Ausgleich zum Büro­job im On­li­ne-Mar­ke­ting

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Zwei Drittel der Männer und ein Drittel der Frauen in Deutsch­land sind überge­wichtig. Falsche Ernäh­rung und zu we­nig Bewegung tragen nach der einschlägigen Mei­nung vieler Experten dazu bei. Zu den Betroffenen zählen viele Men­­schen, die einem Bürojob nach­gehen und oft den kom­plet­ten Tag im Sitzen ver­brin­gen. Mit einem Aus­gleich zum Bürojob kann dem Be­we­gungsmangel und vor allem auch dem Über­ge­wicht ent­ge­gen­ge­wirkt werden.

Ergometer

Bewegung im Büro ist das A und O

Laut einer Studie verbringen Deutsche, die im Büro arbeiten, an jedem Arbeitstag min­des­tens 6,5 Stunden auf ihrem Allerwertesten. Einige Experten gehen sogar von 8 bis 11 Stun­den aus, da ein Großteil der auf die Arbeit im Büro fol­gen­de Frei­zeit ebenfalls im Sitzen verbracht wird. Der Be­we­gungs­man­gel bei der täg­lichen Büroarbeit kann vor allem lang­fris­tig schwer­wie­gende Folgen haben. Zum Übergewicht durch falsche Ernährung gesellen sich oft­mals Rücken­pro­ble­me, ver­schiedene Herz-Kreis­lauf­krank­heiten und Stimmungs­schwan­kungen, die in Depres­sio­nen enden kön­nen.

Kleinere Maßnahmen, die den Arbeits­alltag ein wenig ver­än­dern, können diese Krank­heiten zumindest mindern. Zu diesen Maß­nah­men zählt zum Bei­spiel:

  • die Fahrt mit dem Fahrrad zum Büro
  • der Besuch eines Kollegen im Büro anstatt eines Anrufs oder einer Mail
  • ein Spaziergang in der Mit­tags­pause nach dem Essen
  • dynamisches Sitzen durch Wippen mit dem Becken

Wer sich während der Arbeit im Büro nicht ausreichend be­we­gen kann, sollte sich vor oder nach der Arbeit einen Aus­gleich schaffen. Etwa 30 Minu­ten Radfahren oder Spazieren­gehen ist ausreichend. Für die Bewegung bei schlech­tem Wetter hilft zum Beispiel ein Ergometer.

Strampeln ist auch unter dem Schreib­tisch mög­lich

Das Nutzen von Ergometern muss allerdings nicht auf Tage mit schlechtem Wetter be­grenzt werden. Es gibt mitt­ler­wei­le viele verschiedene Mo­del­le, die auch zum Stram­peln während der Arbeit genutzt werden können. Mit einem Deskbike, das aussieht wie ein moderner Hocker mit Pedalen, können die Beine strampeln, während Kopf und Hände mit der Arbeit am Com­pu­ter be­schäftigt sind. Auch das Telefonieren ist mit dieser Art von Bike problemlos mög­lich.

Durch das Radeln unter dem Schreib­tisch wird die Musku­latur bewegt und gleichzeitig das Herz-Kreislauf-System an­ge­regt. Nach einer Studie der deutschen Sport­hoch­schule in Köln, die das Radeln während der Arbeit im Büro un­ter­suchte, fühlten sich die Probanden auch kör­per­lich besser.

Viel Be­we­gung und eine aus­ge­wogene Ernäh­rung

Wer täglich viele Stunden im Büro sitzt, muss sich aus­reichend bewegen und auch gesund ernähren. Regelmäßig ein­genommene Mahlzeiten sind in diesem Beruf aber leider die Aus­nahme. Essen und trinken im Büroalltag müssen daher ebenfalls ge­plant werden. Ein aus­ge­wo­genes Frühstück aus Kohlen­hy­dra­ten in Form von Getreide, Obst oder Gemüse und Milch sind ideal. Klein ge­schnit­tenes Obst oder Gemüse ist auch für den kleinen Hunger zwischendurch sehr gut ge­eig­net. Beim Mittagessen sollte auf Pommes frites, Kro­ketten und gehaltvolle Soßen ver­zich­tet werden.

Sinnvoller sind Salate und ge­dünste­tes Gemüse, Reis oder Kartoffeln. Auch das Trinken spielt eine sehr wichtige Rolle und sollte nicht auf den Kaffee beschränkt werden. Zusätzlich zum Tee oder Kaffee sollte man während der Ar­beit min­des­tens 1,5 Liter Wasser zu sich ne­hmen. Saftschorle oder auch ungesüßter Früchte- und Kräuter­tee sind eine Alter­na­ti­ve.

Autor: Michael Meyer