Wie Sie von Story­telling pro­fitie­ren kön­nen

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Online-Mar­ke­­ting-Bei­trag: Story­telling

Das Schlagwort „Storytelling“ begegnet einem von Tag zu Tag. Grund genug, mir mal ein paar Gedanken da­rüber­zu­machen. Doch was ist Story­telling und wie wende ich es an?

Storytelling

Bild von Tumisu auf Pixabay

Wikipedia zum Thema: „Storytelling (deutsch: Ge­schich­ten erzäh­len) ist eine Erzählmethode, mit der expli­zites, aber vor allem implizites Wissen in Form einer Metapher weiterge­geben und durch Zu­hören aufgenommen wird. Die Zu­hörer werden in die erzählte Geschichte ein­ge­bunden, damit sie den Gehalt der Geschichte leichter verstehen und ei­gen­stän­dig mitdenken. Das soll bewirken, dass das zu vermit­telnde Wissen besser ver­stan­den und angenommen wird. Heute wird Storytelling neben der Unter­haltung durch Erzähler unter anderem auch in der Bildung, im Wissens­ma­na­gement und als Methode zur Pro­blem­lösung einges­etzt.“

Kurzgesagt

Storytelling ist eine Methode, um Werte und Wissen zu ver­mit­teln, verpackt in einer spannenden Geschichte. Wir alle kennen das aus den Wer­be­spots im Fern­sehen. In den Werbefilmen wird nicht nur ein Produkt einfach vorge­stellt, son­dern in eine klei­ne emo­tio­nale Ge­schich­te ver­packt.

Storytelling gehört in jede Con­tent-Mar­keting­stra­tegie. Doch wie beginnen? Verlassen wir die Theorie und sehen uns die Praxis näher an!

Inhalts­ver­zeich­nis: Story­telling

Was gibt es für Geschichten?

Geschichten über

  • konkrete Ereignisse im Unter­nehmen,
  • Erfolgserlebnisse,
  • die Mitarbeiter,
  • über das Unternehmen,
  • den Arbeitsalltag,
  • interessante Statistiken,
  • hartnäckige Mythen,
  • clevere Anwendung der Pro­dukte,
  • Erlebnisse mit dem Produkt.

Was brauchen Geschichten grundsätzlich?

  • Einen Helden,
  • ein Problem, ein Konflikt
  • und eine Botschaft

In welcher Form gibt es Geschich­ten?

  • Als Text,
  • als Podcast,
  • als Film,
  • in Form eines Comics,
  • als Bilderstrecke,
  • oder einer Kombination die­ser Medien.

Wie findet ein Un­ter­neh­men mög­liche Ge­schich­ten?

  • Fragen Sie Ihre Mitarbeiter nach lustigen und prä­gen­den Erlebnisse.
  • Protokollieren Sie den Weg zu neuen Produkten und Dienstleistungen.
  • Sprechen Sie mit Kunden und fragen Sie sie nach be­son­deren Erlebnissen.

Welche Vorteile kann eine Ge­schich­te bieten?

  • Erinnerungseffekt
    Eine Geschichte bleibt bes­ser im Gedächtnis haften als bloss eine An­ein­ander­rei­hung von nüch­ternen Fak­ten.
  • Beteiligung
    Geschichten binden den Zuhörer ein und lassen ihn mitdenken und mitfühlen, ohne ihn zu belehren.
  • Unterhaltung
    Der Zuhörer wird gut unter­halten.
  • Verteilung
    Eine gute Geschichte hat das Potenzial um weiter­er­zählt zu werden. Was kann
    Ihnen Besseres passieren?
  • Emotionen
    Gute Geschichten wecken Emotionen.
  • Identifikation
    In einer guten Geschichte kann sich der Leser selbst identifizieren.
  • Ohne Belehrung
    Eine Geschichte soll den Zuhörer einbinden, ohne ihn zu belehren.

Wie Sie eine Ge­schich­te auf­bauen

Bevor es losgeht, sollte man sich einer Reihe von Fragen stellen:

  • Zielsetzung
    Machen Sie sich klar, warum Sie eine Geschichte erzählen wollen und wie die Botschaft lautet!
  • Zielgruppe
    Wer ist Ihre Zielgruppe? Wer soll Ihre Botschaft lesen, hören und sehen?
  • W-Faktoren (Wer, was, wo wann, warum)
    Klären Sie die bekannten W-Faktoren ab.
  • Unterstützung
    Wie können Sie Ihre Story bildlich unterstützen?
  • Ziele setzen
    Überlegen Sie sich, was Ihr Erzähl Ziel ist. Was soll die Geschichte dem Leser konkret bringen?
    Was braucht es, damit der Konsument die Geschichte versteht?
    Welche Handlung soll der Empfänger nach dem Konsum der Geschichte genau tun?
    Wie lautet die Hand­lungs­auf­for­derung?
  • Ängste teilen
    Teilen Sie Ihre Ängste mit dem Konsumenten. Nur so geben Sie dem Leser die Gelegenheit, sich mit der Situation emotional zu identifizieren.
  • Verstand anregen
    Eine gute Geschichte muss unbedingt zum Denken anregen und dem Leser neue Einsichten und Orientierung ver­mitteln.
  • Erfüllen Sie ein Versprechen
    Wenn Sie etwas ver­sprechen, so müssen Sie es auch einhalten, sonst hinterlassen Sie einen frustrierten Leser und keinen potenziellen Kunden!
  • Vertrauen gewinnen
    Indem man zugibt, selbst das Problem gehabt zu haben schafft man Glaub­würdig­keit.
  • Mehrere Sinne
    Versuchen Sie mehrere Sinne anzusprechen, indem Sie mehrere Medien verwenden.
  • Die Dramaturgie
    Packende Geschichten folgen einer immer gleichen Dramaturgie. Ziel ist ein Spannungsbogen, damit die Zuhörer am Ball bleiben.

Was muss eine Ge­schich­te ent­hal­ten?

  • Emotionen
    Schaffen Sie eine emotionale Situation.
  • Der Held
    Es braucht eine sympathische Hauptfigur. Diese kann ein Mitarbeiter Ihres Hauses oder ein Kunde sein.
  • Die Herausforderung
    Es braucht ein Problem, eine Krise, die die Hauptfigur bewältigen muss.
  • Es braucht eine Entwicklung von A bis Z
    Berichten Sie darüber, wie der Held die verschiedenen Widerstände überwinden musste.
  • Der Höhepunkt
    Es braucht einen Höhepunkt, mit dem der Leser etwas anfangen kann. Oder anders gesagt: es braucht eine Pointe.
  • Wie hat man das Problem gelöst,
    oder wie ist man daran gescheitert,
    oder wie ist man aus dieser Falle herausgekommen?

Storytelling mit einem Online-Tool?

Diese Frage musste kommen. Ja, es gibt ein Online-Tool für Storytelling!

Autor: Walter B. Walser, kundennutzen.ch

Verfolgen Walter B. Walser:

Gründer des pra­xis­na­hen On­li­ne-Mar­ke­ting Ma­ga­zins kundennutzen.ch, Autor und Online-Marketing Manager. Er half frü­her Un­ter­neh­mern 100% mehr aus Ihrer Web­site he­r­au­­s­zu­­­ho­len. Er hat KMU in Bezug auf deren Web­auf­tritt be­raten und sich auf die Web­si­te-Pfle­ge, Web­si­te-Opti­mie­rung und das On­li­ne-Mar­ke­ting mit On­li­ne-Tools spe­zia­li­siert.