In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen Tipps für gesun­des Ar­beiten im Büro

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Die durchschnittliche Zeit, die Menschen im Sitzen verbringen, erhöht sich aufgrund der sich verändernden Ar­beits­welt immer weiter. Wer in Zeiten von Corona von zu Hause aus arbeitet, verbringt tendenziell noch we­niger Zeit in Be­wegung und mehr im Sitzen. Daher sollten das Arbeitsumfeld und die Arbeits­weise nach ge­sund­­heit­lichen Ge­sichts­­punkten gestaltet werden, um gesund­­heit­liche Probleme vorzu­beugen.

gesundes arbeiten Bildquelle von Anastasia Gepp auf Pixabay

Den Arbeits­platz ergonomisch ein­richten

Gesundes Arbeiten fängt mit der Einrichtung eines ergonomischen Arbeitsplatzes an. Dabei gibt es mehrere Stell­schrauben, die beein­flusst werden können.


Besonders wichtig sind die grundlegenden Elemente: Der Schreibtisch und der richtige Stuhl. Im Ideal­fall ist der Schreibtisch höhenverstellbar. Dadurch kann die Sitzposition im Laufe des Arbeits­ta­ges regel­mäßig ver­ändert oder nach Wunsch auch im Stehen gearbeitet werden. Somit wird ver­hin­dert, dass beispiels­weise die Muskulatur im unteren Rücken und im Nacken übermäßig belas­tet wird, was schnell schmerzhafte Folgen haben kann. Besonders die Investition in hochwertige Bürostühle lohnt sich. Die­se werden basierend auf wissen­schaftlichen Erkennt­nissen zur optimalen Sitz­position ent­worfen und kön­nen in ver­schie­denen Dimen­sionen ver­stellt und so indi­viduell auf die persön­lichen Bedürf­nisse und Vor­lieben angepasst werden. Die Füße sollten dabei immer parallel zueinander­stehen, wodurch automa­tisch eine geradere Hal­tung ein­ge­nommen wird.

Viele Computerbildschirme sind heute in der Höhe und in ihrem Winkel verstellbar. Dadurch kann die Höhe so fest­gelegt werden, dass leicht nach schräg unten geschaut wird, was den Nacken entlastet. Zu beachten ist zudem, dass der Arbeitsplatz so ausgerichtet sein sollte, dass der Bild­schirm nicht parallel zum Fenster steht: Wenn das Son­nen­licht direkt auf den Bild­schirm fällt, ist dieser schlechter ablesbar und es entstehen Reflexionen. Wer beim Ar­bei­ten immer in Richtung des Sonnen­lichts schaut, wird andererseits ständig geblendet. Beide Situationen füh­ren sich negativ auf die Konzentra­tion aus und können zu Kopf­schmerzen und sogar Augen­problemen füh­ren. Wer häufig auch abends arbeitet, sollte darüber hinaus für die richtige Beleuchtung sorgen, die den gesamten Ar­beits­platz gleich­mäßig ausleuchtet und möglichst nicht direkt auf den Bild­schirm fällt.

Gesunde Verhaltensweisen am Arbeitsplatz

Langes Arbeiten im Sitzen führt bei vielen Menschen zu Fehlhaltungen und Verspannungen. Deshalb sollte nach Mög­lichkeit pro Stunde Arbeitszeit eine mindestens fünfminütige Pause eingelegt wer­den.

„In dieser sollte sich zumindest ausgiebig gestreckt und die Augen von jeglichen Bild­schirmen abgewendet werden. Im besten Fall wird ein kleiner Spaziergang unternommen oder einige Yoga-Übungen oder anderer leichter Sport durchgeführt, um die Muskulatur, Bänder und Gelenke zu lockern.“

Wer bei geringer körperlicher Aktivität wenig Durst hat, sollte sich vornehmen, ausreichend zu trinken, da dies für die Funktion des Gehirns und die Konzentration unabdingbar ist. Auch die Ernährung sollte nicht zu kurz kommen. Wer zu wenig Zeit hat, um in den Pausen etwas Ausgewogenes zu essen, sollte sich gesundes Mahlzeiten vor­kochen und diese, wenn möglich aufwärmen.

Dekoration, insbesondere Pflanzen, lockert den Arbeitsplatz optisch auf und kann helfen, die Augen zwischendurch für einen Moment zu entspannen. Damit die Augen sich nicht zu sehr anstrengen müssen, sollte, wenn notwendig immer eine Lese- bzw. Computerbrille getragen werden. Diese können auch mit einem speziellen Blau­filter ausge­stattet werden, durch den die Beleuch­tung des Bild­schirms weniger belastend für die Augen ist.

P.S.

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Autor: Michel Meyer, Hamburg