Wie kom­men Sie zu Ihrer elek­tri­sieren­den Werbe­bot­schaft?

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Online-Marke­ting-Bei­trag: Die Werbe­bot­schaft

Wer nicht wirbt, der stirbt! Doch wie werben rund um die eigene Web­adres­se? Entwe­der Sie ar­bei­ten mit Pro­­fis zu­sam­men oder Sie stürzen sich selbst in das Aben­teuer. Wenn Sie selbst ans Werk gehen müssen: Wo soll ich be­gin­nen? Wie soll die Werbe­botschaft, das Wording, lauten? Wert­volle Tipps erhalten Sie im auf­wen­dig recher­chier­ten Bei­trag. Wagen auch Sie sich an das Projekt.

Informationen gemäss Stand vom 13.1.2022

Werbebotschaft Bildquelle: Engin Akyurt auf Pixabay.com

Inhalts­ver­zeich­nis: WWW = Wie Wer­bung im Web

Die verzweifelte Aus­gangslage 😔

„Ich sitze mit einem Kaffee vor einem weissen Blatt Papier. Ich bin ver­zweifelt. Ich habe den Auf­trag für un­ser Produkt eine Werbe­kampagne zu entwickeln. Outsour­cen darf ich nicht. Wie und wo soll ich be­ginnen? Welches grafisches Material und Texte soll ich ver­wenden? Hilfe!“

Kennen Sie diese unangenehme Situa­tion? Der Beitrag soll Ihnen helfen, dieses Pro­blem zu meis­tern. Einfacher als in der Theorie geht es mit einem Bei­spiel. Stellen Sie sich vor, Sie müssten Wer­bung für dieses Onli­ne-Ma­ga­­zin pla­nen. Welches Mate­rial ent­wickeln Sie?

Was ein Online-Magazin brauchen (könnte) …

➤ Ein Slogan
➤ Ein USP
➤ Texte für Google Ads
➤ Texte und Bilder für Facebook Ads
➤ Texte und Bilder für eine Ins­ta­gram-Story
➤ Texte und Bilder für Wer­be­banner
➤ Titelzeile für die Landingpage
➤ Text für die Landingpage
➤ Bullets mit Vorteilen für die Lan­ding­page
➤ Passende Fotos
➤ Idee für einen Videospot
➤ …

Das Ziel ist …

„ … klar. Die Werbung soll auf­fal­len, Interesse wecken und einen Klick initiieren. Punkt! Alles Wei­tere auf der eigenen Website oder auf einer Affi­liate­sei­te.“

Voraussetzungen, bevor Sie beginnen

Was vorausgesetzt wird:

  • Die Zielgruppe
    Sie wissen, welche Personen in der Werbung angesprochen werden sol­len!
  • Angebot
    Um welches konkrete Ange­bot geht es?
  • Das Medium
    Sie wissen, wo Sie werben wer­den. Zum Beispiel bei Google Ads, YouTube Ads, Facebooks Ads, In­stagram Sto­ries, etc.
  • Ausmasse des Werbe­me­diums
    Je nach Werbe­medium steht mehr oder weniger Platz für die Werbe­bot­schaft zur Verfü­gung.
  • Budget
    Klar, ohne Moos, nichts los.
    Geld verdienen
  • Beispiele
    Sammeln Sie viele gute Bei­spiele von Werbung aus der Praxis. Erstellen Sie Book­marks auf gute Lan­deseiten. Ko­pie­ren Sie diese nicht, sondern pas­sen Sie die­se an Ihre Bedürf­nisse an.
  • Was steckt dahinter?
    Oftmals hilft ein Interview der be­ste­henden Kunden. Diese haben das Angebot aus un­ter­schiedlichen Gründen ange­nom­men. Gründe, die uns nie eingefallen wären und sich gege­benen­falls gut für unsere Wer­bung eignen.

Tipps für Ihr Brainstorming

Keine Panik. Zuerst werden wir das Hirn einschalten. Was kann uns helfen?

  • Kundennutzen, Vorteile
    Notieren Sie auf einem Blatt den Kundennutzen / Mehr­wert Ihres Angebots. Suchen Sie den Nutzen und nicht technische Daten. Anstatt „ausgerüstet mit dem Prozessor xyz“ besser „Blitz­schneller Seiten­aufbau“.
    Überlegen Sie: Wieso sollte jemand Interesse für Ihr An­ge­bot haben?
    Notieren Sie sich Ihre USPs.
  • Problemlöser sein
    Notieren Sie: Was sind die grössten Probleme der In­te­res­senten und wie kann ich sie lösen? Das genannte Pro­blem muss konkret und spezifisch sein.
  • Die Lösung
    muss schnell und einfach sein.
  • Der Titel und die Neugierde
    Der Titel ist oft das Einzige, was die Konsu­menten sehen. Formulieren Sie deshalb die wichtigste, persön­liche Aus­­­sa­ge be­reits im Titel. Wecken Sie das Interesse und die Neu­gier­de der poten­ziellen Be­sucher.
  • Slogans
    Für Inspiration rund um einen Slogan kann uns eine Slogan­da­tenbank helfen.
  • Konkurrenz
    Worauf baut Ihr direkter Mit­be­wer­ber?
    Welches sind die Vor- und Nachteile der Angebote Ihrer Konkurrenz?
    Achten Sie darauf, dass Sie sich von diesen Angeboten klar unterscheiden.
  • Schlüsselwörter
    Für die Werbung von Google Ads und für Ihre Texte benö­ti­gen Sie Ihre wichtigen Key­words. Schöpfen Sie das ver­füg­bare Zeichen­limit voll aus!
  • Optik
    Überlegen Sie sich, welche Mo­ti­ve sich für Ihre Angebote eignen.
  • Starke Wörter
    Verwenden Sie Powerwörter.
  • Emotionen
    Ihr Text muss bei der Ziel­gruppe Emotionen und Inte­res­se auslösen. Verwenden Sie die richtige An­sprache.
  • CTA
    Formulieren Sie starke Hand­lungs­auffor­derungen!
  • Die Wünsche kennenlernen
    Notieren Sie: Was sind die Wünsche der potenziellen Kunden in Bezug auf das An­gebot?
  • Dringlichkeit vermitteln

Jetzt zur Praxis hin zur Werbebotschaft

Zurück zu unserem Beispiel. Sammeln wir alle Informationen in einem Text­dokument, damit wir nichts vergessen und wir nachher die gene­rierten Texte einfach per Zwischen­speicher verwenden können.

Was ist der Kun­den­nut­zen von kunden­nutzen.ch? 😀

➤ Detaillierte Anleitungen, wie vorgehen, bei einem bestimmten Bedarf respektive Problem.
➤ Checklisten zur Erinnerung, wenn die Details klar sind.
➤ Nützliche Webadressen für jeden Website-Verantwortlichen.
➤ Schnelles Finden eines On­li­ne-Tools in der Such­ma­schi­ne.

Was suchen bei­spiels­weise die Leser von kunden­nutzen.ch?

Die primäre Zielgruppe sind Web­mas­ter und Website-Ver­ant­wortliche.

➤ Tipps und Tricks rund um die Website.
➤ Eine Checkliste, welche News man auf der Website publizieren kann.
➤ Vorschläge für die Web­site­promo­tion.
➤ Tipps und Tricks rund um E-Mails und E-Mail-Marketing.
➤ Praktische Ideen rund um So­cial Media.
➤ Vorschläge rund um einen neuen News­letter.
➤ Ein Besucher braucht ein On­li­ne-Tool, um selbst Logos zu er­stellen.
➤ Kennenlernen von wichtigen Fach­be­griffen.
➤ Know-how und Beispiele rund um den Linktausch.
➤ Inspiration für die Website und das Online-Marketing.
➤ Informationen über eine Fol­low-Up-Strategie.
➤ Wie wird ein Funnel auf­ge­baut?
➤ Andere Meinung und Ein­stel­lung zu einem be­stimmten Sach­verhalt, bei­spiels­weise zu Slider.
➤ Argumente für einen Chef pro …
➤ …

Die Kurzformel

Für kurze Texte behelfen wir uns mit der Formel:

  • 1. Das Problem
  • 2. Die Lösung: Vorteile und Kunden­nutzen
  • 3. Die Handlungsaufforderung

Daraus können jetzt folgende Texte ent­ste­hen…

Drucken Sie das Text­verar­bei­tungs­­doku­ment aus und legen Sie es vor sich auf einen grossen Tisch. Sie haben nun alle benö­tig­­ten Informa­tionen für Ihr Brain­storming. Ach ja: Ein Brain­storming ist ein Ver­fahren, durch Sammeln von spon­ta­nen Ein­fäl­len und Fakten die besten Lö­sungen für ein Pro­blem zu fin­den.

Beispiele: Probleme und Lö­sun­gen rund um den Web­auftritt:

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Achtung bei Landingpages – Lesen Sie zuerst diesen Fachbeitrag
bevor Sie sich an neue Landingpages wagen.
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Daraus ergeben sich Texte wie …

  • Wie Sie [Vorteile]
  • Geben Sie ein Versprechen,
    welches Sie auch halten kön­nen.
  • So bringen Sie [Variable] mehr Umsatz
  • Geben Sie eine Garantie
    Pro­dukt gefällt Ihnen, oder Geld zurück.
  • Geben Sie einen gewichtigen Grund
    Kaufen Sie jetzt xyz, weil …
  • Die Frage
    Sie suchen noch ein xyz für Ihre xyz
  • Kostenlos testen und beim Kauf 33% sparen
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Online-Tools und Vor­lagen bei der Er­stel­lung der An­zeigen

Nachdem wir den Text für die An­zeigen notiert haben, brau­chen wir noch die grafische Aus­führung. Bevor Sie die Gra­fi­ken erstellen, müssen Sie wissen, wo Sie werben, damit Sie die richtige Grösse der Wer­be­­me­dien fest­legen kön­nen.
Viele grafische Online-Tools hel­fen uns, teils kos­ten­frei, mit nütz­lichen Vor­lagen in Form von An­zei­gen, Wer­be­ban­nern, Gra­fi­­ken und Videos:

  • Slogan-Finder 1
  • Slogan Finder 2
  • befunky.com
  • canva.com
  • crello.com
  • cupong.de
  • designbold.com
  • designcap.com/de/
  • de.postermywall.com
  • designwizard.com
  • about.easil.com
  • flexClip.com/dep
  • fotor.com/de/
  • mediamodifier.com
  • place-it
  • visme.com

Geht es nicht noch einfacher?

Oh doch. 🙂
Stellen Sie sich vor, Sie könnten ein Online-Tool mit einer künstlichen Intelligenz dafür einsetzen. Wie viel Zeit und Frust könnten Sie dadurch einsparen? Sowas gibt es bereits!

P.S.:

„Werten Sie die Ergeb­nisse der Wer­bung aus. Arbeiten Sie bei­spiels­­weise mit Split­tests.
Sie erhalten diesen Bei­trag zu­sätz­lich in Form einer Check­liste.“

Autor: Walter B. Walser, kundennutzen.ch

Verfolgen Walter B. Walser:

Internet-Kaufmann

Seit 1995 im Internet. Gründer des pra­xis­na­hen On­li­ne-Mar­ke­ting Ma­ga­zins kundennutzen.ch, Autor und Online-Marketing Manager. Er half frü­her Un­ter­neh­mern 100% mehr aus Ihrer Web­site he­r­au­­s­zu­­­ho­len. Er hat KMU in Bezug auf deren Web­auf­tritt be­raten und sich auf die Web­si­te-Pfle­ge, Web­si­te-Opti­mie­rung und das On­li­ne-Mar­ke­ting mit On­li­ne-Tools spe­zia­li­siert.