Geschei­ter­te Web­pro­jek­te und wie Sie diese defi­nitiv ver­meiden

mit Keine Kommentare

Online-Marke­ting-Bei­trag: Web­pro­jek­te

Informationen gemäss Stand vom 26.10.2022

Viele Internetprojekte sind ge­scheitert oder zumindest nicht erfolgreich!
Woran kann das liegen? Welche Fehler sind zu vermeiden?
Die folgende Auflistung soll Ihnen einige Denkanstösse di­rekt aus der täglichen Pra­xis ver­mitteln.

WebsiteQuelle: Gerd Altmann auf Pixabay.com

Die Fehler im Detail

  • Inhalt über Design
    Viele Unternehmer machen sich aus­schliess­lich Gedan­ken über das Design und welche Farbe besser aus­sieht. Sie konzen­trie­ren 99% ihrer Ener­gie auf die Optik. Logischerweise bleibt da kaum Zeit für den Inhalt. Allein mit gutem De­sign ge­win­nen Sie keinen einzigen neuen Kunden, es sei denn, Sie sind Designer.
    Fazit:
    Begeistern Sie Ihre Kunden mit dem In­halt und die Be­sucher werden ein Le­se­zeichen auf Ihren Auftritt setzen und so früher oder spä­ter zu Kunden werden. Kon­zen­trie­ren Sie Ihre Energie zu 90% auf das Marketing!

  • Auftraggeber nehmen sich keine Zeit
    Gerade bei der Inbetrieb­nah­me des ersten Internet­auf­tritts nehmen sich gestresste Unternehmer kaum Zeit, den In­ter­net­auftritt richtig zu planen und sich vom Web-Dienstleister um­gehend be­ra­ten zu lassen. Der In­ter­netauftritt ist Chef­sache. Planlose Projekte rächen sich in Form von fehlenden Kontakt­aufnah­men und nicht zu­stande ge­kom­mener Ge­schäfte über die Web­site.

“Ein Internetauftritt ist ein Mar­ke­ting­pro­jekt und weniger eine Informatik-An­ge­legenheit.”

  • Auftragnehmer beraten nicht
    Umgekehrt beraten Auftrag­nehmer ihre neuen Kunden überhaupt nicht oder nur sehr dürftig. Oftmals liegt es da­ran, dass die Auftrag­neh­mer keine Profis sind, son­dern Privatpersonen oder Firmen, die Webdesign und Web­pro­jek­te ne­ben­bei be­trei­ben.

“Der Auftragnehmer braucht Er­fah­rung sowohl bei der techni­schen Umsetzung als auch beim Online-Marketing.”

  • Strategie fehlt
    Bei vielen Webprojekten ist keinerlei Strategie zu sehen – ein wenig Text hier, ein paar Bilder da – fertig. Das Ange­bot an konkurrierenden Web­sites ist riesen­gross, ein Klick und der potenzielle Kun­de ist verloren. Dilettan­tismus hat bei Web­projekten nichts ver­lo­ren.

“Hinter jedes erfolgreiche Web­pro­jekt gehört eine Strategie mit Verant­wortungen und Ziel­setzungen.”

  • Uralte Technik
    Webdesigner im Nebenamt verwenden oft uralte Technik wie Frames, kom­pli­zierte Tabellen­struk­turen für das Layout und Schrift­an­wei­sungen (Font-TAG) in den Internetseiten.
    Durch den Einsatz moderner Technik werden Websites in Suchmaschinen besser gefunden und Redesigns sind leichter, schneller und preiswerter durch­zu­führen.
    Eine aktuelle Website muss auf Smart­phones und Tablets gut aussehen.
  • Man kopiert bei der Kon­kur­renz und wird vergleichbar
    Viele Websitebetreiber kopie­ren die Ideen ihrer direkten Mitbewerber. Dadurch gleichen sich die Websites, ein Unter­schei­dungs­merkmal ist selten sichtbar. Leider werden dabei die gleichen Fehler übernommen. Profis orien­tieren sich nicht an der direkten Konkurrenz, sondern an den Branchen­führern in ihrer Branche und an den gros­sen Firmen im Web. Anregungen holt man sich bei Firmen aus anderen Branchen und formt da­raus eine ei­ge­ne effi­ziente Marke­ting­stra­tegie.

“Positives Querdenken ist ange­sagt.”

  • USP fehlt
    Der USP definiert den Unter­schied zwi­schen einer Firma und ihren Mitbe­wer­bern. Viele KMU haben keinen USP, sie kennen ihn nicht oder kommu­ni­zie­ren ihn nicht nach aussen.

“Der USP ist die Schokoladen­seite jeder Firma und gehört prominent auf jeden In­ter­net­auftritt!”

  • Prospekte online stellen
    Viele Websites werden sta­tisch angelegt: einmal erstellen, nie mehr ändern. Die Aktualität geht vollständig ver­lo­ren. Wer schaut sich solche Websites überhaupt noch an?
    Nur wer seine Webpräsenz regelmässig pflegt und die Besucher mit relevanten und interessanten Informationen be­dient, wird mit regel­mäs­si­gen Besuchern zäh­len dürfen.
  • Letztes Update: 2014
    Wie schnell verlassen Sie eine Website, deren Informationen über X Jahre alt sind? In unse­rer schnelllebigen Zeit sind solche Informationen mehr als nur ver­altet.

Autor: Walter B. Walser, kundennutzen.ch

Verfolgen Walter B. Walser:

Online-Mar­ke­ting-Mana­ger

Walser arbeitet seit 1995 mit dem In­ter­net. Er ist Gründer des pra­xis­na­hen On­li­ne-Mar­ke­ting- und Online-Tools-Ma­ga­zins kundennutzen.ch, Autor und Online-Marketing-Manager. Er half frü­her als Agenturleiter Un­ter­neh­mern 100% mehr aus Ihrer Web­site heraus­zu­holen. Er hat KMU in Bezug auf deren Web­auf­tritt be­raten und sich auf die Web­si­te-Pfle­ge, Web­si­te-Opti­mie­rung und das On­li­ne-Mar­ke­ting mit On­li­ne-Tools spe­zia­li­siert. Spezielle Interessen: Umweltschutz und Geopolitik.