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„Linkgeiz: Konkurrenzgedanke versus Weiterempfehlung“

„Online-Marketing Beitrag“

Informationen gemäss Stand vom 29.10.2020

Den Linkgeiz gibt es schon, seitdem es Blogs gibt. Doch warum geizen Blogger (und andere Website­besitzer) so mit ihren Links? Ist es richtig, nichts und niemanden zu verlinken?

Linkgeiz

„Inhaltsverzeichnis: Linkgeiz“

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„Die Welt der Links“

Laut Statista wurden auf WordPress-Blogs mittlerweile über 74 Millionen Blogposts und knapp 79 Millionen Kommentare veröffentlicht. Allerdings besitzen über 66% der Websites keinen einzigen Backlink. Dies ist wohl eine Folge des Linkgeizes.

Dabei bieten Links zu anderen, themen­rele­vanten Webs­eiten einen Mehr­wert für alle Leser.

Von Links spricht man, wenn eine Webseite einen Verweis auf eine andere Webseite einbindet. Dabei sieht der Leser des Beitrags ein mar­kiertes Wort und kann – wenn ihn das Thema interes­siert – zur anderen Web­seite wechseln.

Links können dabei verschieden einge­baut werden:

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„Welche Auslöser gibt es für den Linkgeiz?“

Gerade die deutsche Bloggerszene geizt mit den Links. Doch warum? Welche Ursachen hat dieser Geiz mit einem Gut, dass doch nichts kostet?

Die möglichen Ursachen sind viel­schichtig:

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„Linkgeiz hat verschiedene Gesich­ter“

Linkgeiz muss nicht unbedingt bedeuten, gar keine Links zu setzen. Es gibt mitt­ler­weile viele verschie­dene Formen davon:

Ein weiteres Problem ist, dass WordPress-Blogs - dem Marktführer im Bereich Blog-Software mit 38.5% Markt­anteil – alle Kommentare in „nofollow“ ausgeben. Das bedeutet, wenn ich dies nicht möchte, muss ich zuerst ein Plugin installieren. Somit sind in vielen Blog die Kommentare auf „nofollow“, obwohl der Blog­besitzer das gar nicht be­wusst einge­stellt hat.

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„Doch was bedeutet das für die Bloggerszene?“

Immer noch gibt es genügend Website­betreiber oder Blogger, die keine Links auf andere Web­sites setzen. Die Gründe sind viel­schichtig, doch kann man sie meist nach kurzem Nach­denken schnell widerlegen.

Kein Blogger oder Website­besitzer braucht Angst davor zu haben, eine andere Website zu verlinken. Ein themen­relevanter, lesenswerter Link auf eine andere Website schadet weder bei der Suchmaschi­nenopti­mierung des Blogs noch wandern damit alle Besucher ab.

Wer passende Links in seinen Postings setzt, wird bald bemerken, dass andere Blogger dadurch auf ihn auf­merk­sam werden. So können Partnerschaften entstehen oder der ein oder andere Besucher kommt über den gesetzten Trackback.

Somit sind nützliche und sinnvolle Links nicht nur ein Mehrwert für die Leser, sondern sie sorgen dafür, dass das Blog in der Blogger­szene bekannter wird.

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„Ideen gegen den Linkgeiz“

Es wird ihn wohl immer geben. Doch jeder einzelne Blogbetreiber kann sich dagegenstellen. Vier Ideen um gegen den Linkgeiz anzugehen:

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„Fazit: Geben und Nehmen“

„Das Internet lebt vom gegen­seitigen Verlin­ken. Wer dabei nur an Suchmaschinen­opti­mierung und Link­juice denkt, denkt zu kurz. Links bringen Besucher, die eventuell bleiben und zu Stamm­lesern werden. Diese Leser­schaft ist viel wert. Doch wer keine Links setzt, braucht sich nicht zu wundern, wenn ihn niemand verlinkt. Deshalb muss sich jeder Blogger überlegen, ob der heutige Link­geiz wirklich noch zeit­gemäß ist.“

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Birgit LorzAutorin: Birgit Lorz arbeitet seit 2001 als Online Mar­keting Manager und Blogger.
Auf Ihrem Blog "Frauen im Business" dreht sich alles rund ums Bloggen, die Suchmaschinen­opti­mierung und die Verein­barkeit von Familie und Beruf.

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