. Ich empfehle Ihnen dafür den Einsatz eines Ta­bel­len­kalku­lationprogramms. Hier können Sie eine Exceldatei mit einem Muster zur Weiter­verar­beitung her­un­ter­laden. Folgende Informationen können Sie darin festhalten:

  • Interne Bezeichnung des Ver­sands
  • Versanddatum
  • Versandwochentag
  • Versanduhrzeit
  • Betreff
  • Absendertext
  • Wie viele E-Mails wurden versendet
  • Wie viele E-Mails wurden geöffnet
  • Wie hoch ist die Öffnungs­rate
    Berechnung: Geöffnete E-Mails / Anzahl versendete E-Mails * 100
  • Anzahl der Klicks
  • Klickrate
    Berechnung: Anzahl der geöffneten E-Mails durch Anzahl der Klicks * 100
  • Inhalt: Um was ging es im Versand
  • Wie viele Produkte wurden verkauft
    Sofern korrekt eruirbar
  • Wie viel Umsatz wurde getä­tigt
    Sofern korrekt eruirbar

Wenn Sie verschiedene Uhr­zei­ten, Wochentage, Inhalte, etc. verwenden, lernen Sie allmäh­lich, welche Parameter bei Ihrem Adressenstamm funk­tionieren.

„Wenn Ihr Versandprogramm es zulässt, senden Sie den Empfängern, die die E-Mail nicht geöffnet haben, die E-Mail mit einem neuen Betreff nochmals zu.“

Testen

Wenn Ihr Versandprogramm es zulässt, arbeiten Sie mit einem A/B-Test. Die Tests erfolgen in den Rubriken:

  • Anmeldeprozess
  • Öffnungsfaktoren
  • Inhalte
  • Design
  • Technischen Faktoren
  • Personalisierung
  • Angebot
  • E-Commerce
  • Call-to-Action
  • Fortgeschrittene-Funktionen

Es gibt über 150 Parameter, die Sie testen können.

P.S.

„Notieren Sie alle wichtigen Er­kennt­nisse und werden Sie von Versand zu Versand etwas besser!“

Autor: Walter B. Walser, kundennutzen.ch

Verfolgen Walter B. Walser:

Gründer des pra­xis­na­hen On­li­ne-Mar­ke­ting Ma­ga­zins kundennutzen.ch, Autor und Online-Marketing Manager. Er half frü­her Un­ter­neh­mern 100% mehr aus Ihrer Web­site he­r­au­­s­zu­­­ho­len. Er hat KMU in Bezug auf deren Web­auf­tritt be­raten und sich auf die Web­si­te-Pfle­ge, Web­si­te-Opti­mie­rung und das On­li­ne-Mar­ke­ting mit On­li­ne-Tools spe­zia­li­siert.