In 7 Schrit­ten zu einer Con­tent-Mar­ke­ting-Stra­te­gie

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Online-Marke­ting-Bei­trag

Gute Inhalte helfen dabei, sei­nen Experten­status zu einem gewissen Thema zu unter­mauern und verleihen Ihrem Unter­nehmen und Ihrer Marke eine höhere Glaub­würdig­keit. Viele Unternehmen ver­nach­lässi­gen die­ses Thema aller­dings und machen sich kei­ne Ge­danken darüber, für welche Ziel­gruppe sie schrei­ben und welche Ziele sie ge­ne­rell mit ihren Inhalten verfolgen.

Content-StrategieQuelle: Unsplash / Lizenz

So erscheinen zwar immer wie­der neue Informationen auf der Web­site des Unternehmens oder auf diversen Social Media Platt­for­men, doch eine richtige Strate­gie lässt sich dahinter nicht er­kennen. Um nicht auch in diese Falle zu tappen, ha­ben wir hier sieben Schritte zusammen­gefasst, mit de­nen Sie eine er­folg­reiche Content-Strategie ent­wickeln kön­nen.

Kundengewinnungslabor

Inhalts­ver­zeich­nis: Con­tent-Stra­te­gie

Content-Strategie

Schritt 1: Definieren Sie, was Sie er­reichen möchten!

Die Entwicklung Ihrer Content-Strategie sollte immer mit der Überle­gung begonnen werden, welche Ziele Sie damit ei­gent­lich verfolgen. Denn nur so kann auch in regel­mäßigen Ab­stän­den über­prüft werden, ob die g­eplan­ten Maß­nah­men auch er­folg­reich in der Umsetzung sind. Falls die Content-Strate­gie nicht so greift, wie gewünscht, kann so auch regel­mäßig nachjus­tiert wer­den.

Was können dabei mögliche Ziele für eine Content-Stra­te­gie sein?

In vielen Fällen steht hier der Ver­kauf des eigenen Produkts bzw. der eigenen Dienst­leistung im Mittel­punkt. Doch es muss nicht immer gleich direkt darum gehen. Zunächst könnten zum Beispiel auch die Zugriffe auf die eigene Web­si­te, die Generierung von Fans auf Facebook oder der Aufbau einer Newsletter-Liste im Mittelpunkt stehen und die in­halt­liche Positio­nierung als Experte zu einem bestimmten Thema. Erst wenn diese Aufga­ben erledigt sind, kann man sich ver­stärkt den Ver­käufen widmen.

Schritt 2: Überlegen Sie, wen Sie mit Ihren Inhalten an­sprechen möch­ten!

Viele Unternehmer fragen sich, wozu sie eine Zielgrup­pen-Ana­lyse durchführen sollen. Es ist doch ohnehin offen­sicht­lich, wen man an­sprechen möchte. Bohrt man hier jedoch etwas genauer nach, lassen sich in vielen Fällen große Lücken er­ken­nen. Dabei ist es so wichtig, seine Ziel­gruppe zu kennen, damit man sie in weiterer Folge in der passenden Sprache und mit den rich­tigen Inhalten an­sprechen kann.

Eine einfache Möglichkeit dazu erreichen Sie mit der Erstellung eines Ideal­kun­den-Profils. Dabei erstellen Sie im Grunde ge­nom­men einen fiktiven Menschen, für den Ihre Produkte wie geschaffen sind. Mit­hilfe dieses Kunden wird Ihnen die An­sprache wesentlich leichter fallen.

Schritt 3: Analy­sieren Sie Ihre In­halte!

Nachdem Sie nun wissen, wen Sie ansprechen, gilt es, zu über­legen, was Sie Ihren Kunden mitteilen möchten. Dabei geht es nicht gleich darum, einzelne Ar­tikel zu erstellen, sondern zu­nächst einmal die Themen­felder abzustecken und zu strukturieren.

Im Rahmen eines sogenannten Content-Audits analysieren Sie die aktuellen Inhalte Ihrer Website mit dem Ergebnis, dass Sie wis­sen, welche Inhalte Sie bereits zur Verfügung haben und welche sie noch erstellen müssen. Die In­halte müssen dabei nicht immer von der Website stammen. Auch Ihre Verkaufs- und Produktfolder enthalten Informationen, die Sie zumindest zum Teil für Ihre Web­site übernehmen können.

Schritt 4: Fertigen Sie einen Redak­tions­plan an!

Sie wissen nun genau, welche Inhalte Sie an welche Kunden­gruppe vermitteln möchten. Nun geht es darum, festzulegen, wer die Inhalte erstellt und zu welchem Zeit­punkt sie ver­öffent­licht werden sollen. Dies regelt der sogenannte Redaktions­plan. Vergessen Sie dabei nicht auch die Über­arbei­tung Ihrer be­stehen­den Inhalte.

Eine Content-Strategie besteht nicht nur aus geschriebenen Wor­ten, sondern ist ein multi­media­ler Mix.

Überlegen Sie daher auch, ob in bestimmten Fällen Videos oder Animationen eine bessere Mög­lichkeit sind, Ihren Kun­den die gewünschten Inhalte zu über­mitteln. Machen Sie sich ebenso Gedanken über ge­eig­nete Bilder für Ihre Ar­ti­kel, die den Leser ins Auge stechen.

Obwohl Sie im Rahmen der Ziel­findung schon die generellen Ziele festgelegt haben, sollten Sie sich für jeden einzelnen Inhalt ein zu­sätzliches Unterziel überlegen. Es macht einen großen Unter­schied, ob Sie sich bei einem Artikel in­haltlich als Experte positionieren möchten oder bei­spielsweise Abon­nenten für Ihren Newsletter ge­winnen möch­ten.

Schritt 5: Erstellen Sie Ihre Inhalte!

Jetzt geht es darum, Ihren im Rahmen der Content Strategie erstellten Redaktions­plan auch wirklich Leben einzu­hauchen. Bei Texten, die Sie für Ihre Website neu erstellen, sollten Sie darauf achten, dass sie für Suchma­schinen optimiert sind.

Dazu gehört, dass Sie sich im Rahmen einer sogenannten Key­word-Analyse überlegen, welche Suchbegriffe jemand in eine Such­maschine eingibt, wenn er auf der Suche nach Ihren Ange­boten ist. Eine grobe Aus­richtung dazu erhalten Sie mit Google Suggest: Geben Sie dafür einen relevanten Such­be­griff in Google ein, bei­spiels­weise die Bezeich­nung Ihres Produk­tes, und beobach­ten Sie, welche Vorschläge Google hierfür zur Komplet­tierung der Suche an­bietet.

Achten Sie unbedingt da­rauf, dass Ihre Texte keine Recht­schreibfehler ent­halten. Suchen Sie sich dafür im besten Fall ein Lektorat, das Ihre Texte auf Fehler korrigiert und Ihnen auch noch einen letzten Fein­schliff, gibt. Falls Sie im ers­ten Schritt dafür kein Budget zur Verfügung haben, ar­beiten Sie zumindest nach dem 6-Augen-Prinzip. Das bedeutet, ei­ne Per­son erstellt die Texte, eine weitere kontrolliert die Gram­matik und wieder eine andere den Inhalt und die Sinn­haftig­keit.

Sie können aber auch die Con­tent-Pro­duktion im Rahmen der Content Strategie an erfah­rene Content-Mar­ke­ting-Spezia­listen out­sourcen. So stellen Sie sicher, dass Ihre Inhalte von hoher Quali­tät sind und den notwen­digen Mehrwert bieten.

Schritt 6: Erhöhen Sie Ihre Reichweite!

An dieser Stelle haben vie­le die Arbeit an ihrer Webseite bereits abgeschlossen, doch das ist ein Fehler. Daher sollten Sie im Rahmen der Content Strate­gie auch überlegen, wie Sie Ihre In­halte unter die Leute bringen möchten. Das kann über unter­schiedliche soziale Medien, aber auch über Online-Werbung erfol­gen. Die Art der Verbreitung der Inhalte sollte im Redaktions­plan ent­sprechend ergänzt wer­den.

In der Fachsprache hat sich dafür der Begriff Content See­ding” also die “Aussaat von In­halten” eta­bliert. Dazu gehört ne­ben der Ge­staltung von Inhalten auf der eigenen Website auch, in sozialen Medien bei passenden Inhalten aktiv zu kom­men­tie­ren und somit auf sich auf­merksam zu machen. Darüber hinaus sollten Sie Ihre Kunden aktiv dazu auf­for­dern, ent­sprechende Pro­dukt­bewer­tun­gen für Sie zu veröffent­lichen.

Schritt 7: Kontrol­lie­ren Sie regel­mäßig Ihren Erfolg!

Nachdem Sie Ihre Content-Stra­te­gie nun umgesetzt haben, sollten Sie sie in regelmäßigen Ab­stän­den kontrollieren und gegebenen­falls neu ausrichten. In unserer schnelllebigen Zeit ändert sich der Popularitäts­grad von Me­dien sehr schnell. Vielleicht ist es für Sie heute noch sinnvoll, auf Facebook oder Insta­gram zu ver­öffent­lichen, doch schon lauern wieder neue Platt­formen, die sich sehr schnell für eine Zeit lang am Markt eta­blie­ren könnten.

„Die Erstellung einer Content-Stra­tegie ist somit kein ein­ma­liges Projekt, sondern eine Basis­aus­rich­tung, an der ständig ge­schraubt und gefeilt werden sollte, um den Kontakt zu seinen Kunden nicht zu verlieren.“

Roman UminskiAutor:
Roman Uminski unter­stützt seit 2018 die inter­na­tio­nal tätige und de­zentral organisierte Con­tent-Mar­keting Agentur Digital Minds als Account Manager und Content Marke­ting-Fach­mann. Durch sei­ne ge­sam­melten Erfah­run­gen mit größeren Medien­häusern ist er der erste An­sprech­partner für digi­tale Koopera­tionen im deutsch­sprachi­gen Raum.