Warum Websites W3C-kompatibel sein sollten

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Online-Marke­ting-Bei­trag: Tech­nisch kor­rekte Web­sei­ten

Internetseiten bestehen hauptsächlich aus HTML-Seitencode. HTML ist keine Programmier­sprache und damit lässt sich folgerichtig nicht pro­grammieren. HTML ist eine Seiten­be­schreibungs­sprache für die Erstellung von Webseiten. Dieser HTML-Code sollte korrekt sein, genauer, standardkonform.

Standards

Bildquelle von Gerd Altmann auf Pixabay

Das World Wide Web Consortium (W3C) erstellt Web-Standards. Der Standard garantiert einen gemeinsamen Grund­wort­schatz.

Webseiten können einfach getestet werden, ob sie regelkonform erstellt wurden:
Per validator.w3.org. Mit dem folgenden Dienst können nicht nur einzelne Webseiten, sondern komplette Inter­net­auf­tritte getestet werden: htmlhelp.com/tools/

Tipps und Hinweise

  • Optimaler und schneller Seitenaufbau
    Auftritte, die den Standards gerecht werden, bauen sich im Browser schneller und absolut korrekt auf. Da sich die Browser immer mehr an die Standards halten, gewinnt dieses Thema in der Zukunft noch an Bedeutung. Stan­dard­konfor­mes Web­design ist eine Art von Garantie für langle­bige Websites.
  • Barrierefreiheit
    Moderne Internetauftritte sollten barrierefrei sein. Barrierefreies Arbeiten garantiert behindertengerechte In­ternet­auftritte und somit Zugänglichkeit für alle Anwender. Ein gültiger HTML-Code ist Voraussetzung für barrierefreie Webpräsenzen. Bei den Behörden sind inzwischen barrierefreie Seiten Pflicht.
  • Suchmaschinenoptimiert
    Je korrekter der Code, desto besser können ihn die Robots der Suchmaschinen lesen. Dadurch erhöhen sich die Chancen für eine gutes Ranking in den Suchergebnissen.
  • W3C gerechte Websites
    sind für Menschen zugänglich als auch für die neu entwickelten internetfähigen Geräte.
  • Profi versus Amateur
    Für Betreiber eines privaten Webs sind standardgerechte Websites selten ein Thema. Bei professionellen Web­designern war das W3C-gerechte Erstellen einer Website ein absolutes muss. Oder was würden Sie von einem professionellen Tapezierer denken, der nach seiner Arbeit auf seinem Werk Farbspritzer und Luft­blasen hinter­lässt?

„Nun, die meisten Websites werden nicht mehr händisch aufgebaut, sondern via Con­tent-Mana­gement-Sys­tem (CMS). Da die CMS kaum W3C-gerechten Code berück­sichtigen, können auch die damit erstellten Web­sites nicht W3C-gerecht sein.“

  • Moderne Webseiten des 21. Jahrhunderts …
    ➤ Verwenden keine Tabellen für das Layout
    ➤ Sind druckoptimiert (kein Ausdruck von Navigationselementen)
    ➤ Arbeiten mit verschiedenen CSS-Dateien (drucken, Browser, Handhelds)… und Ihre Vorteile
    ➤ Sparen Hostingkosten durch schlankeren Code
    ➤ Inhalte können mit wenigen Handgriffen anders angezeigt werden
    ➤ Ermöglichen Redesigns zu kleineren Kosten
    ➤ Websites sind durch den modularen Aufbau einfacher zu pflegen
  • CSS
    Zu standardkonformem Arbeiten gehört valider Seitencode und das Verwenden von CSS. Valides CSS hilft den Inhalt von der Darstellung korrekt zu trennen.
  • Seiten testen
    Bevor Sie neue Seiten freischalten, überprüfen Sie den Code. Zu jeder Internetseite gehört der Doctype und die Angabe des richtigen Zeichensatzes. Alle HTML-Elemente müssen geschlossen sein und Bilder brauchen das alt- und das title-Attribut.

Autor: Walter B. Walser, kundennutzen.ch

Verfolgen Walter B. Walser:

Gründer des pra­xis­na­hen On­li­ne-Mar­ke­ting Ma­ga­zins kundennutzen.ch, Autor und Online-Marketing Manager. Er half frü­her Un­ter­neh­mern 100% mehr aus Ihrer Web­site he­r­au­­s­zu­­­ho­len. Er hat KMU in Bezug auf deren Web­auf­tritt be­raten und sich auf die Web­si­te-Pfle­ge, Web­si­te-Opti­mie­rung und das On­li­ne-Mar­ke­ting mit On­li­ne-Tools spe­zia­li­siert.

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