Wo finde ich die re­le­van­ten Key­words für den ei­ge­nen Web­­auf­tritt?

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Online-Marke­ting-Bei­trag: Key­word­recher­che und Key­word­ana­lyse

Keywords (Schlüs­sel­wör­ter und Schlüs­sel­phra­sen) sind im Online-Mar­ke­ting unendlich wichtig! Für die Such­ma­schi­nen­opti­mierung (SEO) und für das Key­word-Ad­ver­tising benö­tigen Sie Schlüs­sel­wör­ter aus der eige­nen Branche. Wo finden Sie diese Such­be­grif­fe? Worauf ist zu ach­ten?

Informationen gemäss Stand vom 16.11.2022

Keywords findenQuelle: Wokandapix auf Pixabay.com

Inhaltsver­zeich­nis: Rele­vante Key­words fin­den

Wo notiere ich die wich­tigen Key­words?

Sie können Ihre recher­chierten Schlüs­sel­wörter auf einem Zet­tel notieren oder in einem Text­ver­ar­beitungs­doku­ment speichern. Es ist jedoch viel bes­ser, wenn Sie die Key­words in einer Ta­bel­len­kal­ku­lation ab­le­gen. Die Vor­teile:

  • Zwischenablage
    Sie können die Schlüssel­wörter per Zwischen­ablage kopieren oder im .csv-Format expor­tieren.
  • Sortierung
    Sie können die Keywords je­der­zeit sortieren.
  • Berechnungen
    Sie können nützliche Berech­nungen durchführen (Gewich­tung, Relevanz­analyse, etc.)

Wer kein Tabellen­kalkulations­programm auf seinem PC hat, der kann sich ein kosten­loses Google Konto besorgen (google.com/accounts) und online das Programm Google Drive (drive.google.com) verwenden. Welches Pro­gramm Sie letzt­end­lich verwenden ist jedoch egal.

SE Cockpit Keywordrecherche

Keyword-Recher­che: Wo finde ich offline Schlüssel­wörter?

  • Fachbücher lesen
    Wahrscheinlich lesen Sie ab und zu Fach­li­teratur. Beim Lesen dieser Bücher schreiben Sie konse­quent je­des ge­eig­nete Key­word auf.
  • Fachzeitschriften auswerten
    Beim Lesen von Fachzeit­schrif­ten schrei­ben Sie sich alle rele­vanten Key­words auf. Achten Sie auf die Inse­rate!
  • Korrespondenz mit den Kun­den
    Unter Umständen enthält die Korrespon­denz mit Kunden und Interes­senten weitere Begriffe für Ihre Liste. Laien ver­wen­den oft nicht Fachbe­griffe, diese sind für die Recherchen erst recht inte­res­sant!
  • Synonymwörterbuch ver­wen­den
    Bei der Suche nach ähnlichen Worten kann Ihnen ein Syno­nym­wörterbuch sehr gut weiter­helfen.
  • Prospekte
    Durchforsten Sie die Pros­pek­te der Mit­bewerber.
  • Brainstorming
    Sitzen Sie mit Freunden oder wenn möglich mit Mit­arbei­tern oder Branchen­kollegen zusammen und suchen Sie gemeinsam nach geeig­neten Suchbe­griffen und Ideen.

Keyword-Re­cher­che: Wo finde ich online Schlüssel­wörter?

  • Keyword-Datenbanken I
    Es gibt viele kostenlose Keyword-Da­ten­banken, in denen Sie recher­chieren können.
    Hier finden Sie eine grosse Auswahl an Online-Tools.
  • Keyword-Datenbanken II
    Es gibt sehr leistungs­fähige kosten­pflichtige Keyword-Daten­banken*, in denen Sie noch besser und effi­zienter recher­chieren können. Sie erhalten nicht nur geeignete Such­begriffe, sondern auch Zahlen aus der Pra­xis.
  • Mitbewerber
    Analysieren Sie die Web­sei­ten, den Quellcode der Webseiten und abon­nieren Sie die News­letter der Kon­kur­renz.
  • Google Suggest
    Im Suchschlitz der Google-Such­ma­schi­ne geben Sie einfach das eine oder andere Keyword ein. Google schlägt sofort ei­ni­ge ver­wandte Be­griffe vor.
    Keywords
  • Google und Bing ähnliche Be­griffe
    Suchen Sie in den Such­ma­schinen von Google und Bing nach Ihrem Schlüssel­wort. Am Ende einer Seite er­hal­ten Sie Hinweise, welche Begriffe re­le­vant zu Ihrem Schlüsselwort sind.
    Keywords
  • Analytics und die Console
    Mit Google Analytics und in Ihrer Google Search Console finden Sie Beiträge, welche noch Potenzial haben könn­ten.
  • Google Keyword-Planer
    Nutzen Sie die Tools der Such­ma­schi­nen wie zum Beispiel Google Ads. Für die Benutzung des Keyword-Pla­ners müssen Sie seit dem Herbst 2013 ein kostenloses Google Ads-Konto zur Ver­fü­gung haben.
  • Amazon
    Suchen Sie bei Amazon Fach­bücher zu Ihrem Thema und lesen Sie die Rezen­sionen, um Suchphrasen und Pro­bleme der Leser zu finden.
  • Pinterest Instant
    Pinterest Instant ist das Äqui­valent zu Googles Auto­complete-Funk­tion Google Suggest. Die Vor­schläge zeigen die beliebtesten Varianten se­mantisch verwandter Suchanfragen in diesem Portal an.
  • Pinterest Guided Search
    Geben Sie ein Keyword in das Haupt­suchfeld ein. Neben den Such­ergebnissen werden dem Anwender in einem Balken unter dem Suchfeld eine Reihe kombinierbarer semantisch verwandter Keyword-Vor­schläge unterbreitet.
  • In Suchmaschinen recher­chie­ren
    Verwenden Sie die Stich­wort­suche in Suchmaschinen und analysieren Sie die Treffer­websites und die einge­blen­de­ten Anzeigen.
  • Social Media
    Ähnlich wie bei Google Suggest können Sie Begriffe in Social-Media-Portalen wie zum Beispiel Facebook suchen. Filme und die Kommen­tare auf YouTube sind weitere gute Quellen.
  • Eigene Suchmaschinen nutzen
    Setzen Sie auf Ihrer Website ein eigenes Suchsystem ein? Lassen Sie alle Einträge protokollieren. Schneller kön­nen Sie nicht erfahren, was die Besu­cher Ihrer Website suchen. Durch diese Einträge kommen Sie zu weiteren Keywords.
  • Online-Lexikone
    wie zum Beispiel Wikipedia, liefern einen Teil der Keywords. Lesen Sie die Artikel zu den Hauptbegriffen.
  • Website-Statistik
    Die eigene Website-Statistik gibt kaum neue Begriffe her. Sie zeigt aber an, welche Begriffe Traffic erzeugen.
  • Foren lesen
    Wenn Sie oft in Diskussionsforen unterwegs sind, benützen Sie die Gele­genheit und sammeln Sie alle noch nicht vorhandenen Keywords ein.
  • E-Books lesen
    Für die Weiterbildung eignen sich die vielen E-Books, die Sie kostenlos als auch kostenpflichtig im Web finden.

Spezielle Keyword-Arten

Informationsorientierte Schlüsselwörter (Informational Keywords)
Bei diesem Typ suchen Be­nut­zer nach Hilfe. Ein Beispiel: „vakuumpumpe reparieren“

Transaktionsorientierte Schlüsselwörter (Transactional Keywords)
Bei diesen Schlüsselphrasen, die man unter Money Key­words kennt, möchte der Benutzer entweder die Prei­se vergleichen oder direkt etwas kaufen: Beispiele: „Samsung Galaxy A3 kaufen“ oder „Lederschuhe kaufen in Basel“
Dabei werden Wörter wie kaufen, bestellen, Versand und Shop verwendet.

Latent Semantic Indexing (LSI) / Latent Semantische Optimierung (LSO)
Hierbei handelt es sich um verwandte Begriffe, die für eine Suchmaschine eine Textrelevanz respek­tive ein The­men­cluster schaf­fen. Wenn jemand über „Fahrlerer“ schreibt, ist ein ver­wandter Begriff „Fahrschule“. So erkennt bei­spielsweise Google, dass Ihre Site zu dem Thema von grosser Bedeutung ist und wird diese (hoffentlich) bes­ser ranken.
Geeignetes Tool: lsigraph.com

Tipps für die rich­ti­ge Key­word­wahl

Suchvolumen
Wird nach einem Schlüsselwört über­haupt nicht gesucht, so eignet sich dieses nicht, auch wenn Sie damit Spitzen­plätze im Ranking erreichen können.

Wettbewerb
Ermitteln Sie, ob es für das Schlüsselwort einen regelrechten Wettbe­werb gibt. Ist der Wettbewerb einfach zu gross und zu stark, so sollten Sie den ausge­wähl­ten Suchbegriff nicht verwenden. Sie werden gegen die finanziell starke Konkurrenz nicht an­kommen.

“Verlassen Sie sich nicht auf das Bauch­gefühl, sondern setzen Sie auf solide Zah­len!”

Wichtig im Unternehmen
Nicht jeder Branchenbegriff ist geeignet. Analysieren Sie genau, ob in Ihrer Firma ein entsprechender Fach­begriff wirklich wichtig ist.

Google Trends
Dieses Werkzeug zeigt sehr gut, nach welchen Begriffen weltweit oder in einer bestimmten Region gesucht wird.
Google Trends

Google Trends

Quelle: Google Trends

Für was wird der Begriff verwendet?
Unter Umständen haben Sie mit einem Fachbegriff keine Chance ein gutes orga­nisches Ranking zu bekommen. Je­doch ist der Begriff gut genug, um ihn in bezahl­ten Anzeigen zu verwenden.

Worauf ist noch zu ach­ten

  • Falschschreibung
    Aqkuise, Aquise, Akuise oder Excel­kurs respektive Exelkurs.
  • Volksmund
    Füller anstatt Füllfederhalter, Fotografie anstatt Photo­graphie, Putzmittel anstatt Reinigungsmittel.
  • Kombinationen
    Kombinieren Sie diese Begriffe mit den Städten (wo Sie Ihre Produkte anbieten) und mit Transak­tions­begriffen (kaufen, be­stellen, …)
  • Keyword-Analyse / Keywords verwalten
    Schlüsselwörter müssen ständig über­prüft werden, ob sie noch aktuell sind und wie sich die Konkurrenzlage ver­ändert hat. Für diesen Zweck setzt man am besten geeignete SEO-Tools ein. Diese SEO-Tools zeigen Ihnen auf einen Blick, wo Ihre Domains bei Google oder Bing stehen und welche Stichwörter Ihrem Web­auftritt tat­sächlich Besucher bringen. Ausserdem können Sie die Suchmaschinen­präs­enz Ihrer Mitbe­werber un­ter­suchen und ge­win­nen so ein aussa­gekräftiges Bild von Kun­den­wünschen.
  • Long-Tail Keywords verwenden
    Bei den Long-Tail Schlüs­sel­wör­tern handelt es sich um ein vom Journalisten Chris Anderson geprägter Begriff, der darauf verweist, dass im Webzeitalter Ni­schen­pro­dukte einen grösseren Stellenwert ge­win­nen und Mar­ken­pro­duk­te somit an Status verlieren.
    Long-Tail bezeichnet dabei Produkte jenseits von Best­sellerlisten. Der Nutzer kann via Suchmaschinen auf sel­tene Such­be­griffe zugreifen.
    Die Long-Tail-Suchphrasen bestehen in der Regel aus 2-5 Begriffen (Beispiel: auto reifen kaufen audi). Weil die Such­ein­gabe vom Suchenden viel ziel­gerich­teter ist und eine geringere Kon­kur­renz ha­ben, ver­sprechen Long-Tails höhere Con­version-Raten als Short-Tails.
    Longtail
    Quelle: https://de.ryte.com/wiki/Longtail
  • Keyword-Mapping mit Excel erstellen
    Bevor Sie mit SEO für Ihre Website be­ginnen, ist es wichtig, eine fundierte Keyword-Strategie zu ent­wickeln. Sie brauchen eine Grundlage, anhand derer Sie Verbesserungen oder Ver­schlech­terun­gen beobachten kön­nen. Wenn Sie an grossen Websites arbeiten, verlieren Sie im Laufe der Zeit gerne den Überblick, wenn Sie wild drauf los opti­mieren.
    Keyword-Mapping mit Excel erstellen

Sicher gibt es noch weitere Mög­lich­kei­ten. Im Prinzip können Sie auf jedem Internet­auftritt, bei dem es eine Suche gibt, diese für Ihre Keywordrecherche ver­wen­den. (Zum Beispiel in offenen Presse­porta­len, Book­mark­diensten, Auk­tionsportalen) Die effizien­tes­ten Hilfs­mittel dürften Sie mit den oben erwähnten Werk­zeugen jedoch gefunden ha­ben.

Tipps und Tricks rund um das Tag­ging

Tags sind Schlagwörter. Mit dem Tagging lassen sich Textbeiträge, Datensätze, Bilder und Filme so „verschlag­wor­ten“, dass man sie später wieder findet. Worauf ist beim Tagging zu achten, wenn man eigenes Daten­material ver­schlag­worten will?

Nur wer nach den richtigen Be­griffen sucht, wird später fün­dig werden. Bei der Speicherung von Daten in Dateien be­zeich­net Tag eine Meta- oder Zusatzin­for­mation, die der Datei angefügt wird. Dabei werden neben den zu speichern­den Da­ten zusätz­lich Informationen, bei­spielsweise über de­ren Ur­sprung oder Verwendungs­zweck, ange­legt.

  • Stichwortliste erstellen
    Schwierigkeiten bereiten vor allem Wörter, die ähnliches beschreiben oder leicht anders geschrieben wurden. Ei­ne Liste mit den wichtigsten Schlagw­örten hilft hier weiter. So beispiels­weise:
    Bilder anstatt Photos oder Fotos
    Glossar anstatt Vokabular oder Lexikon
    JavaScript anstatt Java Script oder Java-Script
  • Plural?
    Werden die Tags jeweils in der Einzahl oder der Mehrzahl ver­wendet? Definieren Sie hier Ihren Standard, Tags immer in der Mehrzahlform.
  • Abkürzungen?
    Verwenden Sie Abkürzungen oder schreiben Sie Texte voll aus? Verwenden Sie „VW“ oder „Volkswagen“? Definieren Sie Ihren Standard.
  • Sprache
    Verwenden Sie immer die gleiche Sprache. Suchen Sie nach „Icons“ oder nach „Ikonen“?
  • Mehrere Tags verwenden
    Verwenden Sie pro Beitrag mehrere Tags, um ihn zu beschreiben. Der Eintrag „JavaScript“ könnte Tausende Beiträge auflisten. Die Suche nach „JavaScript“ und „Formularbearbeitung“ führt schneller zum Auffinden.
  • Textbeiträge beschreiben
    Verwenden Sie beim Tagging von Textbeiträgen Schlagwörter, die im Text selbst nicht vorkommen, aber den Inhalt optimal beschreiben.

Die Gewichtung der Key­words

Unter Umständen haben Sie inzwischen Hunderte von pas­senden Keywords ge­funden. Folgende Fragen stellen sich nun:

  • Welches sind die Hauptkey­words?
  • Welche Begriffe sind relevanter als andere?

Gerade bei der Suchmaschinen­optimierung brauchen Sie ja nicht Hunderte von Begriffe pro Seite, sondern eine passende Key­word­kombination. Es gibt zig ver­schiede­ne (mathematische) Verfahren zur Berechnung der Rele­vanz. Praktisch jeder Profi hat seine eigene Methode, um die wirklichen Perlen heraus­zu­fischen. Die einen Ver­fah­ren beruhen auf reiner Mathe­matik, andere lassen das berühmte Bauchgefühl mit ein­fliessen.

Je nach Methode werden verschiedene Parameter in die Berechnung einbezogen:

  • Anzahl der Suchanfragen pro Monat
  • Anzahl der Treffer in den Suchma­schinen
  • Zu bestimmender Qualitätsfaktor
  • Klickpreis beispielsweise bei Google Ads
  • Anzahl der vorhandenen Google Ads Inserate zu einem Keyword

Sehen wir uns deshalb einige Methoden mal näher an. Da hier die Mathematik ins Spiel kommt, ist eine Ta­bellenkalkulation als Keywordsammelort äusserst hilfreich.

Bekannte Faust­for­mel

((100 / Anzahl Treffer) * Anzahl Suchan­fragen) = Keyword Bewertung
Keywort A: (100 / 3’630’000) * 33’100 = 0.91
Keywort B: (100 / 3’630’000) * 43’100 = 1.18
Bei der gleichen Anzahl Treffer hat der Sieger (Beispiel B) mehr Anzahl Suchanfragen.

Keyword Efficiency Index (KEI)

Der KEI bezieht sich auf die Anzahl der Suchanfragen im Verhältnis zu den Webseiten, welche von den Such­maschinen wiedergegeben werden. Je höher der KEI, um so wirkungsvoller ist der Suchbegriff.
(Anzahl Suchanfragen)2 / Anzahl Mitbewerber
Keyword A: = (33’100 * 33’100) / 3’630’000 = 301
Keyword B: = (43’100 * 43’100) / 3’630’000 = 511
Das Keyword B ist der Sieger. Je höher der ermittelte Wert, um so besser.

Keyword Efficiency Index mit Quali­täts­faktor

Wie bereits erwähnt, haben viele Web­master eigene Verfahren für die Gewichtung der Keywords erfunden. So können Sie bei­spielsweise den KEI um einen persönlichen Qualitätsfaktor er­gänzen. Mit diesem Quali­täts­faktor lassen sich per­sön­liche Erfahrungen in die Bewertung einfliessen.

Im folgenden Beispiel wird der KEI um einen Faktor zwischen 0.1 und 1.0 ergänzt. Bei 0.1 traut man dem Keyword wenig zu, beim Faktor 1.0 geht man davon aus, dass das Keyword goldrichtig ist. Der Einsatz eines weichen, per­sön­lichen Qualitätsfaktors wird in der Branche allerdings kontrovers diskutiert.

(Anzahl Suchanfragen)2 / Anzahl Mitbewerber * Qualitätsfaktor
Keyword A: = (33’100 * 33’100) / 3’630’000 * 0.9 = 271
Keyword B: = (43’100 * 43’100) / 3’630’000 * 1.0 = 511
Das Keyword B ist der Sieger. Je höher der ermittelte Wert, um so besser.

Anstatt einer normalen Such­anfrage können Sie die Werte einer Allintitle-Suchabfrage verwenden.
Vorteil: Sie rechnen nicht mit Keywords, die zufällig auf einer Seite vorkommen können, sondern Sie rechnen mit Web­sei­ten, für die Suchmaschinen­optimierung betrieben wurde.

Welches Verfahren Sie nun ver­wen­den sollen, diese Ent­scheidung ist Ihnen überlassen. Der Autor selbst arbeitet mit der zuletzt vorge­stellten Variante.

Wagen Sie einen Versuch und testen Sie diese Key­word­kombina­tionen!

Melden Sie sich beim Google Ads Pro­gramm an und erstellen Sie eine Kam­pagne. Deaktivieren Sie das Partner-Netzwerk und das Suchnetzwerk. Lassen Sie Ihre Anzeigen ausschliesslich auf der Google Suchmaschine laufen.

Schalten Sie für jede Keyword­kombi­nation eine Textanzeige. Beobachten Sie nun, welche Keywords wie viele Ein­blen­dun­gen erzeugen. Lassen Sie die Kampagne einige Tage laufen, damit Sie genügend Daten sammeln kön­nen. Sie sollten zumindest 100 Ein­blendungen erzeugt haben, um einigermassen aussage­fähige Werte zu er­zeu­gen. So­fern es finanziell möglich ist, lassen Sie die Kampagne länger laufen. Je länger sie läuft, desto klarer werden die er­hal­te­nen Erkennt­nisse sein.

Nach dieser Testphase wissen Sie, nach welchen Key­word­kombina­tionen die Konsumenten tatsächlich suchen.

Kann ich mir diese Aktion spa­ren? Ja, sicher, Sie sollten es aber nicht tun.

Wenn Sie Ihre Keywords nur für Ihre Website verwenden, kann es Wochen, wenn nicht Monate dauern, bis Sie irgendwelche Veränderungen bemerken wer­den. Haben Sie eventuell die falschen Keywords gefördert, wird es wieder Wochen gehen, bis die Korrekturen wirken. Wenn Sie mit Google Ads arbeiten, ha­ben Sie alle wichtigen Erkennt­nisse in wenigen Tagen!

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Walter B. Walser, kundennutzen.ch

Verfolgen Walter B. Walser:

Online-Mar­ke­ting-Mana­ger

Walser arbeitet seit 1995 mit dem In­ter­net. Er ist Gründer des pra­xis­na­hen On­li­ne-Mar­ke­ting- und Online-Tools-Ma­ga­zins kundennutzen.ch, Autor und Online-Marketing-Manager. Er half frü­her als Agenturleiter Un­ter­neh­mern 100% mehr aus Ihrer Web­site heraus­zu­holen. Er hat KMU in Bezug auf deren Web­auf­tritt be­raten und sich auf die Web­si­te-Pfle­ge, Web­si­te-Opti­mie­rung und das On­li­ne-Mar­ke­ting mit On­li­ne-Tools spe­zia­li­siert. Spezielle Interessen: Umweltschutz und Geopolitik.