Wie Er­klär­videos bei SEO mas­­siv hel­fen

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Video-Marke­ting-Bei­trag

Heutzutage gibt es viele Met­ho­den, wie Sie konstanten Traf­fic auf Ihrer Website erzie­len. Ob über bezahlte Wer­bung, Such­maschinen­­opti­mie­rung (SEO), Social Media Marke­ting oder sonstiges.

All diese Methoden können effek­tiv und profitabel sein, doch nur eine die­ser Met­hoden ist lang­fristig kosten­los, wenn es richtig durch­geführt wird: SEO.

Video-Marketing Quelle: Gerd Altmann auf Pixabay

Inhaltsver­zeich­nis: SEO und Er­klär­videos

Der Traffic, den Sie über SEO er­halten, unter­scheidet sich grund­legend vom Traffic, den Sie über Werbean­zeigen er­halten. Die Zielgruppe sucht bereits nach Ihnen oder Ihrer Dienst­leistung und ist daher schon kauf­bereit.

Eine Möglichkeit, um die Rankings bei Google zu verbes­sern und den organi­schen Traffic zu erhöhen, ist es, Erklär­videos auf Ihrer Website zu inte­grieren.

Erklärvideos lassen sich entweder selbst produ­zieren oder man lässt diese von einer Erklärvideo-Agentur erstellen. Erklär­videos erfreuen sich immer größerer Beliebt­heit, deswegen gibt es immer mehr Agenturen, die sich auf die Ent­wicklung solcher Videos spezialisiert haben.

Wie können Erklärvideos dabei helfen, das SEO-Ranking zu verbessern? Ich stelle Ihnen die ent­scheidenden Ele­men­te vor!

Videos in den SERPs

YouTube ist eine Marke von Google. Aufgrund dessen zeigt Google bei vielen Suchbe­griffen auch Videos aus YouTube in den SERPS an. So kann man zwei Fliegen mit einer Klappe schla­gen, wenn man Videos produziert und diese für YouTube optimiert. Um die Klickrate zu erhöhen, kann man besonders kreative Videos und Thumb­nails erstellen, sodass die Nutzer neu­gie­rig auf das Video werden.

Erklärvideos

Längere Ver­weil­dauer

Menschen neigen dazu Videos bis zum Schluss zuschauen, wenn die Videos eher kurzgehalten sind. Erklärvideos sind in der Regel nicht länger als 2-3 Minuten und kommen schnell zum Punkt, daher werden diese meistens bis zum Schluss angesehen und dies signalisiert Google, dass dieses Video bedeutsam ist und die dazu­gehörige Web­site re­le­vant ist und belohnt dies mit besseren Platzierungen.

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Bessere Social Si­gnals

Erklärvideos müssen nicht nur auf einer Webseite platziert sein. Teilen Sie die Videos auf allen sozialen Medien, in denen Sie aktiv sind. Dies erhöht nicht nur die Reichweite der Videos, sondern es ver­bessert auch die Social Sig­nals. Google und andere Suchmaschinen haben bereits bestätigt, dass Social Signals ein Ranking­faktor sind. Wenn Sie die Videos auf vielen Platt­formen veröffent­lichen und diese gut ankommen, nimmt Google Sie als Auto­ri­tät wahr.

Erklärvideos

Mehr potenzielle Back­links

Um viele gute Backlinks zu be­kommen, müssen Sie guten Content produzieren, den Leute gerne auf Ihren Web­sei­ten tei­len. Erklärvideos sind eine gute Mög­lich­keit, um diese Back­links zu ergattern, denn diese Form von Videos eignet sich ideal, um Fak­ten oder Statis­tiken zu präsen­tieren.

Die unterhaltsame Gestaltung der Videos verleitet zudem, die Videos gerne zu teilen und Ihre Webseite dabei zu ver­linken.

Untertitel sorgen für mehr Key­words

Es gibt viele Gründe, um Untertitel in den eigenen Videos zu benut­zen. Einerseits sorgen Untertitel dafür, dass die Vi­deos von Menschen gesehen werden können, die gerade im Stumm-Modus im Internet unterwegs sind. (Oft ist dies auf Social Media Plattformen der Fall).

Andererseits können die Crawler die Wörter in den Untertiteln auslesen und wenn die Untertitel mit geeigneten Key­words versehen sind, kann die Webseite für mehr Keywords platziert wer­den.

Nutzen Sie struk­tu­rier­te Da­ten für das Vi­deo

Strukturierte Daten werden immer wichtiger in der SEO-Welt. Google empfiehlt zudem, strukturierte Daten für ei­gene Videos zu nutzen. Hier können Sie mehr zu struk­turier­ten Daten in Videos erfah­ren.

Worauf sollte man bei der Er­stellung des Vi­deos ach­ten?

Damit Sie mit einem Erklärvideo so viel aus Ihren SEO-Ergeb­nissen herausholen wie möglich, müssen Sie auf einige Elemente bei der Ent­wicklung des Videos achten.

Ein guter Sprecher ist Pflicht

Damit Ihr Erklärvideo so unter­halt­sam und anschaulich wie möglich gestaltet wird, müssen Sie darauf achten einen guten Sprecher zu engagieren, der mit einer über­zeu­gen­den Stimme Ihre Produkte oder Ihre Dienstleistung ver­mark­tet. Aber auch der Text sollte gut formuliert sein und die Benefits Ihrer Dienstleistung auf den Punkt bringen.

Sie müssen die Ziel­gruppe ken­nen!

Machen Sie sich im Vorfeld Gedanken über Ihre Zielgruppe! Nichts ist schlimmer als ein Erklärvideo, welches nicht zur Ziel­gruppe passt und diese nicht interessiert. Also recherchieren Sie ganz genau, welche Bedürf­nisse Ihre Ziel­gruppe hat, welche Probleme diese nachts nicht schlafen lassen etc. und stellen Sie die Lösung der Probleme in einem Er­klär­vi­deo dar.

Weniger ist mehr

Wie bereits erwähnt, werden Videos eher konsumiert, wenn diese nicht zu lang sind. Auch wenn Sie gerne alle Be­nefits und Details Ihrer Dienstleistung erwähnen würden, müssen Sie darauf achten, dass das Erklär­video nicht zu lang wird. Das Video sollte eine Länge von 2-3 Minuten nicht überschreiten, da sonst die Gefahr besteht, dass die Nutzer das Video abbrechen und nicht mehr zur Call-to-Action gelangen.

Der richtige Stil ist ent­schei­dend

Der Stil des Videos sollte zu Ihrem Unternehmen und zu Ihrer Corpo­rate Identity passen. Man sollte also keine zu bunten und fröh­lichen Animationen benutzen, wenn es um ein seriöses Thema geht.

Auch die Musik eines Erklärfilms sollte passend ausgewählt werden. Es gibt die Möglichkeit, einen Sound-Designer zu beauftragen, der die passende Musik für den Film komponiert. Dies ist aber mit hohen Kosten verbunden. Für Un­ter­nehmen mit nicht so hohem Budget gibt es auch die Möglichkeit fertige Mu­sik­stücke zu nutzen, welche es auf ver­schie­de­nen Stock-Portalen zu kaufen gibt.

Die technischen De­tails nicht ver­ges­sen

Bei der Veröffentlichung eines Er­klärvideos sollten Sie nicht ver­gessen, die technischen Elemente eines Videos hin­zu­zu­fügen, damit die Crawler der Suchmaschinen das Video richtig kategorisieren und zuordnen kön­nen. Diese Ele­mente sollten Sie aus­füllen:

  • Video-Titel
    (Dieser zeigt den Suchma­schinen, worum es im Video geht)
  • Video-Sitemap
    (Sie sollten eine eigene Site­map mit den Videos, die sich auf Ihrer Webseite befinden, erstellen und bei Google einreichen)
  • HTML-Markups
    (Für strukturierte Daten)
  • Video-Beschreibung
    (Um den Inhalt ausführlicher zu beschreiben)

No-Go´s

Achten Sie darauf, dass die Vi­deos fami­lien­freundlich gestaltet sind, um nicht gegen Richtlinien von Google oder YouTube zu verstoßen. Es sollte selbst­verständ­lich sein, dass diskri­minierende, kontro­verse oder ag­gres­sive Videos unge­eignet und uner­wünscht sind.

Auch Langeweile sollte in einem Erklär­video nicht vor­kommen, da sonst die Absprung­rate gestei­gert wird.

P.S.:

„Nun sind Sie an der Reihe!
Ich hoffe, dieser Artikel konnte Sie dazu brin­gen, Erklär­videos für Ihr Unter­nehmen in Be­tracht zu zie­hen. Wie Sie sehen, die­nen Erklär­videos nicht nur als gute Wer­bung, sondern kön­nen auch Ihre SEO-Platzie­rungen deut­lich ver­bes­sern.“

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Florian Beqiri

Autor: Florian Beqiri ist Gründer und Inhaber der Hamburger AgenturProactive Media, die sich auf Such­maschinen­optimierung und Webentwicklung spezialisiert hat. Er hilft Dienst­leis­tern und E-Commerce-Brands dabei, profes­sioneller im Internet aufzutreten und bes­ser auf Google gefunden zu werden.