In 7 Schrit­ten zu einer Con­tent-Mar­ke­ting-Stra­te­gie

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Online-Marke­ting-Bei­trag

Gute Inhalte helfen dabei, sei­nen Expertenstatus zu einem gewissen Thema zu unter­mauern und verleihen Ihrem Unternehmen und Ihrer Marke eine höhere Glaub­würdig­keit. Viele Unternehmen ver­nach­lässi­gen dieses Thema allerdings und machen sich kei­ne Gedanken darüber, für welche Zielgruppe sie schreiben und welche Ziele sie ge­ne­rell mit ihren Inhalten verfolgen.

Content-Strategie
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So erscheinen zwar immer wie­der neue Informationen auf der Website des Unternehmens oder auf diversen Social Media Platt­formen, doch eine richtige Strategie lässt sich dahinter nicht erkennen. Um nicht auch in diese Falle zu tappen, haben wir hier sieben Schritte zusammen­gefasst, mit denen Sie eine er­folg­­reiche Content-Strategie ent­wickeln können.

Inhalts­ver­zeich­nis: Con­tent-Stra­­te­­gie

Content-Strategie

Schritt 1: Definieren Sie, was Sie erreichen möchten!

Die Entwicklung Ihrer Content Strategie sollte immer mit der Überle­gung begonnen werden, welche Ziele Sie damit eigent­lich verfolgen. Denn nur so kann auch in regel­mäßigen Ab­stän­den überprüft werden, ob die geplanten Maß­nah­men auch erfolg­reich in der Umsetzung sind. Falls die Content-Strate­gie nicht so greift, wie gewünscht, kann so auch regel­mäßig nachjus­­tiert werden.

Was können dabei mögliche Ziele für eine Content-Stra­te­gie sein?

In vielen Fällen steht hier der Ver­kauf des eigenen Produkts bzw. der eigenen Dienst­leistung im Mittel­punkt. Doch es muss nicht immer gleich direkt darum gehen. Zunächst könnten zum Beispiel auch die Zugriffe auf die eigene Web­si­te, die Generierung von Fans auf Facebook oder der Aufbau einer Newsletter-Liste im Mittelpunkt stehen und die in­halt­liche Positio­nierung als Experte zu einem bestimmten Thema. Erst wenn diese Aufga­ben erledigt sind, kann man sich verstärkt den Ver­käufen widmen.

Schritt 2: Überlegen Sie, wen Sie mit Ihren Inhalten ansprechen möch­ten!

Viele Unternehmer fragen sich, wozu sie eine Zielgrup­pen-Analyse durchführen sollen. Es ist doch ohnehin offen­sicht­lich, wen man an­sprechen möchte. Bohrt man hier jedoch etwas genauer nach, lassen sich in vielen Fällen große Lücken erkennen. Dabei ist es so wichtig, seine Ziel­gruppe zu kennen, damit man sie in weiterer Folge in der passenden Sprache und mit den rich­tigen Inhalten an­sprechen kann.

Eine einfache Möglichkeit dazu erreichen Sie mit der Erstellung eines Ideal­kun­den-Profils. Dabei erstellen Sie im Grunde ge­nom­men einen fiktiven Menschen, für den Ihre Produkte wie geschaffen sind. Mit­hilfe dieses Kunden wird Ihnen die An­sprache wesentlich leichter fallen.

Schritt 3: Analysieren Sie Ihre Inhalte!

Nachdem Sie nun wissen, wen Sie ansprechen, gilt es, zu überlegen, was Sie Ihren Kunden mitteilen möchten. Dabei geht es nicht gleich darum, einzelne Artikel zu erstellen, sondern zunächst einmal die Themen­felder abzustecken und zu strukturieren.

Im Rahmen eines sogenannten Content-Audits analysieren Sie die aktuellen Inhalte Ihrer Website mit dem Ergebnis, dass Sie wissen, welche Inhalte Sie bereits zur Verfügung haben und welche sie noch erstellen müssen. Die Inhalte müssen dabei nicht immer von der Website stammen. Auch Ihre Verkaufs- und Produktfolder enthalten Informationen, die Sie zumindest zum Teil für Ihre Website übernehmen können.

Schritt 4: Fertigen Sie einen Redak­tions­plan an!

Sie wissen nun genau, welche Inhalte Sie an welche Kunden­gruppe vermitteln möchten. Nun geht es darum, festzulegen, wer die Inhalte erstellt und zu welchem Zeit­punkt sie ver­öffent­licht werden sollen. Dies regelt der sogenannte Redaktions­plan. Vergessen Sie dabei nicht auch die Über­arbei­tung Ihrer be­stehen­den Inhalte.

Eine Content-Strategie besteht nicht nur aus geschriebenen Worten, sondern ist ein multi­media­ler Mix.

Überlegen Sie daher auch, ob in bestimmten Fällen Videos oder Animationen eine bessere Mög­lichkeit sind, Ihren Kunden die gewünschten Inhalte zu über­mitteln. Machen Sie sich ebenso Gedanken über ge­eig­nete Bilder für Ihre Artikel, die den Leser ins Auge stechen.

Obwohl Sie im Rahmen der Ziel­findung schon die generellen Ziele festgelegt haben, sollten Sie sich für jeden einzelnen Inhalt ein zusätzliches Unterziel überlegen. Es macht einen großen Unterschied, ob Sie sich bei einem Artikel inhaltlich als Experte positionieren möchten oder beispielsweise Abonnenten für Ihren Newsletter ge­winnen möchten.

Schritt 5: Erstellen Sie Ihre Inhalte!

Jetzt geht es darum, Ihren im Rahmen der Content Strategie erstellten Redaktions­plan auch wirklich Leben einzu­hauchen. Bei Texten, die Sie für Ihre Website neu erstellen, sollten Sie darauf achten, dass sie für Suchma­schinen optimiert sind.

Dazu gehört, dass Sie sich im Rahmen einer sogenannten Keyword-Analyse überlegen, welche Suchbegriffe jemand in eine Suchmaschine eingibt, wenn er auf der Suche nach Ihren Angeboten ist. Eine grobe Ausrichtung dazu erhalten Sie mit Google Suggest: Geben Sie dafür einen relevanten Such­be­griff in Google ein, bei­spiels­weise die Bezeichnung Ihres Produk­tes, und beobach­ten Sie, welche Vorschläge Google hierfür zur Komplet­tierung der Suche an­bietet.

Achten Sie unbedingt da­rauf, dass Ihre Texte keine Rechtschreibfehler ent­halten. Suchen Sie sich dafür im besten Fall ein Lektorat, das Ihre Texte auf Fehler korrigiert und Ihnen auch noch einen letzten Fein­schliff, gibt. Falls Sie im ersten Schritt dafür kein Budget zur Verfügung haben, arbeiten Sie zumindest nach dem 6-Augen-Prinzip. Das bedeutet, eine Person erstellt die Texte, eine weitere kontrolliert die Grammatik und wieder eine andere den Inhalt und die Sinn­haftig­keit.

Sie können aber auch die Con­tent-Pro­duktion im Rahmen der Content Strategie an erfah­rene Content-Mar­ke­ting-Spezia­­listen out­sourcen. So stellen Sie sicher, dass Ihre Inhalte von hoher Qualität sind und den notwen­digen Mehrwert bieten.

Schritt 6: Erhöhen Sie Ihre Reichweite!

An dieser Stelle haben viele die Arbeit an ihrer Webseite bereits abgeschlossen, doch das ist ein Fehler. Daher sollten Sie im Rahmen der Content Strate­gie auch überlegen, wie Sie Ihre Inhalte unter die Leute bringen möchten. Das kann über unterschiedliche soziale Medien, aber auch über Online-Werbung erfolgen. Die Art der Verbreitung der Inhalte sollte im Redaktions­plan ent­sprechend ergänzt wer­den.

In der Fachsprache hat sich dafür der Begriff Content See­ding“ also die „Aussaat von In­halten“ etabliert. Dazu gehört neben der Gestaltung von Inhalten auf der eigenen Website auch, in sozialen Medien bei passenden Inhalten aktiv zu kommentieren und somit auf sich auf­merksam zu machen. Darüber hinaus sollten Sie Ihre Kunden aktiv dazu auffordern, entsprechende Produkt­bewer­tun­gen für Sie zu veröffent­lichen.

Schritt 7: Kontrol­lie­ren Sie regel­­mäßig Ihren Erfolg!

Nachdem Sie Ihre Content-Stra­te­gie nun umgesetzt haben, sollten Sie sie in regelmäßigen Abständen kontrollieren und gegebenen­falls neu ausrichten. In unserer schnelllebigen Zeit ändert sich der Popularitätsgrad von Medien sehr schnell. Vielleicht ist es für Sie heute noch sinnvoll, auf Facebook oder Instagram zu ver­öffent­lichen, doch schon lauern wieder neue Plattformen, die sich sehr schnell für eine Zeit lang am Markt etablie­ren könnten.

„Die Erstellung einer Content-Stra­tegie ist somit kein ein­ma­liges Projekt, sondern eine Basis­­aus­rich­tung, an der ständig geschraubt und gefeilt werden sollte, um den Kontakt zu seinen Kunden nicht zu verlieren.“

Roman Uminski Autor: Roman Uminski unter­stützt seit 2018 die inter­na­tio­nal tätige und dezentral organisierte Content-Marketing Agentur Digital Minds als Account Manager und Content Marketing-Fachmann. Durch sei­ne gesammelten Erfahrungen mit größeren Medienhäusern ist er der erste An­sprechpartner für digitale Koopera­tionen im deutsch­­sprachigen Raum.