Wo finde ich die rele­vanten Key­words für den eigenen Web­auf­tritt?

mit Keine Kommentare

Online-Marke­ting-Bei­trag: Key­­word­­recherche und Key­word­­analyse

Informationen gemäss Stand vom 20.10.2021

Keywords sind im Online-Marke­­ting unendlich wichtig! Für die Such­maschinen­opti­mierung (SEO) und für das Key­word-Ad­ver­­tising benö­tigen Sie Schlüs­sel­­wör­ter aus der eigenen Branche. Wo finden Sie diese Such­­be­grif­fe? Worauf ist zu ach­ten?

Keywords finden

Bildquelle von Wokandapix auf Pixabay

Inhaltsverzeichnis: Rele­vante Key­words fin­den

Wo notiere ich die wichtigen Key­words?

Sie können Ihre recher­chierten Schlüs­sel­wörter auf einem Zet­tel notieren oder in einem Text­verarbeitungs­doku­ment speichern. Es ist jedoch viel bes­ser, wenn Sie die Key­words in einer Ta­bel­len­kalkulation ab­le­­gen. Die Vor­teile:

  • Zwischenablage
    Sie können die Schlüssel­wörter per Zwischen­ablage kopieren oder im .csv-Format exportieren.
  • Sortierung
    Sie können die Keywords je­der­zeit sortieren.
  • Berechnungen
    Sie können nützliche Berech­nungen durchführen (Gewich­tung, Relevanz­analyse, etc.)

Wer kein Tabellen­kalkulations­programm auf seinem PC hat, der kann sich ein kosten­loses Google Konto besorgen (google.com/accounts) und online das Programm Google Drive (drive.google.com) verwenden. Welches Pro­gramm Sie letzt­endlich verwenden ist jedoch egal.

Keyword-Recherche: Wo finde ich offline Schlüssel­wörter?

  • Fachbücher lesen
    Wahrscheinlich lesen Sie ab und zu Fachli­teratur. Beim Lesen dieser Bücher schreiben Sie konse­quent jedes ge­eig­nete Key­word auf.
  • Fachzeitschriften auswerten
    Beim Lesen von Fachzeit­schrif­ten schreiben Sie sich alle rele­vanten Keywords auf. Achten Sie auf die Inse­rate!
  • Korrespondenz mit den Kun­den
    Unter Umständen enthält die Korrespon­denz mit Kunden und Interes­senten weitere Begriffe für Ihre Liste. Laien verwen­den oft nicht Fachbe­griffe, diese sind für die Recherchen erst recht interes­sant!
  • Synonymwörterbuch ver­wen­den
    Bei der Suche nach ähnlichen Worten kann Ihnen ein Syno­nym­wörterbuch sehr gut weiter­helfen.
  • Prospekte
    Durchforsten Sie die Pros­pek­te der Mitbewerber.
  • Brainstorming
    Sitzen Sie mit Freunden oder wenn möglich mit Mit­arbei­tern oder Branchen­kollegen zusammen und suchen Sie gemeinsam nach geeig­neten Suchbe­griffen und Ideen.

SECockpit by SwissMadeMarketing

Keyword-Recherche: Wo finde ich online Schlüsselwörter?

  • Keyword-Datenbanken I
    Es gibt viele kostenlose Keyword-Datenbanken, in denen Sie recherchieren können.
    Hier finden Sie eine grosse Auswahl an Online-Tools.
  • Keyword-Datenbanken II
    Es gibt sehr leistungs­fähige kosten­pflichtige Keyword-Daten­banken*, in denen Sie noch besser und effi­zienter recher­chieren können. Sie erhalten nicht nur geeignete Such­begriffe, sondern auch Zahlen aus der Pra­xis.
  • Mitbewerber
    Analysieren Sie die Web­sei­ten, den Quellcode der Webseiten und abonnieren Sie die Newsletter der Kon­kur­renz.
  • Google Suggest
    Im Suchschlitz der Google-Such­ma­schi­ne geben Sie einfach das eine oder andere Keyword ein. Google schlägt sofort einige verwandte Be­griffe vor.
    Keywords
  • Google und Bing ähnliche Be­griffe
    Suchen Sie in den Such­ma­schinen von Google und Bing nach Ihrem Schlüssel­wort. Am Ende einer Seite er­hal­ten Sie Hinweise, welche Begriffe relevant zu Ihrem Schlüsselwort sind.
    Keywords
  • Analytics und die Console
    Mit Google Analytics und in Ihrer Google Search Console finden Sie Beiträge, welche noch Potenzial haben könn­ten.
  • Google Keyword-Planer
    Nutzen Sie die Tools der Such­ma­schi­nen wie zum Beispiel Google Ads. Für die Benutzung des Keyword-Pla­ners müssen Sie seit dem Herbst 2013 ein kostenloses Google Ads-Konto zur Ver­fü­gung haben.
  • Amazon
    Suchen Sie bei Amazon Fach­bücher zu Ihrem Thema und lesen Sie die Rezen­sionen, um Suchphrasen und Pro­bleme der Leser zu finden.
  • Pinterest Instant
    Pinterest Instant ist das Äquivalent zu Googles Autocomplete-Funktion Google Suggest. Die Vor­schläge zeigen die beliebtesten Varianten se­mantisch verwandter Suchanfragen in diesem Portal an.
  • Pinterest Guided Search
    Geben Sie ein Keyword in das Hauptsuchfeld ein. Neben den Suchergebnissen werden dem Anwender in einem Balken unter dem Suchfeld eine Reihe kombinierbarer semantisch verwandter Keyword-Vor­schläge unterbreitet.
  • In Suchmaschinen recher­chie­ren
    Verwenden Sie die Stich­wort­suche in Suchmaschinen und analysieren Sie die Treffer­websites und die einge­blen­de­ten Anzeigen.
  • Social Media
    Ähnlich wie bei Google Suggest können Sie Begriffe in Social-Media-Portalen wie zum Beispiel Facebook suchen. Filme und die Kommen­tare auf YouTube sind weitere gute Quellen.
  • Eigene Suchmaschinen nutzen
    Setzen Sie auf Ihrer Website ein eigenes Suchsystem ein? Lassen Sie alle Einträge protokollieren. Schneller können Sie nicht erfahren, was die Besucher Ihrer Website suchen. Durch diese Einträge kommen Sie zu weiteren Keywords.
  • Online-Lexikone
    wie zum Beispiel Wikipedia, liefern einen Teil der Keywords. Lesen Sie die Artikel zu den Hauptbegriffen.
  • Website-Statistik
    Die eigene Website-Statistik gibt kaum neue Begriffe her. Sie zeigt aber an, welche Begriffe Traffic erzeugen.
  • Foren lesen
    Wenn Sie oft in Diskussionsforen unterwegs sind, benützen Sie die Gelegenheit und sammeln Sie alle noch nicht vorhandenen Keywords ein.
  • E-Books lesen
    Für die Weiterbildung eignen sich die vielen E-Books, die Sie kostenlos als auch kostenpflichtig im Web finden.

Spezielle Keyword-Arten

  • Informationsorientierte Schlüsselwörter (Informational Keywords)
    Bei diesem Typ suchen Benutzer nach Hilfe. Ein Beispiel: „vakuumpumpe reparieren“
  • Transaktionsorientierte Schlüsselwörter (Transactional Keywords)
    Bei diesen Schlüsselphrasen, die man unter Money Keywords kennt, möchte der Benutzer entweder die Prei­se vergleichen oder direkt etwas kaufen: Beispiele: „Samsung Galaxy A3 kaufen“ oder „Lederschuhe kaufen in Basel“
    Dabei werden Wörter wie kaufen, bestellen, Versand und Shop verwendet.
  • Latent Semantic Indexing (LSI) / Latent Semantische Optimierung (LSO)
    Hierbei handelt es sich um verwandte Begriffe, die für eine Suchmaschine eine Textrelevanz resp ein The­men­cluster schaffen. Wenn jemand über „Fahrlerer“ schreibt, ist ein verwandter Begriff „Fahrschule“. So erkennt bei­spielsweise Google, dass Ihre Seite zu dem Thema von grosser Bedeutung ist und wird diese (hoffentlich) besser ranken.
    Geeignetes Tool: lsigraph.com

Tipps für die richtige Keywordwahl

Suchvolumen
Wird nach einem Schlüsselwört überhaupt nicht gesucht, so eignet sich dieses nicht, auch wenn Sie damit Spitzen­plätze im Ranking erreichen können.

Wettbewerb
Ermitteln Sie, ob es für das Schlüsselwort einen regelrechten Wettbewerb gibt. Ist der Wettbewerb einfach zu gross und zu stark, so sollten Sie den ausgewählten Suchbegriff nicht verwenden. Sie werden gegen die finanziell starke Konkurrenz nicht ankommen.

„Verlassen Sie sich nicht auf das Bauchgefühl, sondern setzen Sie auf solide Zahlen!“

Wichtig im Unternehmen
Nicht jeder Branchenbegriff ist geeignet. Analysieren Sie genau, ob in Ihrer Firma ein entsprechender Fachbegriff wirklich wichtig ist.

Für was wird der Begriff verwendet?
Unter Umständen haben Sie mit einem Fachbegriff keine Chance ein gutes organisches Ranking zu bekommen. Je­doch ist der Begriff gut genug, um ihn in bezahlten Anzeigen zu verwenden.

Worauf ist noch zu achten

  • Falschschreibung
    Aqkuise, Aquise, Akuise oder Excelkurs resp. Exelkurs.
  • Volksmund
    Füller anstatt Füllfederhalter, Fotografie anstatt Photographie, Putzmittel anstatt Reinigungsmittel.
  • Kombinationen
    Kombinieren Sie diese Begriffe mit den Städten (wo Sie Ihre Produkte anbieten) und mit Transaktionsbegriffen (kaufen, bestellen, …)
  • Keyword-Analyse / Keywords verwalten
    Schlüsselwörter müssen ständig überprüft werden, ob sie noch aktuell sind und wie sich die Konkurrenzlage ver­ändert hat. Für diesen Zweck setzt man am besten geeignete SEO-Tools ein. Diese SEO-Tools zeigen Ihnen auf einen Blick, wo Ihre Domains bei Google oder Bing stehen und welche Stichwörter Ihrem Web­auftritt tat­sächlich Besucher bringen. Ausserdem können Sie die Suchmaschinen­präsenz Ihrer Mitbewerber un­ter­suchen und gewinnen so ein aussa­gekräftiges Bild von Kunden­wünschen.
  • Long-Tail Keywords verwenden
    Bei den Long-Tail Schlüsselwörtern handelt es sich um ein vom Journalisten Chris Anderson geprägter Begriff, der darauf verweist, dass im Webzeitalter Nischenprodukte einen grösseren Stellenwert ge­win­nen und Mar­ken­­pro­duk­te somit an Status verlieren.
    Long-Tail bezeichnet dabei Produkte jenseits von Bestsellerlisten. Der Nutzer kann via Suchmaschinen auf sel­tene Suchbegriffe zugreifen.
    Die Long-Tail-Suchphrasen bestehen in der Regel aus 2-5 Begriffen (Beispiel: reifen auto kaufen audi). Weil die Sucheingabe vom Suchenden viel zielgerichteter ist, versprechen Long-Tails höhere Conversion-Raten als Short-Tails.
    Longtail
    Quelle: https://de.ryte.com/wiki/Longtail
  • Recherche
    Holen Sie sich Ihren gratis Keyword-Report inklusive Konkurrenzanalyse.
    secockpit.com/de*
  • Keyword-Mapping mit Excel erstellen
    Bevor Sie mit SEO für Ihre Website beginnen, ist es wichtig, eine fundierte Keyword-Strategie zu entwickeln. Sie brauchen eine Grundlage, anhand derer Sie Verbesserungen oder Verschlechterungen beobachten kön­nen. Wenn Sie an grossen Websites arbeiten, verlieren Sie im Laufe der Zeit gerne den Überblick, wenn Sie wild drauf los optimieren.
    Keyword-Mapping mit Excel erstellen

Sicher gibt es noch weitere Möglichkeiten. Im Prinzip können Sie auf jedem Internetauftritt, bei dem es eine Suche gibt, diese für Ihre Keywordrecherche verwenden. (Zum Beispiel in offenen Presseportalen, Bookmarkdiensten, Auk­tionsportalen) Die effizientesten Hilfsmittel dürften Sie mit den oben erwähnten Werkzeugen jedoch gefunden ha­ben.

Tipps und Tricks rund um das Tagging

Tags sind Schlagwörter. Mit dem Tagging lassen sich Textbeiträge, Datensätze, Bilder und Filme so „verschlag­wor­ten“, dass man sie später wieder findet. Worauf ist beim Tagging zu achten, wenn man eigenes Daten­material ver­schlagworten will?

Nur wer nach den richtigen Begriffen sucht, wird später fün­dig werden. Bei der Speicherung von Daten in Dateien be­zeich­net Tag eine Meta- oder Zusatzinformation, die der Datei angefügt wird. Dabei werden neben den zu speichern­den Da­ten zusätzlich Informationen, bei­spielsweise über de­ren Ur­sprung oder Verwendungs­zweck, angelegt.

  • Stichwortliste erstellen
    Schwierigkeiten bereiten vor allem Wörter, die ähnliches beschreiben oder leicht anders geschrieben wurden. Ei­ne Liste mit den wichtigsten Schlagwörten hilft hier weiter. So beispielsweise:
    Bilder anstatt Photos oder Fotos
    Glossar anstatt Vokabular oder Lexikon
    JavaScript anstatt Java Script oder Java-Script
  • Plural?
    Werden die Tags jeweils in der Einzahl oder der Mehrzahl verwendet? Definieren Sie hier Ihren Standard, Tags immer in der Mehrzahlform.
  • Abkürzungen?
    Verwenden Sie Abkürzungen oder schreiben Sie Texte voll aus? Verwenden Sie „VW“ oder „Volkswagen“? Definieren Sie Ihren Standard.
  • Sprache
    Verwenden Sie immer die gleiche Sprache. Suchen Sie nach „Icons“ oder nach „Ikonen“?
  • Mehrere Tags verwenden
    Verwenden Sie pro Beitrag mehrere Tags, um ihn zu beschreiben. Der Eintrag „JavaScript“ könnte Tausende Beiträge auflisten. Die Suche nach „JavaScript“ und „Formularbearbeitung“ führt schneller zum Auffinden.
  • Textbeiträge beschreiben
    Verwenden Sie beim Tagging von Textbeiträgen Schlagwörter, die im Text selbst nicht vorkommen, aber den Inhalt optimal beschreiben.

Die Gewichtung der Keywords

Unter Umständen haben Sie inzwischen Hunderte von passenden Keywords gefunden. Folgende Fragen stellen sich nun:

  • Welches sind die Hauptkeywords?
  • Welche Begriffe sind relevanter als andere?

Gerade bei der Suchmaschinenoptimierung brauchen Sie ja nicht Hunderte von Begriffe pro Seite, sondern eine passende Keywordkombination. Es gibt zig verschiedene (mathematische) Verfahren zur Berechnung der Rele­vanz. Praktisch jeder Profi hat seine eigene Methode, um die wirklichen Perlen herauszufischen. Die einen Ver­fah­ren beruhen auf reiner Mathematik, andere lassen das berühmte Bauchgefühl mit einfliessen.

Je nach Methode werden verschiedene Parameter in die Berechnung einbezogen:

  • Anzahl der Suchanfragen pro Monat
  • Anzahl der Treffer in den Suchmaschinen
  • Zu bestimmender Qualitätsfaktor
  • Klickpreis beispielsweise bei Google Ads
  • Anzahl der vorhandenen Google Ads Inserate zu einem Keyword

Sehen wir uns deshalb einige Methoden mal näher an. Da hier die Mathematik ins Spiel kommt, ist eine Ta­bellenkalkulation als Keywordsammelort äusserst hilfreich.

Bekannte Faustformel

((100 / Anzahl Treffer) * Anzahl Suchanfragen) = Keyword Bewertung
Keywort A: (100 / 3’630’000) * 33’100 = 0.91
Keywort B: (100 / 3’630’000) * 43’100 = 1.18
Bei der gleichen Anzahl Treffer hat der Sieger (Beispiel B) mehr Anzahl Suchanfragen.

Keyword Efficiency Index (KEI)

Der KEI bezieht sich auf die Anzahl der Suchanfragen im Verhältnis zu den Webseiten, welche von den Such­maschinen wiedergegeben werden. Je höher der KEI, um so wirkungsvoller ist der Suchbegriff.
(Anzahl Suchanfragen)2 / Anzahl Mitbewerber
Keyword A: = (33’100 * 33’100) / 3’630’000 = 301
Keyword B: = (43’100 * 43’100) / 3’630’000 = 511
Das Keyword B ist der Sieger. Je höher der ermittelte Wert, um so besser.

Keyword Efficiency Index mit Qualitätsfaktor

Wie bereits erwähnt, haben viele Webmaster eigene Verfahren für die Gewichtung der Keywords erfunden. So können Sie beispielsweise den KEI um einen persönlichen Qualitätsfaktor ergänzen. Mit diesem Qualitätsfaktor lassen sich per­sön­liche Erfahrungen in die Bewertung einfliessen.

Im folgenden Beispiel wird der KEI um einen Faktor zwischen 0.1 und 1.0 ergänzt. Bei 0.1 traut man dem Keyword wenig zu, beim Faktor 1.0 geht man davon aus, dass das Keyword goldrichtig ist. Der Einsatz eines weichen, persönlichen Qualitätsfaktors wird in der Branche allerdings kontrovers diskutiert.

(Anzahl Suchanfragen)2 / Anzahl Mitbewerber * Qualitätsfaktor
Keyword A: = (33’100 * 33’100) / 3’630’000 * 0.9 = 271
Keyword B: = (43’100 * 43’100) / 3’630’000 * 1.0 = 511
Das Keyword B ist der Sieger. Je höher der ermittelte Wert, um so besser.

Anstatt einer normalen Suchanfrage können Sie die Werte einer Allintitle-Suchabfrage verwenden.
Vorteil: Sie rechnen nicht mit Keywords, die zufällig auf einer Seite vorkommen können, sondern Sie rechnen mit Webseiten, für die Suchmaschinenoptimierung betrieben wurde.

Welches Verfahren Sie nun verwenden sollen, diese Entscheidung ist Ihnen überlassen. Der Autor selbst arbeitet mit der zuletzt vorgestellten Variante.

Wagen Sie einen Versuch und testen Sie diese Keyword­kombina­tionen!

Melden Sie sich beim Google Ads Programm an und erstellen Sie eine Kampagne. Deaktivieren Sie das Partner-Netzwerk und das Suchnetzwerk. Lassen Sie Ihre Anzeigen ausschliesslich auf der Google Suchmaschine laufen.

Schalten Sie für jede Keywordkombination eine Textanzeige. Beobachten Sie nun, welche Keywords wie viele Ein­blendungen erzeugen. Lassen Sie die Kampagne einige Tage laufen, damit Sie genügend Daten sammeln kön­nen. Sie sollten zumindest 100 Ein­blendungen erzeugt haben, um einigermassen aussage­fähige Werte zu er­zeu­gen. So­fern es finanziell möglich ist, lassen Sie die Kampagne länger laufen. Je länger sie läuft, desto klarer werden die er­hal­te­nen Erkennt­nisse sein.

Nach dieser Testphase wissen Sie, nach welchen Key­word­kombina­tionen die Konsumenten tatsächlich suchen.

Kann ich mir diese Aktion spa­ren? Ja, sicher, Sie sollten es aber nicht tun.

Wenn Sie Ihre Keywords nur für Ihre Website verwenden, kann es Wochen, wenn nicht Monate dauern, bis Sie irgendwelche Veränderungen bemerken wer­den. Haben Sie eventuell die falschen Keywords gefördert, wird es wieder Wochen gehen, bis die Korrekturen wirken. Wenn Sie mit Google Ads arbeiten, ha­ben Sie alle wichtigen Erkennt­nisse in wenigen Tagen!

Klicken, verwandte Themen:

Walter B. Walser, kundennutzen.ch

Verfolgen Walter B. Walser:

Gründer des pra­xis­na­hen On­li­ne-Mar­ke­ting Ma­ga­zins kundennutzen.ch, Autor und Online-Marketing Manager. Er half frü­her Un­ter­neh­mern 100% mehr aus Ihrer Web­site he­r­au­­s­zu­­­ho­len. Er hat KMU in Bezug auf deren Web­auf­tritt be­raten und sich auf die Web­si­te-Pfle­ge, Web­si­te-Opti­mie­rung und das On­li­ne-Mar­ke­ting mit On­li­ne-Tools spe­zia­li­siert.