Was ist Pro­kras­tination?

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Der Begriff Pro­krastination

Morgen, Morgen, nur nicht heu­te, sagen alle faulen Leute. So sagt es zumindest ein altes Sprichwort.

ProkrastinationQuelle: Christine Schmidt from Pixabay.com

Inhaltsver­zeich­nis: Auf­schie­ber­itis

Wikipedia zu Pro­kras­tination

„Aufschieben, auch Prokrastina­tion (lateinisch procrastinatio Vertagung, Zusammensetzung aus pro für und cras mor­gen), Erledigungs­blockade, Auf­schie­bever­halten, Erregungs­auf­schiebung oder Handlungsaufschub ist das Ver­halten, als notwendig aber auch als unangenehm empfundene Arbeiten immer wieder zu ver­schieben, anstatt sie zu er­le­di­gen. Auf­schieben gilt als schlechte Arbeitsgewohnheit. Drei Kriterien müssen erfüllt sein, damit ein Verhalten als Pro­kras­ti­nation eingestuft werden kann: Kon­trapro­duktivität, mangelnde Not­wendigkeit und Verzögerung.“

Napoleon Hill zu Prokrastination

„Sie müssen die Gewohnheit des Aufschiebens bezwungen haben und sie völlig aus Ihrem Leben ver­bannen. Die Ge­wohnheit, Din­ge, die bereits letzte Woche oder noch früher erledigt hätten, wer­den müssen, erneut bis mor­gen auf­zu­schieben, zehrt an Ihrer Vitalität. Solange Sie diese Gewohnheit nicht ab­legen, kön­nen Sie nichts erreichen!“

Prokrastination ist das Phänomen et­was auf­zu­schie­ben

Aufschieberitis ist eine Krank­heit, die fast jeden einmal befällt und die Umgebung wie sich selbst zum Wahnsinn trei­ben kann.

Aus einem Tweet: „Aufschieben ist wie eine Kreditkarte. Es macht viel Spass, bis du die Rechnung be­kommst.“

Nichts tun

Auch nichts zu tun ist eine klare Ent­scheidung! Und wie für jede Entscheidung müssen wir früher oder später die Kon­se­quen­zen daraus ziehen und dafür die Ver­ant­wortung tragen.

Überdenken

Das Überdenken ist auch nur eine versteckte Prokrastina­tions-Taktik, um sich vor der eigentlichen Entscheidung und damit vor der Verantwortung zu drücken.

Was Sie dagegen tun können

Der Punkt kommt auf der ToDo-Liste ganz nach oben. Dazu ge­hört ein Termin, bis zu dem der Punkt erledigt sein muss. Gönnen Sie sich etwas, wenn Sie das Ziel erreichen. Bestrafen Sie sich, wenn Sie das Ziel verfehlen.

„Reden Sie mit Ihren Bekannten über Ihre Projekte. Studien haben gezeigt, dass wir unsere Pläne eher ver­wirklichen, wenn wir sie mit anderen teilen.“

Ist das Surfen auf bekannten Portalen ein Problem für Sie?

Mit dem Plug-In Strict Workflow für den Chrome Browser werden für 25 Minuten Websites wie Fa­cebook, Youtube, Red­dit, etc. blockiert. Anschlies­send werden diese Websites für einen Zeitraum von fünf Minuten wieder freige­ge­ben. Sie können den Umfang der gesperrten Websites erweitern, wie auch die Arbeits- und Pausen­phasen verän­dern.

Handeln – Tun Sie es

Kennen Sie das? Sie lesen einen Fachbeitrag und denken: „Gute Idee“ oder „sollte ich auch wieder einmal machen.“

„Und dann gehen Sie ohne Hand­lung zum Alltag über!“

Es ist, als ob Sie Zeit, Geld und Energie investieren, um die Ba­de­wanne zu füllen. Und dann verzichten Sie auf das reinigende und entspannende Bad in der wolligen Wärme.

Merken Sie sich: Es ist besser, fehlerhaft zu starten, als den per­fekten Plan zu haben, der dann nie umge­setzt wird. Ver­las­sen Sie die Komfort­zone und packen Sie es jetzt an!

P.S.:

„Ganz oben auf der Liste mei­ner Erfahrungen steht die Erkenntnis, dass man unan­­genehmen Dingen nicht aus dem Weg gehen kann.“
Henry Ford

Verfolgen Walter B. Walser:

Online-Mar­ke­ting-Mana­ger

Walser arbeitet seit 1995 mit dem In­ter­net. Er ist Gründer des pra­xis­na­hen On­li­ne-Mar­ke­ting- und Online-Tools-Ma­ga­zins kundennutzen.ch, Autor und Online-Marketing-Manager. Er half frü­her als Agenturleiter Un­ter­neh­mern 100% mehr aus Ihrer Web­site heraus­zu­holen. Er hat KMU in Bezug auf deren Web­auf­tritt be­raten und sich auf die Web­si­te-Pfle­ge, Web­si­te-Opti­mie­rung und das On­li­ne-Mar­ke­ting mit On­li­ne-Tools spe­zia­li­siert. Spezielle Interessen: Umweltschutz und Geopolitik.

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