Was ist unprofessionelles Verhalten im Internet?

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Online-Marketing Beitrag

Informationen gemäss Stand vom 30.5.2021

Was ist Unprofessionalität im Umgang mit dem Internet? Was sollten Sie vermeiden? Erfahren Sie es in die­sem Bei­trag, wie Sie sich als Internetneuling ‚perfekt outen‘. Benutzer verzeihen kleine Fehler, grössere Fehler werden mit Ab­leh­nung ‚belohnt‘.

Unprofessionelles Verhalten im Internet Bildquelle von Pixabay / Geralt / Pixabay-Lizenz

Inhaltsverzeichnis: Verhalten im Internet

1. Unprofessionalität bei E-Mails

Spamordner nicht überprüfen

Achten Sie darauf, bei Ihren E-Mail-Konten zumindest ein- bis zweimal pro Monat den Spamordner zu über­prüfen. Im Spamordner befinden sich oftmals gewollte E-Mails. Stellen Sie sich vor, Sie verlieren grössere Aufträge, weil Sie Ihren Kunden nicht antworten!

Spam

➤ Spamordner regelmässig überprüfen.

E-Mails nicht beantworten

Ich kann mich nicht mehr erinnern: Wie viele E-Mail-Anfragen habe ich in den letzten 20 Jahren versendet, die nicht beantwortet wurden. Einige Unternehmen haben dadurch wesentliche Umsätze verloren. Dazu gehören nicht be­treute und nicht gelöschte Porträts in Portalen wie Xing und Linkedin.

➤ Beantworten Sie alle seriösen Anfragen so schnell wie möglich.
➤ Löschen Sie Kontos in Portalen, die Sie nicht mehr verwenden.

Keine Signatur in E-Mails

Versenden Sie keine E-Mail ohne Signatur. Weder berufliche noch private E-Mails! Gerade in beruflicher Hinsicht wir­ken E-Mails ohne Signatur unseriös.
Dazu gehören seriöse E-Mail-Adressen. Wer will schon eine aufwendige Offerte schreiben, an einen Absender wie beispielsweise fritzli@gmx.ch?

➤ Signatur in den E-Mails verwenden.
➤ E-Mail-Adresse von der eigenen Domain verwenden.

Spammen

Es gibt noch Unternehmen, die Werbe-E-Mails und Newsletter an Firmen versenden, mit denen sie bisher keinen Kon­takt hatten. Ja, ich schreibe hier von Spam.

„Der Versand von Spam kann schwerwiegende rechtliche und technische Konsequenzen haben.“

➤ Keine Werbung an Firmen senden, die ihre Zustimmung dazu nicht gegeben haben.

CC anstatt BCC

CC nach BCC

Ich sehe es immer wieder. Ich bekomme ab und zu E-Mails, die im E-Mail-Kopf beim Feld An voller fremder E-Mail-Adressen sind. Nach über 30 Jah­ren E-Mails darf das nicht mehr passieren. Wer will, dass seine per­sön­liche E-Mail-Adresse weltweit verteilt wird?

➤ Verwenden Sie in Ihrem E-Mail-Programm den Befehl BCC anstatt CC.

Newsletter

50 bis ca. 70% aller Newsletterempfänger lesen die gebuchten Newsletter nicht. Trotzdem verstopfen diese E-Mails den Posteingang.

➤ Löschen Sie das Abo der Newsletter, die Sie nicht lesen.

2. Unprofessionalität in Social-Media

Anfragen und Kommentare in Social-Media-Portalen nicht be­ant­wor­ten

Sie geben sich eventuell Mühe, sich ein sauberes und interessantes Porträt in Portalen wie Xing und Linkedin auf­zu­bauen. Sie können gegebenenfalls konkrete Anfragen erhalten. Nicht beantw­orten dieser Anfra­gen kann Sie kon­kre­te Um­sätze kosten!

➤ Beantworten Sie so schnell und genau wie möglich die Anfragen.
➤ Gehen Sie auf die Kommentare ein, die Sie in Social Media Portalen erhalten.

Tote Präsenzen

Eine grosse Peinlichkeit sind tote Social Web Präsenzen.

➤ Wenn Sie eine Plattform nicht mehr nutzen, löschen Sie das Profil oder versehen Sie es mit einem Hinweis auf eine aktive Plattform. Am besten sofort.

Fake-Profile

Äusserst peinlich ist es, wenn Nutzer statt der gesuchten Firma, ein Fake- oder Fan-Profil finden, nicht aber die Firma selbst.

➤ Geben Sie Gegenschub und erstellen Sie in der betroffenen Plattform ein gutes Profil.

3. Unprofessionalität rund um die eigene Website

Homepage anstatt WEBSITE

Selbst heute noch werden falsche Wörter für den Internetauftritt verwendet. Weitere Informationen unter Falsche Fachbegriffe im Online-Marketing.

Trollen

Zitat: „Ein Troll ist ein nervtötender Zeitgenosse, der im Kommentarbereich vom Blogs, Diskussionsforen und On­li­ne­medien groben Unfug treibt. Der Troll nervt Blogbetreiber und Leser durch abwegige Ansichten, die er wie­der­holt vorträgt. Der Troll bleibt nie bei einem Diskussionsthema und fühlt sich dort am wohlsten, wo er am wenig­sten willkommen ist.“

➤ Werden Sie nicht zum Troll.

Fehlende Aktualisierung

Preise aus dem Jahr 2002.
Termine aus dem Jahr 2011.
Bitte, so nicht!
Lieber kein Webauftritt als eine peinliche, tote Website.

➤ Aktualisieren Sie Ihren Internetauftritt so, dass er immer aktuell ist!

Fehler in der Werbung

Während dem Schreiben dieses Beitrages sind mir gerade weitere Fehler aufgefallen.

  • Bannerwerbung mit Tippfehler im Text.
  • Der Link auf dem Banner führt zu einer toten Webseite.
  • Der Link eines Banners führt zu der Homepage anstatt direkt zur gewünschten Webseite.

➤ Werbung auf Fehler und genaues funktionieren Testen.

P.S.

„Ich bleibe dran und halte Sie auf dem Laufenden. Um keine Updates und News mehr zu verpassen, empfehle ich Ihnen das praxisorientierten NewsAbo, welches Sie hier kosten­frei abonnieren können.“

Autor: Walter B. Walser, kundennutzen.ch

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Gründer des pra­xis­na­hen On­li­ne-Mar­ke­ting Ma­ga­zins kundennutzen.ch, Autor und Online-Marketing Manager. Er half frü­her Un­ter­neh­mern 100% mehr aus Ihrer Web­site he­r­au­­s­zu­­­ho­len. Er hat KMU in Bezug auf deren Web­auf­tritt be­raten und sich auf die Web­si­te-Pfle­ge, Web­si­te-Opti­mie­rung und das On­li­ne-Mar­ke­ting mit On­li­ne-Tools spe­zia­li­siert.

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