Wie Sie mehr aus Ihrem Web­ser­ver her­aus­ho­len!

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Online-Marke­ting-Bei­trag: Hos­ting

Viele Betriebe zahlen für Ser­ver­dienst­leistungen, die sie nie verwenden. Viele KMU ha­ben noch nie ihre Web­sta­tistik angesehen. Wieso ei­gent­lich? Besteht kein Interes­se an inte­ressanten und wichtigen Infor­ma­tio­nen und Ein­stel­lun­gen?

Viele der Einsatzmöglichkeiten eines Hostingpaketes lassen sich erfolgreich für das Online-Mar­ke­ting einsetzen. ACHTUNG: Nicht jeder Hostingprovider bietet die gleichen Möglichkeiten an.

Webserver-Einstellungen

In der Folge einige Beispiele

  • Webstatistik
    Mit einer Statistik-Software können Sie die Log-Files Ihrer Website auswerten. Aufgrund dieser Informa­tionen erfahren Sie die Stärken und Schwächen Ihrer Webpräsenz. Wie viele Besucher waren in den letzten Tagen auf der Site? Wie viele Webseiten wurden angesehen? Durch welche Hyperlinks haben die Besucher den Internet­auftritt ge­funden? Mittels der Auswertung der Webstatistik kann ein Web­auf­tritt wesentlich ver­bessert werden.
  • Autoresponder
    Autoresponder bezeichnet ein Angebot im Web. Sie senden eine E-Mail (ohne Betreff und ohne Text) an eine Au­to­res­ponder­adresse. Daraufhin erhalten Sie in eine auto­ma­tisch generierte E-Mail, welche beispielsweise eine ak­tuelle Preisliste beinhaltet. Wann immer Sie eine aktuelle Preisliste benötigen, wieder­holen Sie den Vor­gang ein­fach. Autoresponder eignen sich also für Angebote, die regelmässig ändern. Zum Beispiel Menü des Tages, Wäh­rungs­list­e, aktuelle Ge­braucht­wagenliste, Hypothe­kar­zinse, Zinssätze, etc.
  • Catch-all-Funktionalität
    Mit dieser Funktionalität Server haben Sie unendlich viele vir­tuelle E-Mail-Adressen, alle E-Mails, die an Ihren Ser­ver adressiert sind, gelangen auch zu Ihnen, egal ob es den Adressaten gibt oder nicht. “Unzustellbare” E-Mails gelan­gen an den vordefinierten Hauptbenutzer. Sie können so spontan Adressen wie zum Beispiel wettbewerb@ihr-server.ch ohne Installation verwenden.
    Erwähnenswerter Nachteil: Werbemails (Spam) gelöschter E-Mail-Adressen werden Sie weiterhin erhalten.
  • Einsatz einer Datenbank wie MySQL
    Gerade bei Tätigkeiten rund um das Marketing ist der Ein­satz von Datenbanken äus­serst zweck­mässig. Auf ein­fache Art lassen sich Informationen schnell ablegen, effizient auffinden und sauber ausdrucken. Zum Bei­spiel: In­for­mationen für das Content-Mana­gement-System, E-Mail-Adres­sen für Newsletter, etc.
  • Mailinglisten
    Mailinglisten (oder E-Mail-Verteiler) verteilen ein­kom­mende E-Mails an ver­schie­dene E-Mail-Adressen. So können mehrere Personen erreicht werden, obwohl das E-Mail nur an eine Adresse gesen­det wurde. Diese Listen eignen sich, um innerhalb einer Firma die Mitarbeiter zu infor­mieren und gegenseitig per E-Mail zu diskutieren.
  • Geschützter Bereich, Passwortbereich, Mitgliederbereich
    Sie haben die Möglichkeit, ein Verzeichnis auf Ihrem Webserver mit einem Passwort zu schützen. Jede Datei (auch HTML-Seiten), die aus diesem Verzeichnis – und auch aus den darunter liegenden Ver­zeichnissen – an­ge­fordert wird, löst die Abfrage nach Benutzernamen und Kennwort aus. Sie können so auf ein­fache Weise be­stimmte Seiten Ihrer Webpräsenz nur einem bestimmten Per­sonen­kreis zugänglich machen, geeignet für Kun­den­support oder Händler­preis­listen.
  • Webmail
    Via Webmail greifen Sie auf die eigenen E-Mails zu, ohne ein eigenständiges E-Mail-Pro­gramm. Ein Browser mit In­ter­netanschluss reicht vollkommen aus.
  • SSL/TLS-Zertifikate
    Besorgen Sie sich ein Zertifikat für das HTTPS-Protokoll. Dieses Protokoll ist mittlerweile ein Standard. Mit dem Protokoll verschlüsseln Sie die Daten zwischen dem Webserver und dem Browser. Viele Provider bieten auch kos­ten­lose SSL-Zertifikate, wie zum Beispiel Let’s Encrypt, an.
  • HTTP/2
    Wer bereits ein SSL-Zertifikat einsetzt, der sollte das Ver­bin­dungsprotokoll HTTP/2 verwenden. Das Protokoll sorgt für einen schnelleren Aufbau von Webseiten beim Surfer.
  • Programmiersprachen-Einstellungen
    Die meisten Provider bieten als Programmiersprache PHP an. Unter Umständen können Sie hier neue oder ältere Version der Programmiersprache auswählen.

“Wagen Sie einen Blick in das Kontroll­panel Ihre Website. Bei Fragen wenden Sie sich an Ihren Provider.”

Autor: Walter B. Walser, kundennutzen.ch

Verfolgen Walter B. Walser:

Online-Mar­ke­ting-Mana­ger

Walser arbeitet seit 1995 mit dem In­ter­net. Er ist Gründer des pra­xis­na­hen On­li­ne-Mar­ke­ting- und Online-Tools-Ma­ga­zins kundennutzen.ch, Autor und Online-Marketing-Manager. Er half frü­her als Agenturleiter Un­ter­neh­mern 100% mehr aus Ihrer Web­site heraus­zu­holen. Er hat KMU in Bezug auf deren Web­auf­tritt be­raten und sich auf die Web­si­te-Pfle­ge, Web­si­te-Opti­mie­rung und das On­li­ne-Mar­ke­ting mit On­li­ne-Tools spe­zia­li­siert. Spezielle Interessen: Umweltschutz und Geopolitik.

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