Datenbanken im Einsatz für das effek­tive Marketing

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Fachbeitrag Datenbankmarketing

Informationen gemäss Stand vom 29.4.2021

Datenbank Gerade bei Tätigkeiten rund um das Marketing ist der Einsatz von Datenbanken äusserst zweck­mässig. Auf einfache Art lassen sich Informationen schnell ablegen, effizient auffinden und sauber ausdrucken. Mit Software-Produkten wie zum Beispiel MS Access lassen sich Da­ten­banken schnell und individuell aufbauen und gestalten. Wer mit diesen Programmen nicht zu­rechtkommt, kann dafür ein Tabellenkalkulationsprogramm verwenden.

In der Folge einige Ideen, welche Datenbanken Sie im Marketing einsetzen können.

Datenbankmarketing Bildquelle von Tumisu auf Pixabay

Hinweis: Natürlich gibt es für all diese vorgestellten Beispiele bereits käufliche Produkte, die in der Regel sehr um­fang­reich sind. Oftmals reicht es aber vollständig aus, mit den erwähnten Werkzeugen eine Datenbank für die ei­ge­nen Bedürfnisse zu erstellen.

  • Adressenverwaltung
    Der Klassiker unter den Datenbanken. Hier lassen sich von den Adressen bis hin zu ausgefallenen Kunden­pro­filen alles ablegen.
  • Newsletteranzeigen
    Sammeln Sie alle Ihnen gut erscheinenden Newsletteranzeigen als Basis für die Entwicklung Ihrer eigenen An­zei­gen.
  • Newsletter für Ihre Text-Anzeigen
    Aufbau einer Datenbank mit allen Newslettern Ihrer gewünschten Branche mit Kontakten, Thema, Auflage, Ziel­gruppen, Gründungsjahr, Erscheinungsweise, Reichweite, Anzeigenschluss, Redaktions- und An­zeigen­for­mate, Preise sowie allfällig erzielte Resultate.
  • Suchmaschinen und Co.
    Wo kann man die eigene Internetadresse im Internet kostenlos anmelden? Notieren Sie alle empfehlens­wer­ten Suchmaschinen, Suchkataloge und Branchendienste mit all den notwendigen Anmelde­infor­mationen und die ent­sprechenden Erfolge.
  • E-Mail-Verzeichnis
    Erstellen Sie eine Datenbank mit all Ihren Kontakten inklusiv der E-Mail-Signaturen.
  • E-Mail-Marketing
    Datenbank mit den E-Mail-Adressen für Ihre E-Mailings.
  • URL-Verzeichnis
    Erstellen Sie eine Datenbank mit Ihren wertvollen Internetadressen. Favoriten resp. Lesezeichen in den Browsern werden sehr unübersichtlich, wenn Sie über hunderte oder tausende von Adressen verfügen. Erstellen Sie Ihre ei­ge­ne Find­maschine mit den ausschliesslich für Sie relevanten Daten.
    Datenbank
  • Linktausch
    Eine Datenbank kann den Linktausch mit Partnern aufzeichnen. Mit wem hat man welche Links getauscht.
  • Presseverzeichnis
    Wenn Sie oft Pressemitteilungen versenden, brauchen Sie eine Datenbank mit den Kontaktpersonen. Inhalt zum Beispiel:
    ➤ Name der Zeitschrift oder der Zeitung oder des Senders,
    ➤ Redaktion und Ressort,
    ➤ Anschrift und URL des Mediums,
    ➤ Ansprechpartner, Telefon, Fax, E-Mail, gewünschte Zustellung (Post, E-Mail),
    ➤ Interessen der Redakteure.
  • Plugins
    Wer ein CMS wie zum Beispiel WordPress einsetzt, der braucht immer mal wieder passende Plug-Ins. In Blogs werden öfters interessante Plug-Ins vorgestellt. Jetzt könnten Sie ein Lesezeichen auf den Beitrag setzen. Aller­dings wird es mit den Lesezeichen mühsam, wenn Sie sehr viele davon haben und viele Notizen schreiben wol­len. Eine kleine Datenbank für Plug-Ins löst das Problem elegant.
    plug-In
  • Redaktionsplan
    Wenn Sie Content-Marketing betreiben, sollten Sie unbedingt einen Redaktionsplan führen. Für diesen Zweck eig­net sich eine Datenbank bestens.

Wie Sie Datenbanken im Internet clever einsetzen

Viele Hostingprovider bieten ihren Kunden einen Datenbankzugriff (meistens auf die Datenbank namens MySQL) an, üblicherweise im Serverpaket inbegriffen. Viele Kunden nutzen diese Möglichkeit nicht aus, weil sie nichts da­mit an­fan­gen können. Wofür lassen sich solche Datenbanken in der Praxis einsetzen?

Beispiele für Datenbankzugriffe

  • CMS
    Viele Internetauftritte werden mit Content-Management-Systemen verwaltet. Bei diesem Verfahren befinden sich die Texte der Website (meistens) in einer Datenbank. Design und Inhalt sind klar voneinander getrennt. Zukünftige Redesigns können schneller und preiswerter durchgeführt werden.
  • Websitestatistik
    Statistik-Programme wie zum Beispiel Matomo speichern die ermittelten Daten in einer Datenbank.
  • Nostalgische Gästebücher
    Bei Gästebüchern befinden sich die Besucher-Einträge meistens in einer Datenbank.
  • Diskussionsforum
    Bei Diskussionsforen befinden sich die Besucher-Einträge ebenso in einer Datenbank.
  • Online-Tools
    In diesem Online-Magazin stellen wir ständig aktualisierte Informationen über Online-Tools zur Verfügung.
  • Weblog
    Die Webtagebücher speichern die eigenen Einträge sowie die Besucherkommentare ab.
  • Newsletter
    Hier dient die Datenbank der Verwaltung der E-Mail-Adressen und anderer Kontaktdaten der Abonnenten.
  • Umfragen
    Ablegen der Ergebnisse der Umfragen für die spätere Auswertung.
  • Gewinnspiele/Wettbewerbe
    Die Teilnehmer tragen sich mit ihrer Adresse direkt in die Datenbank ein. Die Datenbankinhalte lassen sich in die Offlinewelt exportieren und weiterverarbeiten.
  • Online-Shop
    Speicherung der Artikel mit allen Informationen, Verwaltung der Kundendaten und Bestellungen.
  • Kleinanzeigen
    Kostenlose Kleinanzeigen können ein Besuchermagnet für die Website sein. Die Besucher können die Anzei­gen selber erfassen, mutieren und bei Bedarf wieder löschen.
  • Linklisten
    Die Besucher können ihre Internetadresse selbständig und kostenlos eintragen. Eventuell werden die Einträge auf gewisse Branchen, die zum eigenen Internetauftritt anpassen, eingeschränkt.
  • Passwortbereich
    Eine individuelle Anmeldung des Besuchers ermöglicht es, dem Kunden Besucher-spezifische Preise und Infor­ma­tionen zur Verfügung zu stellen.
  • Stellenangebote
    Informationen über alle freie Stellen, die angeboten werden. Diese Informationen in eine separate Datenbank zu stellen, lohnt sich allerdings nur für Firmen mit vielen offenen Stellen.
  • Glossare
    Bieten Sie den Besuchern ein Fachwortverzeichnis an. Gerade Glossare bieten mannigfache interessante Mög­lich­keiten.
  • Mitgliederverwaltung
    Die Mitglieder einer Organisation können ihre Daten selbst pflegen und aktuell halten.

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Autor: Walter B. Walser, kundennutzen.ch

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Gründer des pra­xis­na­hen On­li­ne-Mar­ke­ting Ma­ga­zins kundennutzen.ch, Autor und Online-Marketing Manager. Er half frü­her Un­ter­neh­mern 100% mehr aus Ihrer Web­site he­r­au­­s­zu­­­ho­len. Er hat KMU in Bezug auf deren Web­auf­tritt be­raten und sich auf die Web­si­te-Pfle­ge, Web­si­te-Opti­mie­rung und das On­li­ne-Mar­ke­ting mit On­li­ne-Tools spe­zia­li­siert.