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„Betrug oder Ignoranz in der Webdesign-Branche?“

„Die knallharte Abrechnung“

Wir schreiben das Jahr 2019, oder doch nicht? Kaum zu glauben, aber viele sogenannte Webdesigner verkaufen für gutes Geld uralte Technologie an kommerzielle Kunden. Und die Käufer wissen es nicht einmal! Handelt es sich hier um Betrug oder um festhalten an alten Hüten?

Würden es Ihnen gefallen heute ein neues Auto zu kaufen, bei dem die Technik 10 Jahre alt ist? Kaum, oder? Wer ein neues Auto kauft, der möchte auch von den neusten Errungenschaften profitieren. Es geht nicht darum die allerneuste Technologie einzusetzen, aber sie sollte auch nicht aus der WWW-Steinzeit stammen. 10 Jahre sind in dieser Branche mit den ständigen Updates und rasender Weiterentwicklungen eine Ewigkeit. Wer sich an einen Profi wendet, der erwartet auch eine professionelle Lösung.

„Inhaltsverzeichnis: Webdesign-Branche“

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Ja, sehr gerne!

Beispiele gefällig? Schauen Sie den Quellcode von Websites an. Auch Laien können mit dieser Methode alte Techniken identifizieren.

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„Wie kann ich den Quellcode einer Internetseite ansehen?“

Der Quellcode einer Seite zeigt den Aufbau einer HTML-Seite (Internetseite) an. Der Quellcode besteht vor allem aus sogenannten TAGS (Anweisungen in Internetseiten). Hier ein kleines Beispiel:
<strong>Dieser Text erscheint in fetter Schrift</strong>
Der TAG <strong> initiiert einen Text, der fett geschrieben wird. Der TAG </strong> beendet das Fettschreiben wieder. Nach diesem System sind die meisten TAGS aufgebaut.

Den Quellcode finden Sie mit den folgenden Klicks, je nach Browser:

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„Worauf Sie achten sollten“

„MetaTAG Keywords“

Noch immer ist die Mär verbreitet, dass man mit der Anhäufung von Schlüsselwörtern seine Position in den Ergebnissen der Suchmaschinen verbessert. Oftmals werden in diesem MetaTAG über 100 Begriffe untergebracht! Diese alte Technik wurde immer wieder missbraucht. Google wertet diese Keywords deshalb nicht mehr aus.
Zu erkennen an <meta name="keywords" content="Stichwort 1, Stichwort 2, etc."> oben in einer Seite.

„Wichtig hingegen ist jedoch das MetaTAG Description!“

In dieses TAG gehören ein bis zwei Sätze, die die entsprechende Internetseite genau beschreiben. Sätze und keine Schlüsselwörter notabene. Jede einzelne Seite eines Internetauftritts braucht eine eigene Beschreibung.

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„Unzählige Schlüsselwörter im title-TAG“

Den title-TAG einer Seite muss man nicht im Quellcode nachschlagen, sondern ist direkt im Browserkopf ersichtlich. An dieser Stelle werden jeweils von übermotivierten Webmastern unendliche viele Schlüsselwörter integriert. Suchmaschinen könnten diese Technik als Spamming (das Überfluten von Schlüsselwörtern) ansehen. Idealerweise verwenden Sie nur einige wenige Schlüsselwörter, die auf der Seite tatsächlich vorkommen. Genau sowenig geeignet sind Texte wie "neue Seite".

Den title-TAG finden Sie in den Internetseiten weit oben in der Form von <title>Stichwort 1, Stichwort 2, etc.</title>. Dieser Text wird jeweils von den Browsern verwendet, wenn man ein Lesezeichen (Bookmark) anlegt.

Um es nochmals festzuhalten: Webdesigner müssen keine Suchmaschinenoptimierer sein. Sie müssen jedoch zumindest den MetaTAG Description und den title-Parameter richtig verwenden. Eine tiefere Einarbeitung in das Thema Suchmaschinenoptimierung ist jedoch wünschenswert, ganz im Sinne ihrer Kunden. Denn jeder Kunde will bei den Suchmaschinen ein gutes Ranking erhalten.

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„Tabellendesign“

Früher verwendete man Tabellen nicht nur für die klassischen Tabellen, sondern diese dienten ganz allgemein für das Layout einer Webseite. Längst gibt es in Form der Cascading Style Sheets (CSS) eine neue Technik, die das alte Tabellendesign schon längst abgelöst hat resp. könnte. Internetauftritte ohne Tabellenlayout sind sehr viel schneller zu redesignen und sie verringern die Wartungskosten. Zudem bietet CSS viele neue und fantastische Möglichkeiten zur Seitengestaltung.
Das Tabellendesign erkennen Sie an den folgenden TAGS: TABLE, TR, TD

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„FONT-TAG“

Wie beim Punkt Tabellendesign bereits erwähnt, so verhält es sich auf bei den Schriften. Die Anweisung für die Schrift gehört nicht mehr in eine Internetseite, sondern wird per externer CSS-Datei gesteuert. Damit werden auch die Dateien nicht mehr so aufgebläht. Zudem lassen sich mit dieser Technik die Schriftgrössen, Schriftfarben, etc. für den ganzen Internetauftritt innerhalb von weniger Sekunden neuen Bedürfnissen anpassen.
Websites mit dieser alten Technik erkennt man an den TAGS <FONT>.

FONT-TAG

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„Animierte GIF-Dateien“

Juhui, ein animiertes E-Mail-Symbol. Solche Symbole sah man in den 90ern tausendfach. Heute gibt es was Ähnliches in Form von animierten Flashflächen.
Kleiner Hinweis: Versuchen Sie mal auf einer Webseite, auf der sich ständig etwas bewegt, in aller Ruhe zu lesen.

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„Homepage Blabla“

Darunter fehlt die Begrüssung der Besucher per willkommen auf meiner Homepage und ähnliches. Viele der Besucher vom von den Suchmaschinen und betreten eine Website durch eine Unterseite. Diese Besucher kriegen oftmals die Homepage (Startseite) gar nicht zu Gesicht!
Auf der Homepage sollten Websitebetreiber Ihre Schokoladenseite zeigen und die Besucher vor allem auf die grossen Vorteile Ihres Produktes und Dienstleistungen aufmerksam machen.

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„Frames“

Via Frameseinsatz können Webseiten in verschiedene Bereiche unterteilt werden, die unabhängig voneinander geladen werden. Frames werden vor allem für Navigations- oder Titelleisten eingesetzt, die sich nicht bzw. nicht häufig während des Besuchs einer Website verändern und deshalb nicht neu geladen werden müssen. Die Zeit der Framesites ist endgültig vorbei, da sie viele Nachteile haben. Frames erkennen Sie an folgendem Konstrukt:

<frameset framespacing="0" border="false" frameborder="0" cols="20%,80%">
<frame src="links.htm" name="Links" marginwidth="1" marginheight="1" scrolling="auto">
<frame src="titel.htm" name="Rechts" marginwidth="1" marginheight="1">

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„P.S.“

Wenden Sie sich an eine Webagentur, die Ihre Mitarbeiter regelmässig in die neusten Technologien einweist. Falls Sie bei der Evaluation einer geeigneten Webagentur überfordert sind, wenden Sie sich an einen Berater. Die falsche Wahl der Media-Agentur kostet Sie schnell und gerne ein mehrfaches von den Gebühren, die Sie für einen Berater bezahlen.

Für Webdesigner und Webmaster gibt es viele Möglichkeiten, um sich à-jour zu halten:

Autor: Walter B. Walser, Website-Promotion task-force.ch

AutorWalter B. Walser ist Online-Marketing Manager und Redaktor. Er hilft Unternehmern 100% mehr aus Ihrer Website herauszuholen. Er lebt seit 1995 vom Internet, berät KMU in Bezug auf deren Webauftritt und hat sich auf die Website-Pflege, Website-Optimierung und das Online-Marketing mit Online-Tools spezialisiert.
„Sie dürfen ihn gerne kontaktieren!“

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