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„Cross Media Marketing II“

„Eine Datenbank für alle Fälle“

Im letzten Beitrag standen Crossmediamarketing und die entsprechenden Datenbanken im Mittelpunkt eines Bei­trages.

Zahlreiche Wege und Transportmittel erlauben, Meldungen über die eigene Firma und die angebotenen Produkte zu verbreiten, nur werden diese Möglichkeiten zuwenig genutzt. Zudem sind häufig die dafür benötigten Informa­tionen nicht à jour, oder sie nicht richtig aufbereitet, oder sie stehen gar nicht zur Verfügung.

Dies rührt u. a. daher, dass viele Betriebe die Zeichen der (Informations-) Zeit noch nicht erkannt haben. Selbst­ver­ständ­lich gibt es Wirtschaftsbereiche, die ihre (dubiosen) Geschäfte lieber im Versteckten abwickeln. Aber selbst wer keinen Rappen auf die Ehrlichkeit der Welt wettet, wird zugeben, dass der überwiegende Teil der Firmen einer rechtschaffenen Tätigkeit nachgeht. Und diese sollten ihr Licht keineswegs unter den Scheffel stellen, sondern eine offensive Informationspolitik betreiben.

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„Geld spielt keine Rolle?“

DekorZu oft werden die (Kommunikations-) Kanäle einzeln gepflegt. Egal ob Website, Preisliste, Katalog, Hauszeitschrift, PR-Meldung - für alles und jedes werden die nötigen Unterlagen separat zusam­men­ge­tragen. (Dass die Bilder in einem Büro liegen, die technischen Skizzen irgendwo in einer ver­borgenen Datei in irgendeinem Computer dahingammeln, rundet das Bild nur ab.) Keine grosse Vorstellungskraft ist gefragt, um dieses Verfahren als aufwendig, mühsam und zeitraubend zu qualifizieren. Eben­falls klar ist, dass es hohe Kosten verursacht. Und dies, ohne wirklich effizient zu sein.

Nur nebenbei sei erwähnt, dass das dabei vertane Geld besser für eine umfassendere Werbung und Kommunika­tion eingesetzt würde, was ja schliesslich mehr Kunden verspräche.

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„Das Ziel ist klar: Crossmedia“

Die Computertechnik weist als einen der wesentlichen Vorzüge die unbeschränkte Abrufbarkeit der einmal er­fassten Daten auf. Das dadurch geschaffene Sparpotential gilt es auszunützen. Und zwar eben mit der hier viel­beschworenen Marketingdatenbank. Hinsichtlich der Daten weist diese u.v.a. folgende Eigenschaften auf:

Durch das Archivieren in einer einzigen Datenbank müssen die beitragenden Leute - z. B. Produkteentwickler, Mar­ketingverantwortliche, Verkäufer, externe Übersetzer, zum Teil auch Lieferanten - sich auf ein Ziel einigen. Mit an­dern Worten, das Pflegen des eigenen Gärtchens gehört der Vergan­genheit an, dem Teamwork gehört die Zu­kunft.

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„Vorgehen“

Grundsätzlich bildet das Erstellen einer sauber strukturierten Marketingdatenbank eine Fleissarbeit, die es zudem neben dem Tagesgeschäft zu bewältigen gilt. Deshalb ist ein klarer Fahrplan wichtig. Ohne hier in die Details zu ge­hen, lässt sich folgendes Vorgehen empfehlen:

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„Daten stellen Wert dar“

Wie angetönt, bereitet eine Crossmediadatenbank viel Aufwand. Aber dieser zahlt sich aus. Schliesslich erhält man als Resultat einwandfreie Daten und Adressdateien. Letztere kann man fast schon mit barem Geld gleichsetzen, denn erst mit ihnen wird eine umfassende, effiziente und wirksame Werbung möglich. Überdies werden die Nerven der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschont. Dies wiederum trägt zu deren Wohlbefinden bei und erhöht ihre Leistung.

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„Zusammenarbeit mit Druckerei“

Die geeignete Partnerin beim Aufbau einer Crossmediadatenbank kann durchaus eine Druckerei sein. Sie verfügt über das Know-how bei der Datenbearbeitung und verfügt über genügend Kapazität, um die Aufgabe auch vom technischen Standpunkt her zu bewältigen. Denn z. B. die abgespeicherten Bilder sind wahre Megabyte-Fresser.

DekorDamit ist eine wichtige Frage beantwortet, die es vor dem Beginn der Arbeiten zu beantworten gilt: Wo soll die Datenbank überhaupt stehen? Vernünftigerweise dort, wo grosse Datenmengen an­fal­len und die Infrastruktur vorhanden ist. Ob es sich nämlich lohnt, dies alles im eigenen Hause auf­zu­bauen, dürfte wegen der nötigen finanziellen Mittel in vielen Fällen mit nein zu beantworten sein.

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„Nicht nur für Grossunternehmen“

Der allfällig entstanden Eindruck täusch, der Aufbau einer Crossmediadatenbank sei nur durch Grossfirmen zu be­wältigen. Allerdings sollten kleine oder mittlere Unternehmen die Unwägbarkeiten hinsichtlich Finanzen und Part­nerwahl möglichst bescheiden halten.

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Dies kann durch das schon angesprochene Vorprojekt geschehen. Da­run­ter ist das Durchspielen (zuerst auf dem Papier, dann jedoch auch in der Wirklichkeit!) eines möglichst komplizierten Teilprojekts zu verstehen. Oder anders gesagt: Ein Sektor des Cross­media­vor­ha­bens wird mit dem ausgewählten Partner einmal durchgezogen. Dies ergibt schnell Aufschlüsse über dessen Seriosität und Kompe­tenz. Diese zu kennen erscheint wichtig, denn im IT-Bereich glänzen einige Anbieter mit nicht einzuhaltenden Versprechen. Falls Ihnen das wi­derfährt, dann bietet das berühmte Ende mit Schrecken den ein­zi­gen Ausweg. Schliesslich wird die Bindung zum IT-Anbieter lange be­ste­hen und hängt ein wichtiger Teil des Unter­nehmens­erfolgs da­von ab.

Und die Kosten für ein solches Vorprojekt? Mit plusminus Fr. 5000.- sollten Sie rechnen. Aber wir können uns hier nur wiederholen: Es ist gut investiertes Geld. In diesem Sinne soll ein Rat diesen Artikel abschliessen: Unbesehen, ob eine Firma zu den KMU oder den Grossbetrieben zählt, die Ein­füh­rung von Crossmediamarketing und der da­zu­gehörenden Datenbank verdient eine eingehende Erörterung.

Autor: René Peter
im Auftrag von bruhin-druck.ch

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