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„Tipps und Tricks zum Thema E-Mail“

„Achtung, Powerpoint-Show“

Achtung, Powerpoint-ShowEine der grössten Unsitten im E-Mail-Zeitalter ist der massenweise Versand von vermeintlich lustigen Powerpoint-Folien, Witzen, Filmsequenzen und ähnlichen Spässen. Unverlangt wird da tonnenweise Material an Leute verschickt, die daran keinerlei Interesse haben. Besonders peinlich wird die Angelegenheit, wenn das Material an die Firmenadresse eines Bekannten geschickt wird und diese riesigen Dateianhänge gelegentlich den E-Mail-Server des Arbeitgebers zum Absturz bringen.

BCC anstatt CCZudem werden diese E-Mails meist per Carbon Copy-Befehl (CC) anstatt per Blind-Copy-Befehl (BCC) verschickt. So ist schnell ersichtlich wer zum Bekanntenkreis des Absenders gehört. Da sträuben sich jedem Datenschutzgläubigen die Haare. Pech gehabt für denjenigen, der seine persönliche E-Mail-Adresse nur den besten Freunden und Geschäftspartnern mitteilen wollte. Versender von SPAM (Werbemüll) haben an solchen E-Mails eine Riesenfreunde, können sie damit ihren Adressenbestand denkbar einfach erweitern.

Dabei ginge das Ganze viel einfacher. Eine einfache Anfrage bei den Bekannten, ob sie Interesse an solchen Spässen haben, könnte das Problem entschärfen. Zudem sollte man es mit diesen Dateianhängseln, in der Fachsprache Attachment genannt, nicht übertreiben. Diese Anhängsel sollten eine Grösse von ca. 9 Megabyte nicht übersteigen. Oder haben Sie gerne E-Mails, an denen das Modem sich stundenlang verweilen kann?

Wenn schon Kopien an mehrere Personen, die sich nicht gegenseitig kennen, per Blind Copy-Befehl (BCC). Damit sieht der Empfänger nicht, wer das entsprechende E-Mail noch erhalten hat.

Achtung Outlook Express-Anwender: Standardmässig ist der Befehl BCC deaktiviert. Mit dem Befehl „Ansicht - Alle Kopfzeilen“ wird der Befehl BCC aktiviert.

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„Ordnung bewahren“

Gemäss langjährigen E-Mail-Benutzern sollte der Posteingangsordner immer leer sei. Konkret bedeutet das, das E-Mails, welche nicht sofort gelöscht werden, in einen geeigneten Unterordner verschoben werden. Diese Unterordner kann man praktisch mit jedem E-Mail-Programm in ein paar Sekunden einrichten. Aufgrund eigener Erfahrungen könnte folgende Struktur Anwendung finden:

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„Pendent“

In den Ordner „Pendent“ kommt alles, was noch verarbeitet werden muss. Eventuell legt man je nach Priorität einen eigenen Ordner an.

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„Newsletter“

Hier schlummern alle ungelesenen, abonnierten Newsletter.

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„Abos“

Man sollte ein eigenes Verzeichnis für die Info-E-Mails anlegen, die man erhält, wenn man sich für einen Newsletter oder eine Diskussionsliste einträgt. Zu einem späteren Zeitpunkt weiss man oft nicht mehr, unter welcher Adresse man sich eingetragen hat und wie man das Abo wieder abbestellen kann.

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„Privat“

Falls auf dem Geschäfts-PC private E-Mails eintreffen, könnten diese E-Mails in diesen Ordner verschoben werden.

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„Kunde X, Lieferant Y“

Denkbar ist pro Kunde oder Lieferant einen eigenen Ordner anzulegen. Da dieses System bald zu einem Overkill an Ordner führen kann, legt man einen Ordner nur für diejenigen Kunden und Lieferanten an, mit denen man einen regen Schriftverkehr pflegt.

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„Archiv“

Bearbeitete E-Mails gehören in das Archiv. Man ist immer wieder mal froh, wenn man einen bestimmten Sachverhalt nachlesen kann. Man muss einfach im Voraus abklären, wie lange man die E-Mails archivieren will.

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„Automatisierung“

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Viele E-Mail-Programme bieten die Möglichkeit an, sogenannte Filterregeln einzusetzen. Diese übernehmen viele Routinearbeiten für den Anwender. Einige Beispiele:

Diese Filterregeln werden meistens mit einem Assistenten angelegt und erfordern keinerlei Programmierkenntnisse. Es ist zwar nicht immer ganz einfach von Anfang an optimale Filterregeln zu erstellen. Prüfen Sie darum regelmässig die Ergebnisse und optimieren Sie Ihre Filterregeln.

Autor: Walter B. Walser, task-force.ch Website-Promotion

AutorWalter B. Walser ist Online-Marketing Manager und Redaktor. Er hilft Unternehmern 100% mehr aus Ihrer Website herauszuholen. Er lebt seit 1995 vom Internet, berät KMU in Bezug auf deren Webauftritt und hat sich auf die Website-Pflege, Website-Optimierung und das Online-Marketing mit Online-Tools spezialisiert.
„Sie dürfen ihn gerne kontaktieren!“

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