Wann ha­ben Sie Ihre Web­formu­lare zum letzten Mal über­prüft?

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Online-Mar­ke­ting-Bei­trag: Web­for­mu­la­re

Informationen gemäss Stand vom 3.8.2021

Webformulare sind eine Schwach­stelle in sehr vielen Internet­auftritten. Worauf ist zu achten? Hier erhalten Sie viele Tipps im Umgang mit For­mu­la­ren auf der Website.

Webformulare Bildquelle von Clker-Free-Vector-Images auf Pixabay

  • Alles für die Katz
    Wie oft habe ich schon Webformulare ausgefüllt und niemals eine Antwort erhalten. Besser kann man Kunden nicht verlieren oder gar nicht gewinnen. Antworten Sie auf alle seriösen Anfragen, auch wenn Sie dem Fragesteller nicht selbst helfen können.
  • Spam
    Websitebesitzer kennen das Problem. Via Formular erhält man viele Angebote. Diese Form des Spams erfolgt oft in den verschiedensten Sprachen und Zeichensätzen. Spamfilter können davon einen Teil aussortieren.
  • Weniger ist mehr
    Verwenden Sie nur unbe­dingt notwendige Felder. Niemand füllt gerne umfangreiche Formulare aus. Zu grosse For­­mu­lare können einen Interessenten davon abhalten mit Ihnen in Kontakt zu treten. Verlangen Sie keine Da­ten, die Sie selbst ermitteln können. So macht die Abfrage einer Telefaxnummer nur noch in sehr seltenen Fäl­len einen Sinn!
  • Viele Felder ausfüllen?
    Es gibt einen Grund, dennoch viele Felder in einem Formular anzubieten! Mit vielen Feldern können Sie Ihre Ziel­gruppe vor­quali­fizieren. Damit Ihre Ziel­gruppe dennoch das lange Formular ausfüllt, muss man ihr etwas wirk­lich sehr Wert­volles ver­sprechen.
  • Pflichtfelder sichtbar machen
    Zeigen Sie, welches Pflicht­felder sind. Pflichtfelder müssen unbe­dingt ausgefüllt werden. Als Standard hat sich das Sternchen * eta­bliert.
  • HTML-Möglichkeiten sinnvoll ausnützen
    Übersichtliche Formulare bestehen aus Eingabe­feldern, Radiobuttons, Kontroll­kästchen, Auswahl­menüs und Op­tions­­­schalt­­­flächen. Vermeiden Sie, dass der Benutzer selber viel ein­tippen muss. HTML5 bietet viele Mög­lich­kei­ten, die man früher in Formularen vermisst hat.
  • Formulare für Mobiles
    Stellen Sie bei den Feldern das richtige type-Attribut ein und verwenden Sie nicht für alle Felder den Eintrag TEXT. Wenn Sie HTML5 ver­wen­den, stellen Sie sicher, dass die Feld­attribute korrekt definiert sind, damit auf mobilen Ge­­rä­­ten die relevante Tastatur auf dem Bildschirm angezeigt wird.

Webformular

  • Cascading Style Sheets (CSS)
    Verwenden Sie Design­elemente von CSS, um die grauen Standard­formulare über­sicht­licher zu gestal­ten.
  • https
    Nutzen Sie das https-Protokoll, um die erfassten Informationen vom Browser zum Webserver ver­schlüs­selt zu über­­­mitteln.
  • Ratestunde vermeiden
    Die Felder dürfen dem Benut­zer keine Rätsel aufgeben. Bezeichnen Sie die Felder in einer ver­ständ­lichen Wei­se und zeigen Sie anhand eines Beispiels, welche Werte erwartet wer­den.
  • Plausibilität beachten
    Überprüfen Sie, sofern mög­lich, die Felder auf Plausibilität. (Um die Konsistenz der Daten zu gewährleisten, muss bei Dateneingaben deren Plausibilität, d.h. logische Fehlerfreiheit geprüft werden. Ein Beispiel dafür ist, dass eine deutsche Adresse eine fünfstellige numerische Postleitzahl haben muss, während die schweizerische Post­leit­zahl zwar numerisch ist, aber nur vierstellig sein darf.)

„Falls sich Ausländer nicht an­mel­den dürfen, zeigen Sie es gut und sichtbar im Voraus an.“

  • Captchas vermeiden
    Captchas werden ver­wen­det, um Eingaben von automatisierten Pro­gram­men zu vermeiden. Captchas werden von den Surfern gehasst. Vor allem jene, bei denen man nie so richtig weiss, welche Zeichen erfasst werden müs­sen.
    Captcha
  • Passwort
    Falls ein Passwort verlangt wird, zeigen Sie an, welche Zeichen erlaubt sind.
  • Empfang bestätigen
    Nach Benutzung des „Senden-Knop­fes“ bestätigen Sie dem Benut­zer, dass Sie die Informationen erhalten ha­ben. Die sogenannten Trans­aktions­­seiten lassen sich bestens optimieren.
  • Kontrollkästchen Kopie
    Fügen Sie ein weiteres Feld hinzu: „Klicken Sie hier, um eine Kopie der Anfrage zu erhalten“. Damit kann der An­wender selbst be­stim­men, ob er eine Kopie seiner Anfrage bekommt.
  • Javascript
    Vermeiden Sie beim Ver­sand der E-Mail aus­schliess­lich den Einsatz der Javascript-Technik. Einige Anwender ha­ben bewusst oder unbewusst diese Funktiona­lität in ihrem Browser deaktiviert.
  • Schreiben in die Datenbank
    Wenn die Angaben des Erfassers direkt in eine Datenbank einfliessen, so müssen die erfassten Daten unbe­dingt überprüft werden, bevor sie in der Datenbank gespeichert werden. Wie erwähnt, reicht die Prüfung durch Java­script bei weitem nicht aus. Bevor der Server die Informationen in der Datenbank ablegt müssen diese Daten minutiös geprüft werden, damit Ihre Datenbank nicht von irgend­welchen Strolchen beschädigt oder miss­braucht wird. So muss überprüft werden, ob in den Daten des Erfassers kein (schädlicher) Programm­code enthalten ist.
  • Formulartest
    Überprüfen Sie regelmässig Ihre Formulare, vor allem, wenn Sie keine Eingänge via Website verbuchen konnten. Im schlimmsten Fall kann durch einen Softwareupdate Ihres Providers ein Formular nicht mehr richtig funk­tio­nie­ren.
  • Geeignete Fehlermeldungen
    Überprüfen Sie auch, ob das System geeignete und ver­ständliche Fehler­mel­dun­gen bei Falsch­ein­gaben pro­du­ziert.
  • Spamschleudern vermeiden
    Das Programm, welches das E-Mail generiert und versendet, muss gewissenhaft alle Formular-Einträge über­prü­fen. Falsch programmierte Scripts können dazu führen, dass Ihr Programm zum Versenden von Spam miss­braucht werden kann.
  • Kontaktformular-Generator
    Es gibt Kontaktformular-Generatoren. Unter den folgenden URLs finden Sie drei Beispiele:
    foxyform.de
    Erstellen Sie Ihr eigenes Kontakt­formular in wenigen Sekunden. Natürlich kostenlos und mit einem Spam­schutz.
    Unter der folgenden URLs finden Sie ein englisch­sprachiges Beispiel:
    jotform.com
    Sie Arbeiten mit WordPress? OK, dafür empfehle ich DSGVO-konform:
    quickformular.de*
  • DSGVO gerechte Formulare
    werden in diesem Beitrag vorgestellt.

Autor: Walter B. Walser, kundennutzen.ch

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Gründer des pra­xis­na­hen On­li­ne-Mar­ke­ting Ma­ga­zins kundennutzen.ch, Autor und Online-Marketing Manager. Er half frü­her Un­ter­neh­mern 100% mehr aus Ihrer Web­site he­r­au­­s­zu­­­ho­len. Er hat KMU in Bezug auf deren Web­auf­tritt be­raten und sich auf die Web­si­te-Pfle­ge, Web­si­te-Opti­mie­rung und das On­li­ne-Mar­ke­ting mit On­li­ne-Tools spe­zia­li­siert.