Haarzubehörhandel: Wie man ein Ni­schenprodukt im E-Commerce mit Social Media optimal vermarktet (inkl. Influen­cer)

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Der Einzelhandel hat es schwer. Doch gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtig, flexibel zu bleiben und lösungsorientiert zu agieren. Um den wachsenden Ansprüchen der Kunden auch jetzt in vollem Umfang ge­recht zu werden, haben sich immer mehr lokale Händler in Richtung Online-Welt orientiert. Ein profes­sio­nell gestalteter Internet-Auftritt allein reicht jedoch nicht aus. Vielmehr ist es wichtig, das eigene Angebot gezielt und mit Bedacht zu vermarkten. Die sozialen Medien spielen hierbei eine zentrale Rolle. Vor allem mit Blick auf Nischenprodukte, wie zum Beispiel Haarzubehör, kann es lohnenswert sein, neue Wege zu gehen, um er­folgreich zu werden.

Haarprodukte

Geeignete Nischenprodukte finden

Grundsätzlich ist der erste entscheidende Meilenstein auf dem Weg zum angestrebten Erfolg, wenn das Produkt, das im E-Commerce vermarktet werden soll, ein Problem löst. Dafür ist es allerdings nicht unbedingt erforderlich, das Rad neu zu erfinden. Im Fokus steht vielmehr, eine Methode zu finden, die besagtes „Rad leichter zum Rollen zu bringt, damit es schneller am Ziel ankommt“. Wenn es zum Beispiel um Haarzubehör geht, hat der Markt aus­ge­sprochen viel zu bieten. Da kann es schwierig sein, sich als einzelner Anbieter vom Wettbewerb abzuheben. Es sei denn, man bie­tet ein spezielles Nischenprodukt zur Haarverlängerung an, wie zum Beispiel Extension-Geräte, Bonding-Zangen oder Schablonen. Diese lösen ein Problem und machen das Leben des Kunden somit grundsätzlich einfacher.

Den Markt erforschen und online gehen

Generell will es der Mensch möglichst einfach, bequem und preiswert. Kann das angebotene Nischenprodukt all die­se drei Bedürfnisse erfüllen, sollte es zielgruppenorientiert angeboten werden. Die Erfahrung zeigt, wie wichtig Markt­forschung ist. Nur so lässt sich der tatsächliche Bedarf der Zielgruppen herausfinden. Die sozialen Medien bieten sich dafür an. Ganz gleich, ob bei Facebook, LinkedIn, Xing oder TikTok Umfragen oder Gewinnspiele an­ge­bo­ten werden – die Aktivität ist entscheidend. Unternehmen, die auf Social Media noch keinen großen Bekanntheitsgrad haben, sind gut beraten, durch regelmäßige Beiträge mit echtem Mehrwert sukzessive ihre Reichweite zu steigern. Das ist zwar anfangs mühselig, aber es lohnt sich. Kontinuität zahlt sich aus. Etwas schneller geht es mithilfe von In­fluencern. Diese haben bereits eine große Anzahl an Followern, sodass sie das Nischenprodukt rascher und nach­halti­ger einem breiten Publikum zugänglich machen können.­

Affiliate-Marketing ist ein weiteres Zauberwort, um den unternehmerischen Erfolg auszubauen und ein Ni­schen­pro­dukt bekannter zu machen. Unternehmen, die ein Nischenprodukt im E-Commerce vermarkten möchten, können von diesem aus den USA stammenden, internetbasierten Provisionssystem profitieren. Das Prinzip ist einfach: Wenn es darum geht, ein Produkt online zu verkaufen, bezahlt der Anbieter eine Provision an Webseiten-Betreiber, welche Be­sucher auf ihren Onlineshop transferieren. Wann immer sich auf diese Weise ein Kauf ergibt, fließt Geld. Amazon bietet unter anderem ein sehr vielversprechendes Partnerprogramm an. Darüber hinaus gibt es viele weitere Online-Anbieter.

Fazit

Um als Haarzubehörhändler online mit einem Nischenprodukt erfolgreich zu werden, ergibt es Sinn, neue Wege zu ge­hen. Die Zeiten, in denen man noch mit Flyern, Broschüren oder Plakaten von sich reden machte, sind vorbei. Dank Social Media kann es heute deutlich schneller gelingen, sich als Online-Unternehmer mit einem Nischenprodukt einen Namen zu machen.

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Autor: Michael Meyer