Warum Affiliate-Marketing nicht immer funk­tio­niert

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Dominik beklagt sich: Er macht mit seinen Affiliate-Links keinen ernst­haf­ten Umsatz. Er ist nicht allein. Um die 90 bis 95% aller Affiliates machen kaum Umsatz. Doch woran liegt es? Erfahren Sie in diesem Fach­bei­trag, welche Fehler Sie vermeiden sollten. Sie finden hier die häufigsten Fehler aus der Praxis. Lernen Sie, wie Do­minik, welche Fehler korrigiert werden müssen.

Informationen gemäss Stand vom 19.3.2022

Partnerprogramme, Affiliate-Marketing

Inhaltsver­zeich­nis: Affiliate-Mar­ke­ting funk­tio­niert nicht

Kundengewinnungslabor

Potenzielle Nach­teile von Affi­liate-Mar­keting

Zur Erinnerung: Affiliate-Marketing hat auch Nachteile. Hier nochmal kurz zusammengefasst:

  • Kein Tracking für den eigenen Verkaufsfunnel.
  • Nur ein Teil des Ver­kaufs­prei­ses erhält der Partner.
  • Der Affiliate bekommt nicht die Adresse des Käufers.
  • Es gibt nicht immer eine grosse Auswahl genau passender Part­nerprogramme.
  • Der Merchant kann jederzeit die Provisionen kürzen.
  • Der Merchant kann jederzeit das Affiliate-Programm ein­stellen.
  • Der Merchant kann Sie aus dem Programm schmeissen.

Lieblos arbeiten

Viele Affiliates arbeiten lieblos. Es geht Ihnen nur um die Provision und sie haben keinerlei Affinität zum beworbenen Thema.

Sie arbeiten mit schlechten Texten voller Tippfehler und verwenden Spam-Methoden.

Sie absolvieren 1:1, was auch andere erfolglose Affiliates unter­nehmen. Sie haben keine spe­zi­fische, erfolgreiche Strategie.

Es lohnt sich eigene, gute Inhalte zu erstellen. Hinter guten Affiliate-Einnahmen steckt auch viel Arbeit.

Kein einheitliches The­ma

Wer heute Gesundheitsprodukte anbietet und am nächsten Tag Softwaretools, ist nicht glaub­wür­dig und verhält sich in meinen Augen wie ein reiner Affiliate-Spammer.

„Das Vertrauen der Leser fehlt. Punkt.“

Schlechtes SEO

Für Affiliate-Marketing braucht es nicht unbedingt einen eigenen Web­auftritt.

Besitzt der Affiliate jedoch einen Webauftritt, sollten zumindest die Grundlagen der Suchma­schi­nen­optimierung rich­tig durch­ge­führt werden. Bei mini­malem Traffic gibt es kaum passende Be­sucher. So einfach. Tipps dazu unter SEO.

Ohne die passenden Besucher werden die Affiliate-Links nicht angeklickt.“

Zudem werden oft Texte aus an­de­ren Websites kopiert oder vom die vom Hersteller ver­wendet. Resultat: Duplicated Content.

Die E-Mails des Herstellers, die auch andere Affiliates verwenden, werden einfach kopiert.

„Je mehr der richtigen Be­sucher sich auf der Website ein­finden, desto grösser die Chan­cen auf einen Ver­kauf.“

Nicht eigenes Ma­terial ver­wen­den

Merchants bieten oftmals sehr vie­le Werbemittel für die Affiliates. Zum Beispiel

  • Videos
  • Fotos
  • Werbebanner
  • Texte

Wer dieses Material 1:1 ver­wen­det, unterscheidet sich kaum vom anderen Affiliates.

Falsches Produkt

Es kann auch die falsche Nische sein, in der einfach kein Bedarf vor­handen ist.

Es gibt viele Produkte mit einer hohen Provision, aber eine schlechte Conversion. Besser sind kleine Provisionen (kleine Stornierungsrate), dafür eine gute Conversionsrate.

Die Produkte müssen nicht schlecht sein, wenn aber die Lan­dingpages schlecht sind, gibt es keinen Verkauf. Da ha­ben un­er­fahrene Affiliates nur diese eine Chance. Profis erhöhen die Chan­cen, indem Sie bei­spiels­weise mit einem wichtigen Tool arbeiten.

Als Alternative können Sie das An­gebot so gut formulieren, dass Sie den Link direkt auf ein Ver­kaufs­formular richten! So sind Sie unabhängig von der schlech­ten Landingpage des Her­stellers.

E-Mail-Marketing

Viele Affiliates betreiben kein pro­fessionelles E-Mail-Marketing. Die üblichen Fehler sind:

  • Überhaupt kein E-Mail-Mar­ke­ting
  • Schlechtes E-Mail-Marketing
  • Schlechte E-Mail-Adressen im Verteiler

Ein guter Newsletter ist eine trag­fähige Lösung und gehört einfach zur Affiliate-Infrastruktur.

Bezahlte Werbung

Sollte man bezahlte Werbung für ein Affiliateprodukt machen?
Ich denke eher nicht, es sei denn, Sie können für wenige Cents Wer­bung buchen.

Als Affiliate erhalten Sie nur einen Teil des Verkaufspreises. Damit überhaupt die Werbe­kosten her­auszu­holen ist nicht einfach. Zu­dem erhalten Sie ja auch nicht die E-Mail-Adresse derjenigen, die die Wer­bung angeklickt haben.

Keine Strategie

Ohne klare Strategie, kein Erfolg. Eine dieser Strategien ist hier nach­zulesen.

Alternative Affi­liate-Fran­chise

Was ist Affi­liate-Fran­chise?

Die Affiliate-Franchise (AF) soll einen grossen Teil der Nachteile von Affiliate-Marketing für den Partner auflösen. Bei der eher noch selten Form von AF erhält der Affiliate in der Regel 100% des Verkaufspreises eines digitalen Pro­dukts. Dafür zahlt er eine ein­malige oder monatliche Lizenz­gebühr.

Vorteile und Nach­teile für den Affi­liate

Der Affiliate …

👆 … bekommt 100% des Ver­kaufspreises

👆 … bekommt die E-Mail-Ad­resse des Käufers

👆 … bekommt nützliches Werbe­material

👆 … muss keinen Support tätigen

👆 … kann Rabatte geben

👆 … kann bezahlte Werbung buchen, da die Marge genug gross ist

👆 … kann einen Funnel mit dem gesamten Tracking aufbauen

 

👇 … bezahlt eine höhere, ein­malige oder gegebenenfalls eine monatliche Lizenzgebühr

👇 … hat Anfangsinvestitionen und das Risiko, diese Gebühren nicht zu refinanzieren

👇 … braucht die übliche Affiliate-Marketing-Infrastruktur

Beispiele für ein Affiliate-Fran­chise

P.S.:

„Dominik hat sich vorge­nom­men, Punkt für Punkt die oben erwähnten Feh­ler zu vermeiden. Seine Chancen stehen gut, in Zu­kunft mehr Geld zu ver­die­nen!“

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Autor: Walter B. Walser, kundennutzen.ch

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