Das praxisnahe Schweizer Online-Marketing Magazin
Im Ratgeber-Magazin erfahren Leser praxisnahe Tipps zu Online-Marketing mit den Schwerpunkten Webpromotion, Website-Optimierung und Online-Tools!
Im Magazin werden über 2'000 nützliche Links für den Webmaster Bedarf vorgestellt: Gehirn-Stoff für Webmaster und Webverantwortliche.

„Alle wichtigen Serverbegriffe einfach erklärt“

„Hostingbegriffe, Server-Fachworte“

„Zur Erinnerung“

„Jetzt zu den einzelnen Kapiteln“

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„Wie viel Speicherplatz brauche ich für meine Website?“

Die Publikation von über 300 statischen Seiten durchschnittlicher Grösse (inkl. Grafiken) von ca. 60 KB benötigen rund 20 MB Speicherplatz. Die Mehrheit der Internetauftritte von KMU haben einen Umfang von weniger als 20 MB. Selbst kleine Hostingangebote reichen heutzutage für grosse Websites. Eng kann es eigentlich nur werden, wenn Sie viele Videos und viele hochauflösende Fotos auf Ihrem Webspace ablegen. Für die Berechnung des Speicherplatzes werden folgende Services berücksichtigt:

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„FTP-Konto“

Ein FTP-Konto wird benötigt, um die Daten für den Internetauftritt auf den Server zu übertragen. Um Dateien von Ihrem PC auf den Server zu übertragen, benötigen Sie ein FTP-Programm oder ein Content-Management-System.

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„Geschützte Bereiche“

Bei einigen Serversystemen haben Sie die Möglichkeit, ein Verzeichnis auf Ihrem Server mit einem Passwortschutz zu versehen. Jede Datei (auch HTML-Seiten), die aus diesem Verzeichnis - und aus den darunter liegenden Verzeichnissen - angefordert wird, löst die Abfrage nach Benutzernamen und Passwort aus.
Sie können so auf einfache Weise gewisse Seiten Ihrer Website nur bestimmten Personen zugänglich machen, zum Beispiel für Kundensupport oder Händlerpreislisten.

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„CGI-BIN Verzeichnis für Perl-Scripte“

Ein CGI-BIN Verzeichnis wird benötigt damit Perl-Scripts lauffähig sind. Perl ist eine Programmiersprache. Zweck solcher Scripts sind u. a.: Zähler, Formularauswertungen, Gästebücher, etc.

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„Dynamische Besucherstatistik“

Wie viele Besucher hatte meine Website? Welches sind die häufigsten angeschauten Seiten? Woher kommen meine Besucher? Welchen Browser setzen sie ein? Diese und ähnliche Fragen werden mit der Serverstatistik beantwortet.

„PHP Scriptsprache“

Mit der Scriptsprache PHP ist es relativ einfach, dynamische Webseiten zu erstellen. PHP-Seiten erkennt man an der Endung .php. Diese Scriptsprache beruht auf Onlineinterpretation des Programmcodes, welcher im HTML-Code eingebunden sein kann.

„MySQL Datenbank“

MySQL ist ein weit verbreitetes, mächtiges Datenbanksystem. In Kombination mit PHP haben Sie zwei wichtige Werkzeuge, mit welchen Sie dynamische und datenbankunterstützte Websites programmieren können. Die Anzahl Tabellen sind nicht limitiert. Für die Bearbeitung der Datenbank steht Ihnen meistens das Programm PHPMyAdmin zur Verfügung.

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„PHPMyAdmin“

Einfache Benutzeroberfläche um die MySQL-Datenbank zu verwalten.

„SSI-Unterstützung (Server-Side-Includes)“

Auf Servern mit Apache als Webserversoftware haben Sie die Möglichkeit, zahlreiche Funktionen zu nutzen. Diese sind u. a .:

„SSL-Verschlüsselung“

Dank SSL haben Unbefugte keine Möglichkeit Ihre Daten einzusehen. Der Datenverkehr von und zu Ihrem Server wird mittels SSL verschlüsselt. Die Verbindung wird mit einem 128bit Schlüssel kodiert.

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„Video Streaming (http)“

Unter Streaming versteht man das gleichzeitige Herunterladen und Anzeigen der Dateien. Mit modernen Server haben Sie die Möglichkeit, Real-Dateien so zu übertragen (HTTP-Streaming). Versehen Sie Ihre Website mit Bild und Ton!

„Server mit und ohne www erreichbar“

Dieser Umstand scheint zwar nicht besonders wichtig, ist aber dennoch erwähnenswert. Viele Webserver erreichen Sie unter
http://www.IhreAdresse.ch
als auch unter
http://IhreAdresse.ch
als auch unter
https://IhreAdresse.ch

„WAP-fähiger Server“

Viele Server sind WAP-fähig, d. h. Sie können für Handy-Benützer spezielle Seiten erstellen, welche über das mobile Telefon abgerufen werden können.
Zurzeit werden folgende Formate meistens unterstützt:
wml, wmlc Darstellungssprache
wbmp WAP-Bilder
wmls, wmlsc WML-Script

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„Keine Transferlimiten“

Bei vielen Hostern ist die Datenmenge, die von dem Server heruntergeladen wird, monatlich beschränkt.
Jedes Anschauen Ihrer Website durch einen Kunden verursacht logischerweise Datenverkehr.
Eine definierte Transferlimite kann so schnell erreicht werden, wenn Ihre Website nicht übermässig gut besucht wird. Bedenken Sie, dass Suchmaschinen alles auf Ihrer Website registrieren und so entsprechenden Datentransfer produzieren.
Einige Provider verzichten explizit auf eine solche Transferlimite. Sie möchten Sie nicht bestrafen, wenn Ihre Website erfolgreich ist!

„Was ist ein POP3-E-Mail-Account?“

Ein POP3-E-Mail-Account ist ein eigener Briefkasten. Ein Briefkasten-Inhaber kann mittels einem E-Mail-Programm (Outlook, Outlook Express, The Bat, Eudora, Netscape Mail, usw.) und seinem Usernamen und Passwort die persönliche Post abholen. Zu jedem Servertyp gibt es unterschiedlich viele E-Mail-Accounts.

„E-Mail-Konto mit Virenscanner“

Sie haben die Möglichkeit für Ihre E-Mail-Konti einen Virenscanner zu aktivieren. Damit werden die eingehenden E-Mails auf Viren geprüft und gegebenenfalls gesäubert. Stoppen Sie Beagle, Netsky, Sober & Co bereits bevor sie Ihre Mailbox erreichen!

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„E-Mail-Konto mit Anti-Spam-Funktion“

Zur Verminderung von Spam (Werbemüll) stehen serverseitig Spamfilter zur Verfügung.

White-List:
Adressen auf der White-List können Ihnen uneingeschränkt E-Mails zusenden.

Black-List:
Adressen auf der Black-List können Ihnen keine E-Mails zusenden.

Black-/White-List Automatismus:
Schickt Ihnen jemand ein Mail, dessen Absenderadresse nicht auf Ihrer White-List steht, wird ihm eine Bestätigungsaufforderung zugestellt. Beantwortet er diese, wird Ihnen sein ursprünglich geschicktes E-Mail zugestellt. Mit diesem Spamfilter erhalten Sie die Möglichkeit, unerwünschte Werbe-E-Mails effizient und effektiv von Ihrem E-Mail-Konto fern zu halten.

„Was sind E-Mail-Weiterleitungen?“

Benutzer eines POP3-Accounts können eine Umleitadresse definieren, an die alle eingehenden E-Mails umgeleitet werden.

„Was ist ein E-Mail-Autoresponder?“

Ein Autoresponder ist ein Automatismus, welcher automatisch eine Antwort-E-Mail zurücksendet, wenn eine E-Mail an einen Inhaber eines POP3-Accounts gesendet wird. Setzen Sie Autoresponder für nützliche Dinge ein.
Einige Beispiele

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„Was sind E-Mail-Forwardings?“

Sie haben die Möglichkeit, für bestimmte E-Mail-Adressen Ihrer Domain sogenannte Forwardings (Weiterleitungen) zu definieren. So können Sie zum Beispiel Ihren Partner eine E-Mail-Adresse anbieten - die E-Mails werden aber direkt an die eigentliche E-Mail-Adresse Ihrer Bekannten weitergeleitet.

„Für was kann ich Mailinglisten verwenden?“

Mailinglisten (oder E-Mail-Verteiler) verteilen einkommende E-Mails an bis zu 30 verschiedene E-Mail-Adressen. So können mehrere Personen erreicht werden, obwohl das E-Mail nur an eine Adresse (Bspw.: liste@ihrname.ch) gesendet wurde.

„Webmail - E-Mail lesen/schreiben weltweit“

Mit Webmail können Sie Ihre E-Mail-Accounts von überall her abfragen. Bedingung ist lediglich, dass Sie Zugang zum Internet mit einem Browser haben. Über Webmail können Sie nicht nur Ihre E-Mails lesen, sondern gleich beantworten, weiterleiten, eigene Ordner anlegen, Ihr persönliches Adressbuch verwalten, u.v.m.

„Was sind virtuelle E-Mail-Adressen? Catch-All-Funktionalität“

Mit einem Server haben Sie unendlich viele virtuelle E-Mail-Adressen, d. h. alle E-Mails die an Ihren Server adressiert sind, gelangen zu Ihnen, egal ob es den Adressaten gibt oder nicht. Unzustellbare E-Mails gelangen an den vordefinierten Hauptbenutzer.

Beispiel:
verkaufsabteilung@task-force.ch gelangt an info@task-force.ch

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