CBD: Einfluss auf die Arbeit im Büro – Vor­teile, Nach­teile

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Stress, Leistungsdruck und Über­ar­bei­tung sind bei der täglichen Arbeit im Büro oder im Homeoffice gang und gä­be. Stunden­lange Telefonate und Vi­deokon­ferenzen sowie die Arbeit am Bildschirm können den Ar­beit­neh­mer men­tal und körperlich schlauchen. Hinzu kommt Bewegungs­mangel und oft auch eine un­zu­rei­chende Beleuchtung. Für Ru­he und Ent­spannung können CBD-Pro­dukte sorgen. Welchen Einfluss kann CBD auf den Büroalltag haben und gibt es Vor- und Nachteile?

CBD

Viele Arbeitnehmer fühlen sich nach der Einnahme von CBD wohler

Produkte, die aus Hanf hergestellt sind, haben in unseren Breitengraden bei sehr vielen Menschen keinen guten Ruf. Auch Cannabidiol, abgekürzt CBD, wird immer wieder mit der THC-haltigen Droge in Ver­bindung gebracht.

„Da aber CBD nicht psychoaktiv ist, müssen sich Konsumenten im Alltag keine Sorgen machen.“

Glaubt man der For­schung, erhöhen CBD-Produkte die Wachsamkeit. Gleichzeitig sollen Stress und Angstzustände reduziert werden. So fällt zum Beispiel das öffent­liche Sprechen auf Meetings oder in Video­konferenzen leich­ter. Viele Anwender, die verschiedene CBD-Pro­duk­te aus einem CBD-Shop nutzen, fühlen sich im Büro­alltag außerdem wohler und sagen, dass sie durch die Ein­nahme pro­duktiver sind. Gleiches bestätigen auch die sogenannten Morgen­muffel und Angestellte, die nach der Mittags­pause normaler­weise in ein Loch fallen. Wissen­schaftler warnen aber auch da­vor, dass CBD-Produkte kein Allheil­mittel für Unpäss­lichkeit am Arbeitsplatz sind.

Die Einnahme von CBD-Pro­dukten kann auch Neben­wir­kun­gen haben

Da die CBD-Produkte noch sehr neu auf dem Markt sind, fehlen immer noch For­schungs­ergebnisse aus Lang­zeit­stu­dien. Auf jeden Fall ist erwiesen, dass das Cannabidiol nicht bei allen Menschen die gewünschte Wirkung ent­faltet. Manche Konsumenten bemerken auch nach der Einnahme über einen längeren Zeitraum keine Wirkung oder Ver­besserung Ihres Zu­stands. Es sind auch uner­wünschte Neben­wir­kungen möglich, die für die Arbeit im Büro oder im Homeoffice nicht för­der­lich sind. Dazu zählen zum Beispiel:

  • trockener Mund
  • Appetitlosigkeit
  • Durchfall
  • Müdigkeit

Die Müdigkeit nach der Einnahme von CBD kann von einem niedrigen Blutdruck kommen. Daraus können weitere Neben­wirkungen wie Schwin­del, Kopf­schmerzen und Blässe sowie kalte Hände und Füße resultieren. Wer sich vor der Einnahme nicht sicher ist, sollte zuvor seinen Haus­arzt konsultieren.

Der Arbeitgeber kann die Ein­nahme von Canna­bidiol nicht ver­bieten.

Da das Cannabidiol keine berauschende Wirkung hat, sind fast alle Produkte, die mittlerweile erhältlich sind, auch le­gal. Für Deutschland gilt, dass der THC-Ge­halt unter 0.2% liegen muss. Alles, was darüber liegt, wird von den Be­hör­den des Landes als Betäu­bungs­mittel einge­stuft. In der Schweiz sind die Pro­dukte aus CBD-Cannabis seit 2017 le­gal erhält­lich und können an fast jeder Ecke ge­kauft werden. Der Gehalt an THC muss aller­dings nied­riger als 1% sein. Der Arbeitgeber darf die Einnahme von CBD in der Freizeit oder auch wäh­rend der Arbeits­zeit nicht ver­bie­ten. Dies sieht bei der Einnahme von psy­cho­aktivem Cannabis schon wieder an­ders aus. Wer in seiner Frei­zeit oder auch während der Arbeits­zeit kifft, kann fristlos gekündigt werden. Dazu muss der Arbeit­geber nur nachweisen, dass eine Ge­fähr­dung von Mit­menschen vorliegt.

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Autor: Michael Meyer