Der unerwünschte Klima­wan­del und das Marke­ting

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Menschen sind intelligent, so heisst es. Wirklich?
Seit Jahr­zehn­ten ist be­kannt, welche Fol­gen die Über­häufung der At­mosphäre mit CO2 be­deu­tet. Doch was ist pas­siert? Nahezu nichts!
Doch eines kann der Mensch sehr, sehr gut: Er kann Pro­ble­me ver­ur­sachen, die schein­bar unlösbar sind.
Alle paar Jahre gab es mit gros­sem Aufwand Klima­kon­fe­ren­zen mit klaren Ziel­set­zun­gen. Diese Ziele wurden re­gel­mäs­sig ver­passt!

Lesen auf eigene Ge­fahr! Es geht um Dystopien – düstere Visionen der Zukunft.

KlimawandelQuelle: SEBASTIEN MARTY auf Pixabay.com

Inhaltsver­zeich­nis: Der Klima­wan­del

Der Klimawandel

Der Klimawandel ist die aktuell grösste Gefahr für die Mensch­heit. Wenn wir nichts tun, wird es wärmer und wärmer, mit gigan­ti­schen Konse­quenzen für die Um­welt, wie

  • Hitze: Temperaturen in vielen Landstrichen über 50°
  • Ausgetrocknete Flüsse und Böden
  • Überschwemmungen, Erd­rut­sche: Durch heftige Regen tre­ten die Flüsse über das Ufer hinaus
  • Noch mehr Waldbrände, Stür­me und stärkere Hurrikans
  • Schmelzen der Eisberge und riesige Überschwemmungen auf Meereshöhe
  • Gewaltige Migrationsströme und Eskalationen

Die Politik

Erst allmählich beginnen Staaten mit der Durchführung Planung von entsprechenden Massnahmen. Ziel ist es, die Erd­er­wär­mung auf +1.5° einzu­dämmen. Jedem Men­schen, der sich mit dem die­sem Thema beschäftigt, muss in­zwi­schen klar sein, dass dieses Ziel nie und nimmer erreicht wird. Diese 1.5° dürften bereits 2026 er­reicht werden. Also sprechen wir besser von 3°, dann haben wir noch etwas mehr Luft …

„Es gilt nicht nur CO2 einzu­däm­men, sondern sogar einzu­fangen und zu speichern.“

Wie dramatisch die Lage ist, wur­de so nicht kommuniziert. Die Be­hörden wollen keine Massen­panik aus­lösen. Viel­leicht herrsch­t die Mei­nung vor, dass es nicht so schlimm kommen wird; irgend­eine fort­ge­schrittene Technik wird das Pro­blem schon lösen. Konjunktiv! Zudem sollen sich die Schwie­rig­kei­ten lösen, ohne dass die Be­völ­ke­rung mit Verbo­ten und Ver­zich­ten rech­nen müssten. Träu­mer!

Wir haben zu lange auf Kosten der Umwelt gelebt. Die Mensch­heit überfordert die Erde bei wei­tem. So werden heute noch dreckige Kohlenkraftwerke ge­baut!

«Ob Klimaänderung, Wasser­mangel oder rasches Arten­ster­ben: Die Zahl der Menschen sei die Haupt­ur­sache,» sagt Biologe E. O. Wilson.

Die geplanten Massnahmen brin­gen den ge­wünsch­ten Effekt nur, wenn diese von den meisten gros­sen Staaten ge­mein­sam durch­ge­führt wer­den. Dage­gen standen die miss­bräuch­lichen Be­mü­hun­gen der Erdöl-Lobby und alle, die wie­der ein­mal an eine grosse Ver­schwö­rung von irgend­welchen verbor­genen Mächten orteten.

Das einzig positive am Ukraine­krieg ist, dass endlich Bewegung in die Szene kommt. Woher nehmen wir die Energie in der Zukunft? Doch auch hier werden wir enttäuscht. Anstatt radikal in saubere Energie zu in­vestieren, wird wieder auf Koh­le, Atomkraft und Fracking gesetzt.

Würden man Schweizer Seen zu circa 10% mit Solarzellen bele­gen, könnte der gesamte Strom­ver­brauch des Lan­des ga­ran­tiert werden. Auch Auto­bahnen liessen sich mit Sonnen­kollek­toren über­dachen. Doch diese Mass­nahmen wür­den sicher ein paar Ewig­gestrige ver­schnupfen: (Verschandelung der Landschaft). Neue Methoden zur Strom­speiche­rung gibt es auch be­reits.

Anstatt in eine saubere Zukunft zu inves­tieren, wird das Geld lieber darin inves­tiert, Klima­schäden wie bei­spiels­weise Über­schwem­mun­gen zu besei­tigen und alte Pro­ble­me zu fördern.

Eigentlich wollte ich zum Thema Marketing schreiben. Doch jetzt schreibe ich mich in Rage.

Die Wirtschaft

Ich wundere mich seit Jahren, dass Unter­nehmen den Klima­wandel igno­rieren, an­statt ihn ge­schickt zu nutzen.
Wer beispielsweise in Sonnen­kollektoren investiert, tut dem Klima gutes und spart noch dabei. Als Bonus lässt sich die Mass­nahme marke­ting­mässig ver­mark­ten. Also, was will man mehr?

Stattdessen wird auf Green­was­hing gesetzt. Ich definiere den Begriff als Mini­massnah­men, die uns nicht weiter­brin­gen.

Der Klimawandel ist eine globale Herausforderung, die (nicht nur) das Marketing beein­flussen wird. Unternehmen müs­sen sich auf eine Reihe von Veränderungen einstellen, um ihr Geschäft zu erhalten und zu erwei­tern. Sie sollen selber nützliche Mass­nah­men er­greifen, um den passiven Staaten unter die Arme zu greifen.

Möglichkeiten gibt es vie­le

  • Die Investition in grüne Techno­logien
  • Massiver Einsatz von Sonnen­kollektoren, Sonnen­scheiben, Sonnen­folien, Solar­zellen, etc.
  • Einsatz von Elektrofahrzeugen
  • Decarbonisierung
  • Verwenden von Mehrweg-Ver­packungen
  • Schweröl für Schiffe verbieten
  • Kreuzfahrten streichen
  • Videokonferenzen anstatt Rei­sen
  • Produzieren in Europa (zum Bei­spiel in Rumänien oder Bulgarien) an­statt in Asien
  • Perfekte Logistik
  • Recycling

Weitere Probleme

Falls Sie jetzt denken, nur der Kli­ma­wandel ist ein grosses Pro­blem, nein, viele weitere harte Nüs­se werden noch zu knacken sein:

  • Aufgetaute Permafrostböden, Austreten von Methan-Gas
  • Mangel an Lebensmitteln und sauberes Wasser
  • Leergefischte Meere voller Qual­len, Plastik und Müll
  • Insektensterben, Tier­arten­aus­rottung
  • Entwaldung, Erosion
  • Seuchen, multiresistente Viren
  • Gefahr eines Atomkriegs
  • Rechtspopulismus
  • Übervölkerung
  • Religiöse Eskalationen
  • Krieg um sauberes Wasser

P.S.:

Behörden verlieren wegen vielen, gleichzeitigen Problemen die Über­sicht. Es gilt jetzt, zuerst die CO₂-Konzentration zu vermindern, mit aller Macht und Kraft.

Wir alle sollten vernünftige Ent­scheidungen treffen. Ich bin froh, konnte ich die Welt noch in eini­ger­massen gutem Zu­stand erleben. Die heutigen Kinder wer­den eine schwere Zeit hier auf Er­den haben. Viel Glück!

Autor: Walter B. Walser, kundennutzen.ch

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Online-Mar­ke­ting-Mana­ger

Walser arbeitet seit 1995 mit dem In­ter­net. Er ist Gründer des pra­xis­na­hen On­li­ne-Mar­ke­ting- und Online-Tools-Ma­ga­zins kundennutzen.ch, Autor und Online-Marketing-Manager. Er half frü­her als Agenturleiter Un­ter­neh­mern 100% mehr aus Ihrer Web­site heraus­zu­holen. Er hat KMU in Bezug auf deren Web­auf­tritt be­raten und sich auf die Web­si­te-Pfle­ge, Web­si­te-Opti­mie­rung und das On­li­ne-Mar­ke­ting mit On­li­ne-Tools spe­zia­li­siert. Spezielle Interessen: Umweltschutz und Geopolitik.