Die Schreib­tisch­ar­bei­ten füh­ren zu Rücken­schmer­zen

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Viele Menschen denken, dass die Arbeit am Schreibtisch ein­fach und unpro­blematisch ist. Die sitzende Tä­tigkeit am PC oder am Telefon wird oft­mals sogar belächelt. Allerdings kann das stunden­lange Sitzen sehr anstren­gend sein und im Laufe der Jahre zu den unter­schied­lichsten Be­schwer­den führen. Schreib­tisch­ar­beiten führen daher oft­mals zu Rücken­schmer­zen und vielen weiteren Krank­hei­ten.

SchreibtischarbeitenQuelle: mohamed Hassan auf Pixabay.com

Mit dem Än­dern der Sitz­position ver­schwinden die Schmer­zen an­fangs

Wer vor dem Computer oder dem Notebook sitzt, hat hin und wieder Schmerzen im Nacken, den Schul­tern oder auch im unteren Rücken. Da der Schmerz oftmals wieder verschwindet, wenn die Sitzposition geändert wird, steckt meist nichts Schwer­wiegendes dahinter. Die Ursache ist meist sehr einfach. Muskeln oder Muskelgruppen, die nicht trainiert sind und trotzdem beansprucht werden, können sich verkrampfen. Dieses Verkrampfen des Rückens, Schultern oder Nacken wird dem Gehirn als Schmerz gemeldet. Abhilfe können zum Beispiel ein moderner Bürostuhl oder auch ein elektrischer Schreibtisch verschaffen, die genau auf die Bedürf­nisse eingestellt werden. Besonders wichtig ist es aller­dings, auch während und nach der Büroarbeit an die eigene Gesundheit und Fitness zu denken.

Der Rücken kann mit ver­schiedenen Übungen ge­stärkt wer­den

Wenn die Schmerzen nicht mehr aufhören, ist dies ein Signal des Körpers. Die Schmerzen im Rücken kommen meist von einer Rücken­musku­latur, die nicht ausreichend trainiert ist. Es handelt sich daher um physische Schmerzen, die bei einem trainierten Rücken in der Regel nicht auftreten. Der Rücken, der Nacken und die Schultern können mit vie­len verschiedenen Übungen trainiert werden. Dies geht normalerweise auch ganz einfach ohne Fitnessstudio. Be­lieb­te und effektive Übungen ohne Geräte und Gewichte sind zum Beispiel:

  • der Rumpfheber
  • die Rückenschaukel
  • die Brücke
  • der Seitstütz

Weitere Übungen sind Crunches, der Katzen­buckel und der Vierfüßlerstand. Für diese Übungen werden keine Ge­wich­te benötigt. Eine Yogamatte als Unterlage ist für die Übungen vollkommen ausreichend. Wer keine Matte zur Hand hat, kann auch die Kuschel­decke aus dem Wohn­zimmer für die Rückenübungen verwenden. Es reicht voll­kom­men aus, wenn die Übungen täglich 15 bis 20 Minuten ausgeführt werden.

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Übergewicht kann zu vielen ver­schiedenen Krank­heiten füh­ren

Ein weiterer Grund für Rückenschmerzen ist in vielen Fällen das Gewicht. Wer viel im Sitzen arbeitet, neigt zu Über­gewicht. Ursachen für die Gewichts­zunahme sind unter anderem die Ernäh­rung, man­geln­de Bewe­gung und Stress. Folgekrankheiten durch Über­gewicht können Diabetes, Herzinfarkt oder Schlag­anfall sein. Schon kleine Ver­än­de­run­gen können dem Übergewicht entgegenwirken. Wer viel im Sitzen arbeitet, sollte daher tagsüber viel Obst und Ge­mü­se zu sich nehmen und auf zucker­haltige Limo­naden verzichten. Anstatt dem Kollegen eine E-Mail zu schrei­ben, kann die Nachricht persönlich überbracht werden. Es hilft auch, die Treppe zu nutzen und nicht mit dem Fahr­stuhl zu fah­ren. Wer nicht weit vom Arbeitsplatz weg wohnt, kann aufs Fahrrad umsteigen oder auch zu Fuß ge­hen. Dies tut dem Rücken und der Umwelt gut. Dem Dickmacher Stress kann mit Yoga oder Meditation in der Frei­zeit ent­ge­gen­ge­wirkt werden. Wichtig ist auch, dass die Pausen eingehalten werden. Wer sich in seinen Pausen be­wegt, tut sich zusätz­lich etwas Gutes.

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Autor: Michael Meyer