Was sind die Geheim­nisse der Such­ma­schi­nen­opti­mie­rung?

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Erfahren Sie die SEO-Grund­la­gen

Informationen gemäss Stand vom 24.7.2021

Die Suchmaschinen­optimie­rung kennt man unter dem Kürzel SEO (Search Engine Optimi­zation) Unter SEO ver­steht man alle An­stren­gungen zur Ver­bes­serung der Plat­zierung einer Web­site in den grossen Suchma­schinen.

SEO Bildquelle von EstudioWebDoce auf Pixabay

Inhaltsverzeichnis: SEO

Für die SEO werden verschieden­ste Massnahmen durchgeführt. SEO-Massnahmen werden lang­fristig konzipiert und sind eine erfolgreiche Strategie, sofern ausschliesslich mit saube­ren Methoden gearbeitet wird. Bei unsau­be­ren Ar­beits­­methoden ris­kieren Sie, dass die eigene Website aus dem Index der Suchma­schinen ent­fernt wird.

SEO wird in zwei Massnahmen aufgeteilt: Die On-Pa­ge-Opti­mie­rung sowie die Off-Page-Optimierung. Die On-Page-Optimierung umfasst alle Mass­nahmen, die direkt auf dem eigenen Webauftritt durchge­führt werden. Bei der Off-Page-Opti­mierung geht es vor allem darum, Links zur eige­nen Web­präsenz zu organi­sieren.

 

SEO ist ein sehr grosses Thema. Lesen Sie die grundlegenden Tätigkeiten zur Suchmaschinen­optimierung. Diese Tipps lassen sich mit den meisten Content-Management-Systemen und Blogsoftwares umsetzen.

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Grundlage: Die html-Seite

Sehen Sie sich folgende html-Seite einmal an.

Jede Internetseite besteht aus html-Code. Die Grundlagen von html sind nicht kompliziert. Und jetzt sehen wir uns den Code der Seite einmal im Detail an:

HTML-Seite

Die Dinger in den spitzen Klammern nennt man Tags. Die meisten Tags beginnen irgend­wo und enden an einem an­de­ren Ort. Also Tag auf und Tag wieder zu.

In Zeile 1 beginnt die html-Seite, auf Zeile 31 hört sie auf.

In Zeile 2 beginnt der Head. Der Head (Seitenkopf) beinhaltet Informationen vor allem für den Browser. Auf Zeile 9 ist der Head wieder fertig.

In Zeile 3 wird der Zeichensatz definiert.

In Zeile 4 wird ein Icon definiert, welches neben dem Title-Tag im Browser erscheint.

In Zeile 5 wird eine Cascading Style Sheets Datei eingebettet. Diese ist für das Design verant­wortlich sowie für die Farben, Schriften, Schrift­grössen, etc.

In Zeile 6 wird den Robots der Suchmaschinen mitgeteilt, dass man die Seite scannen darf und allen Links weiter folgen soll.

In Teile 7 kommt der Title-Tag. In diesen Tag kommen ca. 60 Zeichen, Stichworte, die die Seite optimal beschreiben. Der Titel ist auf dem Browser-Tab zu sehen und wenn man ein Lesezeichen setzt.

In Zeile 8 ist die Meta-Descrip­tion. In dieser Description kommen bis zu 160 Zeichen. Der Text soll ein oder zwei Sätze sein, keine einzelnen Stichworte.

In Zeile 11 beginnt der Body, der Seitenkörper mit dem eigent­lichen Seiteninhalt. Auf Zeile 30 ist der Body wieder zu Ende.

Auf Zeile 13 befindet sich eine Überschrift der Kategorie 1. h1-Tags dürfen nur einmal pro Seite vorkommen.

Auf Zeile 15 befindet sich wie erwähnt ein normaler Text.

Auf Zeile 17 und Zeile 25 befindet sich weitere Übers­chriften, hier mit den Tags h2 und h3.

Auf Zeile 19 wird eine Bulletliste angekündigt.

Auf vielen Internetseiten finden Sie viele weitere Tags. Dieses Beispiel zeigt Ihnen das Prinzip mit den wichtigsten Tags.

Wichtige Säulen des SEO

  • Die Onpage-Faktoren
  • Der Eintrag bei Google MyBusiness
  • Online Bewertungen
  • Citations: Erwähnungen
  • Nutzersignale
  • Backlinks

Die Onpage Such­maschi­nen­opti­mie­rung

  • Keyword-Analyse
    Für die Analyse der Keywords setzen Sie die am besten geeigneten SEO-Tools ein. Gute SEO-Tools zeigen Ihnen, wo Ihre Domains bei den grossen Suchma­schinen stehen und welche Keywords Ihrem Webauftritt tatsächlich Besucher bringen. Ausserdem können Sie die Suchmaschinen­präsenz Ihrer Konkur­renten un­tersuchen und gewinnen so ein aus­sage­kräfti­ges Bild von Kunden­wünschen.
  • Keywords in den Inhalt
    Wie bereits erwähnt müssen Ihre Keywordkombina­tionen auf den ent­sprechenden Webseiten direkt im Text enthalten sein. Vermeiden Sie jedoch Keyword Stuffing. Darunter versteht man das zu häufige Verwenden der Keywords, wie man es früher machte. Sie dürfen gerne Synonyme verwenden.
  • Keyword-Standort
    Die wichtigen Schlüssel­wör­ter müssen im ersten und im letzten Abschnitt der Seite unbedingt vorkommen.
  • Keywords in den title
    <title></title> Erstellen Sie für jede Seite Ihrer Webpräsenz einen einma­ligen Title-Tag mit 4 bis 6 Keywords und ca. 60 Zeichen lang.
    Title
  • Meta-Tags Keywords
    Vergessen Sie den Einsatz von den berühmten Meta-Tags Keywords. Diese Legende hält sich schon seit über 15 Jahren. Lesen Sie, was Google selbst darüber schreibt.
  • Metatag-Description
    Erstellen Sie für jede Seite Ihrer Web­präsenz eine einmalige Beschreibung. Diese Beschreibung sollte ca. 155 Zeichen umfassen. Die Keywords sollen sich, wenn möglich, am Anfang des Textes befinden. Verwenden Sie keine reine Ansammlung von Such­begriffen, sondern formulieren Sie einen sauberen Satz. Dieser Eintrag wird von den Suchma­schinen oftmals als Text in den Suchergeb­nissen angezeigt. Deshalb sollten die Sätze gut for­mu­liert sein, damit Suchende darauf klicken. Die Meta­tag-Descrip­tion ist gemäss Google allerdings kein Ran­king­faktor.
    Beispiel:
    <meta name=“description“ content=“Erfahren Sie in einem E-Book, wie Sie die richtigen Keywords für Ihren Inter­net­auf­tritt suchen, finden und ein­setzen.“>
    Mehr zum Thema Metatag-Description.
  • Geeignete Linktexte verwenden
    Verwenden Sie innerhalb Ihrer Website immer gute Linktexte (Ankertexte).
    Also nicht: Bitte klicken Sie hier sondern zum Beispiel: Günstige BMW Reifen.
  • Kurze URLs
    Achten Sie darauf, kurze Webadressen zu verwenden.
  • Keywords in die Überschriften
    <h1></h1> bis ggf. <h6></h6> Erstellen Sie Übers­chriften und Zwischen­über­schriften, die sich interessant le­sen und die Keywords enthalten. Haben Sie das Haupt­schlüssel­wort pro Seite bereits im Title verwendet, so verwenden Sie in den Über­schrif­ten-Tags Synonyme.
    Es gibt jeweils nur einen h1-Tag pro Seite!
  • Ersatztext für Bilder
    Ergänzen Sie die Bilder mit dem Alternativ­text. Der Alternativ­text ist zu sehen, wenn das Bild nicht sichtbar ist. Das Alt-Attribut dient der Barrierefreiheit, indem es von Voice-An­wendungen ausgelesen wird. Sehbehin­derte Menschen erfahren damit, was auf dem Bild zu sehen ist. Beispiel:
    <img src=“bilder/audi8.jpg“ alt=“Audi V8″ title=“Audi V8″ height=“200″ width=“120″>
    Google kann den Inhalt von Bildern immer besser auswerten. Unter dieser URL können Sie ein Bild hoch­laden und erfahren, was Google aus dem Bild herauslesen kann.
  • Title-Attribut oder Title-Tag
    Der Title-Tag erscheint immer dann, wenn der Leser mit dem Mauszeiger über ein Bild fährt. Er liefert dem Nutzer wie auch der Such­maschine Informa­tionen über den Bildinhalt und ist eine gute Chance, das Keyword unterzubringen.
  • Komprimierung
    Bevor Sie Ihre Bilder online stellen, komprimieren Sie diese, um die Performance Ihrer Website zu steigern. Google will schnelle Websites, achten Sie generell darauf.
    Ab 2021 ist die Performance einer Website ein Ranking­faktor.
  • Häufige Verlinkung
    Besonders wichtige Seiten müssen intern mehrmals verlinkt werden, wenn möglich mindestens 8 Mal. Seien Sie nicht geizig und verlinken Sie nach draussen ins Web.
  • Googles Richtlinien für Webmaster
    Diese Richtlinien sollte jeder Webmaster gelesen haben.
  • Googles Startleitfaden zur Suchmaschinen­optimierung
    Auch dieser Leitfaden sollten Sie gelesen haben.
  • LSO-Optimierung
    Bei der Latent Semantischen Opti­mierung geht man davon aus, dass zu einem bestimmten Schlüssel­wort andere verwandte Begriffe vorkommen. Verwenden Sie zum Beispiel das Schlüssel­wort „Autofahrschule“, so sind die verwandten Begriffe „Fahr­prüfung“ und „Fahrlehrer“. Mit diesem Online-Tool können Sie eine Webseite optimieren:
    semager.de/keywords/url-analyse.php
  • SEO-Tools
    Es gibt sehr viele Online-Tools rund um SEO, einige kostenlos, einige teilweise sehr teuer. Viele SEO-Tools finden Sie in dieser Auflistung.
  • Der Frosch
    Praktisch zum Standard ist das Pro­gramm Screamingfrog geworden. Mit dem Programm erkennen Sie Fehler im eigenen Internet­auftritt. (Das Programm testet die Titelzeile, die Description und ob die Überschrif­ten-Tags h1, h2, etc. vorhanden sind) Dieses Programm müssen Sie auf dem eigenen Computer installieren. Die Grund­version ist kostenfrei. Das Programm ist für Windows, MAC OS und Ubuntu verfügbar.
    Informa­tionen für Einsteiger.
  • Geschwindigkeit / Ladezeit
    Verbessern Sie die Geschwindigkeit Ihrer Webseiten auf allen Geräten. Gemäss Google werden 53% aller Web­site-Aufrufe abge­brochen, wenn das Laden einer Web­seite länger als 3 Sekunden dauert! PageSpeed Insights analysiert den Inhalt einer Webseite und erstellt Vorschläge zur Verbes­serung der Geschwindig­keit der Web­seite.
    developers.google.com
  • Erstellen Sie eine Sitemap
    Eine Sitemap ist nichts anderes als ein Inhalts­verzeichnis Ihrer Website. Einige Content-Management-Systeme erstellen diese automatisch. In der Sitemap müssen wieder Ihre wichtigen Keywords erscheinen.
    Nebenbei: Es gibt zwei Arten von Sitemaps. Es gibt Sitemaps im XML-Format (Sitemap ganz easy erstellen und einreichen Anleitung) für die Such­maschinen und Sitemaps für uns Menschen (Beispiel).
  • Core Web Vitals
    Die Core Web Vitals sind eine Reihe von Google-Metriken, die zur Messung der Nutzererfahrung entwickelt wur­den. Die Web Vitals sind Teil der Seitenerlebnissignale zusammen mit bestehenden Such-Signalen für das Sei­ten­er­leb­nis, ein­schliess­lich Mobil­freund­lich­keit, Safe-Browsing, HTTPS-Sicherheit und Interstitial-Richtlinien. Die Core Web Vitals sind wichtige Metriken, da Google sie ab 2021 als Ranking-Signale verwendet werden. Core Web Vitals
    Details finden Sie hier.
  • Erstellen Sie eine FAQ
    FAQ steht für Frequently Asked Questions und sind häufig gestellte Fragen. Mit einer gut zusammen­gestellten Ant­wort­sammlung verringern Sie Ihren Arbeits­aufwand. Kunden und Interes­senten können ausserhalb der Ge­schäfts­­zeiten auf Ihrem Server die Lösung für ein Problem oder eine Frage finden. Achten Sie darauf, dass die Texte in der FAQ wieder die wichtigen Such­begriffe enthalten und verlinken Sie diese jeweils mit einer passenden Seite.
  • Regelmässige Updates
    Pflegen Sie regelmässig Ihre Webseiten. Die Besucher und die Suchma­schinen mögen gepflegte und aktuelle Web­sites.
  • Qualität der Texte
    Vermeiden Sie Rechtschreibfehler und schlechte Grammatik.
  • Responsive Webdesign
    Beachten Sie unbedingt, dass Ihre Website auf Mobiles (Smartphone, Tablet) gut zu bedienen ist. Testen Sie Ihren Webauf­tritt auf das responsive Layout.
  • Videos verwenden
    Google misst die Zeit, die ein Surfer auf einer Website verbringt. Je länger, desto besser. Verwenden Sie Vi­deos, damit die Surfer länger auf der Web­site ver­bringen. Ausser­dem gibt es bei Google eine Such­ergebnis-Kate­gorie für Filme und dann taucht der Film in den Such­ergeb­nissen mit Video-Foto auf.
  • Lange Texte
    Eine weitere Möglichkeit Surfer länger auf einer Seite zu behal­ten sind einfach längere Texte. So hat ein 2’000 Wörter Beitrag mehr Chancen als ein 300 Wörter-Artikel.
  • Die Kommentar Funktion
    Beantworten Sie immer den allfälligen Kommentar auf Ihren Webseiten. Ein Beitrag mit vielen Kommen­taren scheint wert­voller zu sein.
  • Sitelinks
    Sitelinks sind eingerückte Links unter dem Such­ergebnis in der Liste der Suchergebnisse (SERPs). Diese Si­te­links kann man nicht selber erstellen. Diese Links können angezeigt werden, wenn jemand nach einer Marke sucht. Google zeigt sie an, wenn Google es gut mit Ihnen meint. 🙂
    Sitelinks
  • Disclaimer
    Bedenken Sie immer, dass sich die wesentlichen Faktoren fast tagtäglich ändern. Selbst bekannte SEOs wider­sprechen sich oft zu der Frage, welche Faktoren nun wichtig sind.

Offpage Such­maschinen­optimie­rung

  • Website-Promotion
    Besorgen Sie sich viele hochwertige Links, die auf Ihren Inter­net­auftritt verweisen. (sogenannte Backlinks)
  • Social Media
    Wenn die Social Media Buttons vorhanden sind, machen Sie es den Besuchern einfacher, den Beitrag zu teilen. Zudem werden die eigenen Social Media Kanäle mit den Beiträgen gefüttert.

Local SEO

Folgende Punkte sind zusätzlich wichtig, wenn Sie bei der lokalen Suche gefunden werden wollen:

  • Google MyBusiness
    Erstellen Sie unbedingt einen Eintrag bei MyBusiness. Pflegen Sie den Eintrag regelmässig.
  • Ortsangabe
    im title, der Meta-Description und natürlich beim sichtbaren Text.
  • Backlinks
    von Organisation aus der Region.
  • Wegbeschreibung
    Helfen Sie Ihren Besuchern mit einer Wegbeschreibung.
  • Sidebar
    Die Adresse ist am besten auf jeder Seite sichtbar, zum Beispiel in der Sidebar oder als Seiten­footer. Idealerweise nennen Sie die Öffnungs­zeiten.
  • Relevanter Inhalt
    Sofern möglich, publizieren Sie lokal relevante Inhalte.
  • Citations, Referenzen
    Sofern möglich, nennen Sie lokale Kundenmeinungen.
  • Schema Markup
    Sofern möglich, setzen Sie für die Adresse Markups ein.
  • Anleitung
    Wenn Sie eine detaillierte Anleitung zu Local SEO suchen, werden Sie hier fündig: online-marketing-freelancer.ch/local-seo

P.S.:

„Verlassen Sie sich nicht aus­schliess­lich auf SEO, die Such­maschinen kön­nen jeder­zeit Ihr gutes Ranking zer­stö­ren. Arbeiten Sie mit anderen Strate­gien, mit denen Sie von den Such­ma­schinen unab­hän­giger wer­den.

54% aller Suchan­fra­gen werden bereits von Google beant­wortet, ohne Weiter­leitung an eine Web­site.

Bei der Voice Search wird meistens nur ein Ergeb­nis der Treffer der SERPs vorge­lesen. Deshalb kann man sich langfris­tig nicht mehr sicher sein, durch Such­mas­chinen rele­van­ten Traffic zu gene­rieren.“

Autor: Walter B. Walser, kundennutzen.ch

Verfolgen Walter B. Walser:

Gründer des pra­xis­na­hen On­li­ne-Mar­ke­ting Ma­ga­zins kundennutzen.ch, Autor und Online-Marketing Manager. Er half frü­her Un­ter­neh­mern 100% mehr aus Ihrer Web­site he­r­au­­s­zu­­­ho­len. Er hat KMU in Bezug auf deren Web­auf­tritt be­raten und sich auf die Web­si­te-Pfle­ge, Web­si­te-Opti­mie­rung und das On­li­ne-Mar­ke­ting mit On­li­ne-Tools spe­zia­li­siert.