Das Wachstum von Mikro-Influencern

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Social-Media-Beitrag

Im Jahr 2019, setzen viele Marken lieber Agenturen bei der Arbeit mit Mikro-Influencern ein, da die Agenturen im Umgang mit Influencern erfahrener sind. Im Jahr 2018 sind 320 weitere Plattformen und Agenturen für In­fluen­cer-Marketing entstanden. In diesem Artikel beschreiben wir die Tendenzen und Trends in diesem Be­reich.

Mikro-Influencer

Bildquelle von Jil Martinez auf Pixabay

Inhaltsverzeichnis: Mikro-Influencer

Was sind Mikro-Influencer wirklich?

Es wird interessant sein, ob sich in den nächsten Jahren mehr Unternehmen für die Zusammenarbeit mit In­fluen­cer-Agen­turen entscheiden. Mikro-Influencer sind die Armee von Sozial-Media-Nutzern, die keine Millionen oder gar Hun­dert­­tausende von Followern haben, aber wissen, wie sie mit ihren Followern kommunizieren und sie zum Han­deln bewegen können.

Und das ist wichtig. In diesem Artikel wollen wir Ihnen erläutern, wer 2019 Mikro-Influencer sind, welchen Wert sie für Marken und Vermarkter haben und wie Sie die Macht der Mikro-In­fluencer in Ihrer nächsten Kampagne am bes­ten nut­zen können.

Die Mehrheit der Unternehmen verwendet firmeninterne Tools, um Influencer-Kampagnen durchzuführen

Eine überraschend große Anzahl von Befragten einer 2019 Studie, 58%, gibt zu, selbst entwickelte Tools zu ver­wen­den, um ihre Influencer-Marketingkampagnen durchzuführen. Dies deutet darauf hin, dass Unternehmer trotz eines erheblichen Anstiegs der Zahl der Influencer-Plattformen in den letzten Jahren immer noch die Möglichkeit hab­en, Tools zu entwickeln, die den Influen­cer-Mar­ke­ting­prozess weiter vereinfachen.

Heutzutage sind Nano-Influencer solche mit Anhängern zwischen 1.000 und 10.000 Anhängern. Mikro-Influencer wer­den heute als Influencer definiert, die mindestens 10.000 Follower haben. Was unterscheidet Mikro-Influencer und Makro-Influencer? Es hängt wirklich davon ab, wen Sie fragen.

Aber der Unterschied entspricht 50.000 bis 100.000 Followern. Nehmen wir für diesen Artikel an, dass Mikro-In­fluen­cer So­cial-Me­dia-Nutzer sind, die Zehntausende von Followern haben, aber noch nicht die Anzahl von 100.000 über­schritten haben. Sie haben auch gutes, gleichbleibendes Engagement. Das ist der wichtige Teil.

Instagram ist das wichtigste Medium für Influencer-Marketing

Neulich ist Instagram als soziales Netzwerk gewachsen und beliebter geworden. In der Tat ist es jetzt das Netzwerk der Wahl für Influencer-Marketing-Kampagnen. 79% von Umfrageteilnehmer halten Instagram für wichtig für ihre In­fluen­cer-Marketing­kampagnen. Die Dominanz von Insta­gram wird noch deutlicher, wenn man sich die rohen Zahlen ansieht.

653 Befragte geben an, überwiegend Instagram für Influencer-Marketing zu nutzen. Vergleichen Sie dies mit der Fra­ge, ob Personen 2019 ein Budget für Influencer-Marketing bereitstellen wollten – von 708 Personen positiv be­ant­wor­tet. Man kann behaupten, dass die meisten Leute, die in diesem Jahr Influencer-Marketing betreiben möchten, Insta­gram nutzen werden.

Die anderen sozialen Netzwerke sind bei einigen Befragten sehr beliebt – wahrscheinlich abhängig von den Ziel­märk­ten für Marken, die Influencer-Marketing betreiben möchten. 46% der Befragten nutzen Facebook für ihre Kam­pag­nen, 46% YouTube, 24% Twitter, 12% LinkedIn (vermutlich für B2B-Unternehmen) im Vergleich zu 39% für Facebook, 42% für YouTube, 20% für Twitter, und 11% für LinkedIn nach einer Umfrage, die 2018 durchgeführt wurde.

Weitere 12% verteilen sich auf weniger beliebte oder spezialisiertere soziale Netzwerke. Vermutlich umfasst die Ka­te­go­rie sonstige auch Influencer-Marke­ting in Blogs.

Das häufigste Ziel für Influencer-Kampagnen ist das Bewusstsein

Wir haben regelmäßig darauf hingewiesen, dass Unternehmen aus unterschiedlichen Gründen Influencer-Mar­ke­ting betreiben. Der erste Schritt in einer Influencer-Kampagne ist die Bestimmung Ihrer Ziele. Daher ist es kein Wunder, dass unsere Umfrageteilnehmer sehr unterschiedliche Hauptziele für ihre Influencer-Kampagnen ver­folgen.

Der beliebteste Grund ist die Erstellung einer Sensibilisierungskampagne – 37% von Befragten betreiben zu diesem Zweck Influencer-Marketing. Die zweite Kategorie hat mit 32% das klarere Ziel, den Umsatz zu steigern. Etwas we­ni­ger beliebt ist mit 31% die Gruppe der Befragten, die sich mit Influencer-Marketing befassen, um eine Biblio­thek mit benutzer­generierten Inhalten aufzubauen.

Der wahrgenommene Wert von benutzergenerierten Inhalten wächst mit der Zeit und es wird interessant sein zu se­hen, ob mehr Unternehmen dies in zukünftigen Umfragen zu einem vorrangigen Ziel machen.

Nur 11% der Influencer erfüllen die behördlichen Richtlinien

Sowohl die US-Regierungs­behörde FTC als auch das britische CMA haben sich in den letzten Jah­ren inten­siv mit der Offen­legung von Influen­cern befasst. Sie haben klare Richt­linien und Erwar­tungen formuliert. Die sozialen Netzwerke, insbe­sondere Insta­gram, haben es Marken und Influen­cern erleichtert, die Anfor­derungen zu erfüllen.

Influencer haben jedoch noch einen weiten Weg vor sich, um die Anforderungen zu erfüllen. Wir haben im vierten Quartal 2018 eine Stichprobe von 100 Mikro-Influencern für einen Monat untersucht (* über 2200 analysierte Stel­len) und festge­stellt, dass nur 11% vollständig konform sind und alle regulato­rischen Richt­linien erfüllen.

Wenn Influencer ihre Leistung nicht bald verbessern, besteht die reale Gefahr, dass die FTC und die CMA mit der Straf­­ver­folgung beginnen, anstatt nur zu warnen und aufzuklären.

Die Partnerschaft mit einem Mikro-Influencer bietet Vorteile

Viele Marken und Vermarkter suchten nach den größten Influencern, die sie sich für ihre Kampagnen leisten konnten. Sinnvoll – wenn Sie mit Ihrer Botschaft die meisten Menschen erreichen wollen, müssen Sie weit gehen.

Marketingfachleute stellten jedoch schnell fest, dass selbst die eloquenteste Influencer-Kampagne scheitern wird, wenn sie sich an die falschen Leute richtet. So wurde das Ziel, Wege zu finden, um Influencer-Kampagnen effek­ti­ver zu machen und das laufende Engagement zu fördern.

P.S.

„Wie Sie sehen können, sind Mikro-Influencer in diesem Jahr stark gewachsen, und zwar ist das eine Ten­denz auch für die Zukunft. Sie haben bestimmt Nachteile, aber die Vorteile sind zahlreicher.“

Dorothea Oppelland Autorin: Doro­thea Oppelland ist Marketingspezialistin und Businessberaterin, die gerade für Ghostwriterpreise.com tätig ist. Sie hilft mehreren Unternehmen ihr Business zu entwickeln. Do­ro­thea hat BWL an der Universität Hamburg studiert. Jetzt schreibt sie für Marketing- und Busi­ness­ressour­cen. Wenn Sie an einer Zusammenarbeit interessiert sind, kontaktieren Sie sie in LinkedIn.